International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Minen-Unglück in Myanmar: Opferzahl steigt auf 166



epaselect epa08522221 A handout photo made available by the Myanmar Fire Services Department shows rescue workers carrying the body of a victim after a landslide accident at a jade mining site in Hpakant, Kachin State, Myanmar, 02 July 2020. According media reports, search and rescue efforts are ongoing after a landslide was triggered by heavy rain in the area.  EPA/Myanmar Fire Services Department HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Rettungskräfte bei der Bergung. Bild: keystone

Nach einem Erdrutsch in einer Bergbauregion in Myanmar ist die Zahl der Toten auf mindestens 166 gestiegen. Das teilte die Feuerwehr auf Facebook mit.

Bei dem Unglück am Donnerstag hatten Arbeiter in einer Abraumhalde der örtlichen Jade-Minen nach den wertvollen grünen Steinen gesucht, als sie von den Schlammmassen begraben wurden. Der starke Monsunregen, der den Erdrutsch ausgelöst hatte, erschwert laut Behördenangaben nun auch die Bergungsarbeiten. Mindestens 70 Menschen hätten bislang verletzt aus dem Schlamm gerettet werden können, sagte ein Parlamentsabgeordneter des Unglücksortes Hpakant der Deutschen Presse-Agentur.

Das arme Myanmar ist einer der weltgrössten Lieferanten der grünen Schmucksteine, die besonders in China beliebt sind. Aus der Region des Unglücksortes im Norden des Landes kommen die meisten davon. Die Branche ist kaum reguliert, tödliche Unfälle kommen immer wieder vor. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So fahren Länder mit der Strategie «Zero Covid»

Statt «Flatten the curve» erregt eine andere Strategie zur Pandemiebekämpfung in den letzten Tagen Aufmerksamkeit: «Zero Covid» will die Infektionszahlen mit aller Macht auf null drücken – und zwar europaweit.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Wie es der Name bereits verrät, zielt «Zero Covid» darauf, in einer Region, einem Land oder sogar in ganz Europa die Fallzahlen auf null zu reduzieren. In einer Gemeinschaftsaktion soll das Leben herunter gefahren werden – so lange, bis keine Neuinfektionen mehr nachgewiesen werden können.

Konkret heisst das: Alle Kontakte, die irgendwie vermieden werden können, sollen vermieden werden. Nebst Homeoffice und Restaurants umfasst die Idee auch …

Artikel lesen
Link zum Artikel