International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hoffnungsschimmer im Südatlantik: Notsignale von argentinischem U-Boot empfangen



Bei der Suche nach dem seit Mittwoch im Südatlantik vermissten U-Boot der argentinischen Marine gibt es einen Hoffnungsschimmer. Es seien Notsignale des U-Bootes mit seiner 44-köpfigen Besatzung empfangen worden.

Dies teilte das argentinische Verteidigungsministerium am Samstag mit. Sieben Satelliten-Anrufe seien am Samstag versucht worden; der Kontakt habe aber nicht hergestellt werden können. Es werde nun daran gearbeitet, den genauen Ort der Signale herauszufinden.

This undated photo provided by the Argentina Navy shows an ARA San Juan, a German-built diesel-electric vessel, near Buenos Aires, Argentina. Argentina's Navy said Friday, Nov. 17, 2017, it has lost contact with its ARA San Juan submarine off the country's southern coast. (Argentina Navy via AP )

Wo steckt die «ARA San Juan»?  Bild: AP/Argentina Navy

Seit Mittwochvormittag gab es keinen Kontakt zu der 44-köpfigen Besatzung der «ARA San Juan». Schlechte Sicht- und Wetterverhältnisse mit sechs Meter hohen Wellen erschwerten die Suchaktion. Daran waren Flugzeuge und Schiffe der argentinischen Streitkräfte sowie ein Flugzeug der US-Raumfahrtbehörde Nasa und ein weiteres Flugzeug aus den USA beteiligt. Auch aus Brasilien, Chile, Uruguay und Südafrika sei Unterstützung angeboten worden.

Auftauchen als Vorschrift

Eine Hypothese der argentinischen Marine ist ein technisches Versagen bei dem U-Boot, etwa ein Problem mit der Stromversorgung. In diesem Fall sieht das Protokoll der Marine das Auftauchen des U-Boots an die Oberfläche vor. Normalerweise muss das U-Boot alle 48 Stunden seine Position durchgeben. Nach der letzten Funkverbindung am Mittwoch befand sich das U-Boot in Gewässern des Golfs von San Jorge, etwa 430 Kilometer von der patagonischen Küste entfernt.

Die «ARA San Juan» war auf dem Rückweg von einem Routineeinsatz zu ihrem Stützpunkt in Mar del Plata, etwa 400 Kilometer südlich der Hauptstadt. An Bord ist auch der erste weibliche U-Bootoffizier Argentiniens und ganz Südamerikas, die 35-jährige Eliana Krawczyk. Papst Franziskus, ein Argentinier, betete nach eigenen Angaben für die 44 Seeleute und deren Familien.

Neue Batterien

Das «ARA San Juan» ist ein U-Boot mit diesel-elektrischem Antrieb der Klasse TR-1700. Es wurde in Auftrag der argentinischen Kriegsmarine von den damals dem Thyssen Konzern gehörenden Nordseewerken in Emden gebaut und war 1983 von Stapel gelaufen. Im Jahr 2014 waren die Batterien des U-Boots in einer argentinischen Werft renoviert worden. (sda/afpdpa)

Dieser Roboter macht Rückwärtssaltos

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Rega rettet fünfjähriges Mädchen vor dem Erfrieren

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Alle Bitcoin zusammen sind jetzt über eine Billion Dollar Wert

Die Cyberdevise Bitcoin hat auf ihrer Rekordjagd eine Schallmauer durchbrochen: Zum ersten Mal waren am Freitag laut Datenanbieter CoinMarketCap alle im Umlauf befindlichen Bitcoin zusammen mehr als eine Billion Dollar wert.

Der Bitcoin-Kurs stieg dabei um 3.8 Prozent auf ein Rekordhoch von 53'750 Dollar. Vor gerade einmal zwei Monaten hatte die Devise ihre Bestmarke von 2017 übertroffen und die Kursschwelle von 20'000 Dollar durchbrochen. Kurz darauf übersprang sie die Hürden bei 30'000 und …

Artikel lesen
Link zum Artikel