International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07211367 (FILE) - Meng Wanzhou, Chief Financial Officer of Huawei, attends the VTB Capital's 'RUSSIA CALLING' investment forum in Moscow, Russia, 02 October 2014 (reissued 06 December 2018). Meng Wanzhou has been arrested in Canada at the request of US authorities. According to US media reports, Meng Wanzhou was detained for potential US sanction violations.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Meng Wanzhou Bild: EPA/EPA

Fussfessel, Pass abgegeben und 15 Millionen $ Kaution: Huawei-Managerin kommt frei



Die in Kanada festgenommene Finanzchefin des chinesischen Telekom-Konzerns Huawei kommt vorerst gegen Kaution auf freien Fuss. Ein Gericht im kanadischen Vancouver stimmte am Dienstag (Ortszeit) einem entsprechenden Antrag der Verteidiger von Meng Wanzhou zu.

Das Gericht sieht die Fluchtgefahr der Unternehmerin als gering an, der die Auslieferung in die USA droht. Das Risiko, dass Meng künftig nicht vor Gericht erscheine, könne durch die von ihrem Anwalt vorgeschlagenen Auflagen auf ein «akzeptables Niveau» reduziert werden, erklärte ein Richter am Dienstag.

Bei einer Gerichtsanhörung am Montag sagte ihr Anwalt, Meng sei bereit, ihren Pass abzugeben, eine elektronische Fessel zu tragen und 15 Millionen kanadische Dollar Kaution zu zahlen.

Die Huawei-Managerin und Tochter des Konzerngründers Ren Zhengfei war am 1. Dezember auf Betreiben der US-Behörden in Kanada festgenommen worden.

Meng wird vorgeworfen, über ein inoffizielles Tochterunternehmen namens Skycom Geschäfte mit dem Iran gemacht und dadurch gegen Sanktionen verstossen zu haben. Ausserdem wird ihr Betrug vorgeworfen. Bei einer Auslieferung und Verurteilung würden ihr laut Anklage 30 Jahre Haft wegen «Verschwörung zum Betrug von Finanzinstitutionen» drohen.

Der Fall belastet die Beziehungen Chinas zu den USA und Kanada. An den Finanzmärkten regten sich Sorgen wegen einer erneuten Eskalation des Handelsstreits zwischen Peking und Washington ausgelöst. China hat scharf gegen Mengs Festnahme protestiert und ihre sofortige Freilassung gefordert. (sda/afp/dpa)

Huawei enthüllt das erste Android-Handy mit 40-MP-Kamera:

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Messerattacke in Paris – zwei Verletzte

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Huawei Mate 9 Kurzübersicht:

Video: watson

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pfffffffff 12.12.2018 00:57
    Highlight Highlight WeltMachtMissbrauch! Wenn den Ami’s etwas nicht gefällt, und sie dafür eigene Unternehmen einschränken, heisst das noch lange nicht, dass die ganze Welt nach deren Pfeife tanzen muss. Es wird einfach mal Zeit, dass diese aktuelle Regierung so richtig auf die Nase fällt, sich ein wenig in Demut übt und dabei lernt, dass es nur gemeinsam geht.
    Das heisst jetzt nicht, dass da nix dran ist an der Sache, aber die Rolle des Weltpolizisten ist definitiv nicht mehr eine US-Angelegenheit. Es gibt immer mehrere Blickwinkel, ausser aus Trumps Perspektive, die reflektiert nur ihn selbst.
    • Der Kritiker 12.12.2018 06:50
      Highlight Highlight Das hat doch nichts mit der aktuellen Regierung zu tun, das ist schon seit längerem so. Weshalb haben die USA schon seit Jahrzehnten den Namen des Weltpolizisten (und Vollstrecker und Richter)? Das zeigt auch das Machtverständnis auf und die Schwäche der andern Staaten auf dieser Welt. Ich bin politisch kein grosser Freund Chinas, aber ich hoffe auf den baldigen Aufstieg zur Wirtschaftsmacht Nr. 1.
    • JanickS 12.12.2018 10:39
      Highlight Highlight Hast du wirklich das gefühl, sie wird jeh vor Gericht erscheinen? 15mio ist kleingeld für Huawei und einen Pass als so prominente Chinesin braucht es für die einreise in china nicht. Die wird man nie mehr sehen und das wissen die Richter auch, aber ihnen ist's egal
  • Oh Dae-su 12.12.2018 00:54
    Highlight Highlight Vielleicht können wir ja schon bald ihre filmreife Flucht nach China bestaunen ^^
    • Jättelattejaterö 12.12.2018 01:08
      Highlight Highlight Warum Flucht. Man nennt es auch Heimreise.
    • Filzstift 12.12.2018 06:31
      Highlight Highlight Wird kaum geschehen.
      Amis lernen und der nächste Chinese in ihrer Lage würde keine Kaution mehr bekommen. Von daher wird das vermieden werden.
    • npe 12.12.2018 07:21
      Highlight Highlight Als du "Amis lernen [aus Fehlern]" geschrieben hast, musste ich lachen.

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Pandemie wütet weiter. Die Neuansteckungen steigen auch in Schweizer Kantonen erneut. Hier findest du alle relevanten Statistiken und die aktuellen Corona-Fallzahlen von Corona-Data und dem BAG zur Schweiz sowie im internationalen Vergleich.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder und viele sprechen bereits von einer zweiten Corona-Welle in Europa und in der Schweiz.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer Kantonen sowie im internationalen …

Artikel lesen
Link zum Artikel