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Bevölkerung Chinas wächst auch ohne Ein-Kind-Politik nur langsam



epa04423404 An aerial view over a Mong Kok street crossing, on the second day of the mass civil disobedience campaign Occupy Hong Kong, Mong Kok, Kowloon, Hong Kong, China, 29 September 2014. Pro-democracy protesters in Hong Kong said Monday they would continue their occupation of key parts of the metropolis, despite warnings from officials to clear out after a night of police using pepper spray and tear gas to try to disperse the crowds.The ante has progressively been upped in recent weeks in the former British colony that has enjoyed special rights since being reabsorbed by China in 1997, ever since China effectively slammed the door shut on a long-mandated move to democratic elections in the city. The stand-off has come to a head after a week of students boycotting classes to demand democracy. And the movement got a name - the Umbrella Revolution - as demonstrators took the umbrellas they used to protect themselves from tear gas overnight to ward off the sweltering sun as they continued their sit-in throughout the day.  EPA/ALEX HOFFORD  EPA/ALEX HOFFORD

Bild: EPA/EPA

Trotz der Abschaffung der Ein-Kind-Politik ist die Bevölkerung Chinas 2018 langsamer gewachsen. 15.23 Millionen Kinder wurden geboren, zwei Millionen weniger als ein Jahr zuvor, wie die Nationale Statistikbehörde am Montag mitteilte.

Die Zahl der Todesfälle lag demnach bei 9.93 Millionen. Die Bevölkerungszahl stieg damit lediglich um 5.3 Millionen.

China bleibt aber weiterhin das bevölkerungsreichste Land der Erde: 2018 lebten dort 1.395 Milliarden Menschen. Davon waren 897.3 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 16 und 59 Jahren, wie das Statistikamt mitteilte. Einen Job hatten davon mehr als 700 Millionen Menschen. Hier gebe es noch «Raum» für Wachstum, sagte ein Behördenvertreter.

China verfolgte jahrzehntelang eine «Ein-Kind-Politik», um das Bevölkerungswachstum einzudämmen. 2016 lockerte die Regierung aus Sorge vor einer alternden Bevölkerung und dem damit verbundenen Arbeitskräftemangel die Regelung.

Seither dürfen chinesische Paare höchstens zwei Kinder haben. Allerdings stieg die Geburtenrate seither nicht wie erwartet, weshalb immer wieder über eine völlige Aufhebung der staatlich verordneten Familienplanung spekuliert wird. (aeg/sda/afp)

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