International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam gerät wegen des umstrittenen Auslieferungsgesetzes auch in den eigenen Reihen unter Druck. (Archiv)

Die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam gerät wegen des umstrittenen Auslieferungsgesetzes unter Druck. Bild: EPA

Hongkongs Regierungschefin entschuldigt sich nach Massenprotesten



Die in Bedrängnis geratene Regierungschefin von Hongkong, Carrie Lam, hat sich bei den Bürgern der Stadt entschuldigt. Die 62-Jährige hatte am Samstag nach Massenprotesten ein umstrittenes Gesetz zur Auslieferung mutmasslicher Straftäter an China zwar auf Eis gelegt, aber das beruhigte die Lage nicht.

Am Sonntag folgte der nächste Massenprotest. Demonstranten verlangten unter anderem, dass Lam das Gesetzesvorhaben ganz aufgibt und zurücktritt.

Sie wolle «aufrichtig und demütig» Kritik annehmen und Verbesserungen im Dienste der Öffentlichkeit erzielen, hiess es in einer Mitteilung von Lam am Sonntag. Die Regierung habe verstanden, dass viele Menschen aus «Sorge und Liebe» zu Hongkong gegen das Gesetz auf die Strasse gegangen seien. Am Donnerstag hatte Lam die Proteste noch als «Aufruhr» und «eindeutig organisiert» bezeichnet.

Nach Massenprotesten in den vergangenen Tagen hatte Lam am Samstag angekündigt, Beratungen über das Gesetz vorerst zu stoppen, aber nicht ganz aufzugeben. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Demonstrationen in Hong Kong: So sieht die Lage aus

Hongkong hat immer weniger Platz

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Warum es auch mit Biden zwischen den USA und China frostig bleibt

Nach dem Ende der Ära Trump hofft China auf bessere Beziehungen mit den USA. Doch das Verhältnis bleibt belastet. Die Europäer wollen in diesem Konflikt neutral bleiben.

Zum Abschied gab es Ohrfeigen aus Peking: Kaum war der Machtwechsel in Washington vollzogen, verhängte China Sanktionen gegen 28 Mitglieder der alten Trump-Regierung. Unter anderem waren Ex-Sicherheitsberater John Bolton und Aussenminister Mike Pompeo betroffen. Er hatte an seinem letzten Arbeitstag China des «Genozids» beschuldigt.

Pompeo bezog sich auf das Vorgehen gegen die muslimischen Uiguren in der Provinz Xinjiang. Hunderttausende wurden in Lager gesperrt, die als «Berufsbildungszentren» …

Artikel lesen
Link zum Artikel