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Fast 100 Wale nach Massenstrandung in Australien gerettet



epa08689713 A handout photo made available by Tasmania Police on 23 September 2020 shows efforts to rescue hundreds of pilot whales stranded off Tasmania's remote west coast, at Macquarie Harbour, Tasmania, Australia, 22 September 2020 (issued 23 September 2020). Tasmania has recorded its largest stranding of whales, with an estimated 470 pilot whales discovered beached on the island?s west coast between 22 and 23 September 2020. According to officials, almost one third of them have already died.  EPA/TASMANIA POLICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: keystone

Nach dem Stranden von fast 500 Grindwalen an der australischen Insel Tasmanien haben Retter weitere Tiere befreien können. Damit seien bisher 94 der insgesamt etwa 470 Meeressäuger gerettet und in tiefere Gewässer gebracht worden, teilte die zuständige Behörde mit. Die Zahl der verendeten Grindwale wird nun mit 350 angegeben, zunächst war von geschätzten 380 die Rede gewesen. Zwölf bis 20 Tiere befanden sich am Morgen noch auf einer Sandbank. Die Retter hoffen nun, auch diese letzten verbliebenen Wale retten zu können.

Etwa 470 Grindwale waren in dieser Woche an mehreren Stellen der Macquarie-Bucht im Westen der Insel gestrandet. Seit vier Tagen laufen die Rettungsversuche. Sechs Tiere konnten Helfer am Freitagmorgen befreien.

Am Montag waren etwa 270 gestrandete Grindwale an drei Orten in der abgelegenen Macquarie-Bucht entdeckt worden, von denen rund ein Drittel bereits verendet waren. Zwei Tage später wurde nur wenige Kilometer entfernt eine zweite Gruppe von rund 200 gestrandeten Tieren gefunden.

Die Massenstrandung ist die bisher grösste in Australien. Sie übertrifft in ihrem Ausmass eine aus dem Jahr 1996, als etwa 320 Grindwale an die Westküste gerieten. Vor Tasmanien stranden Wale recht häufig, meist sind aber weit weniger Tiere betroffen. Zuletzt war in der Gegend eine kleinere Gruppe von Pottwalen an die Küste geraten. Die Gründe dafür sind oftmals unbekannt. Doch Experten vermuten, dass es die Tiere auf der Suche nach Nahrung in Richtung der Küsten zieht. (aeg/sda/dpa)

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