International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tausende (barbusige) Frauen demonstrieren in Chile gegen sexuellen Missbrauch



epa06743042 Demonstrators protest against gender violence in Santiago, Chile, 16 May 2018. Thousands protested at the Chilean capital and other Chilean cities against gender violence and for non-sexist education as part of the occupation by university students of their education centers, to denounce sexist and violent behaviors of teachers as well as sexual abuse from both male students and professors.  EPA/MARIO RUIZ

Bild: EPA/EFE

In Chile sind am Mittwoch (Ortszeit) tausende Frauen gegen sexuelle Belästigung und Missbrauch auf die Strasse gegangen. Die Demonstrantinnen riefen «Nein heisst Nein», als sie zu Trommelklängen durch die Strassen der Hauptstadt Santiago de Chile marschierten.

Auf Spruchbändern forderten sie eine «nicht-sexistische Erziehung» und das Ende sexueller Gewalt insbesondere auch an Schulen und Universitäten. Die Teilnehmer des Protestmarschs waren überwiegend Frauen, aber auch einige Männer nahmen teil. Eine Gruppe von Frauen lief mit nackten Oberkörpern, aber mit bedeckten Gesichtern herum.

Erste Proteste hatte es Mitte April gegeben, nachdem ein mutmasslicher Fall sexueller Belästigung durch einen Professor an der Universität Austral bekannt geworden war. Zahlreiche Universitäten schlossen sich der Protestbewegung an.

Der Fall eines 20 Monate alten Mädchens, das Ende April nach einer mutmasslichen Vergewaltigung starb, sowie verschiedene Vorwürfe sexueller Belästigung gaben den Protesten zusätzlichen Schub.

Im vergangenen Jahr wurden in Chile 22'500 Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs gestellt. Die meisten Opfer waren Kinder und Jugendliche. Auch die katholische Kirche in dem südamerikanischen Land sieht sich mit Skandalen um sexuellen Missbrauch konfrontiert. (sda/afp)

So poetisch zerstört diese Inderin sexistische Kackscheisse

Video: watson

Sexismus

So nicht, Männer! Warum ich mich für gewisse Genossen schäme

Link zum Artikel

Sexistische Kackscheisse! Google-Entwickler sagt, warum Männer bessere Programmierer sind

Link zum Artikel

Sexismus auf Staatsebene: Trumps unangebrachte Bemerkung zu Macrons Frau Brigitte

Link zum Artikel

Sexismus-Alarm bei den SBB – die «schlauen Füchsinnen» finden nicht alle toll

Link zum Artikel

Sexismus-Alarm am Frauentag: Ostschweizer Radio vergleicht Frauen mit Strassen 🤔

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

#Aufschrei in Chile: Minister posiert mit Sexpuppe

Dieser Gag ging in die Hose: Am jährlichen Galadinner des chilenischen Aussenhandelsverbandes Asexma erhielt Wirtschaftsminister Luis Felipe Cespedes ein Geschenk der anzüglichen Sorte: eine aufblasbare Sexpuppe. Auf ihrem Mund klebte ein Zettel mit der Aufschrift «Zur Stimulierung der Wirtschaft.»

Cespedes nahm die Puppe von Verbandschef Roberto Fantuzzi entgegen und lachte in die Kameras. Solche Juxgeschenke sind bei diesem Anlass anscheinend üblich. Im konkreten Fall aber sorgte es in …

Artikel lesen
Link zum Artikel