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Australische Nachrichtensprecherin in Peking festgenommen – Vorwürfe unklar



Inmitten wachsender Spannungen zwischen Australien und China haben die Behörden in Peking eine australische Nachrichtensprecherin festgenommen. Cheng Lei, die für einen englischsprachigen Staatssender in China arbeitet, sei bereits vor zwei Wochen in Gewahrsam genommen worden, sagte die australische Aussenministerin Marise Payne in einer Stellungnahme am Montagabend (Ortszeit).

LISBON , PORTUGAL - 5 November 2019; Speakers, from left, Barbara Martin Coppola, Chief Digital Officer, IKEA, Kristin Lemkau, CMO, JPMorgan Chase, and Cheng Lei, Anchor, CGTN Europe, on Centre Stage during the opening day of Web Summit 2019 at the Altice Arena in Lisbon, Portugal. (Photo By David Fitzgerald/Sportsfile for Web Summit via Getty Images)

Cheng Lei 2019 in Lissabon. Bild: Sportsfile

Man sei am 14. August über die Sache informiert worden. Vertreter Australiens hätten am 27. August per Video-Link einen Konsularbesuch bei Cheng gemacht und würden der Journalistin und ihrer Familie weiterhin beistehen.

Die zweifache Mutter sei weder offiziell angeklagt noch verhaftet worden, befinde sich aber unter Beobachtung in einer Einrichtung, berichtete der australische Sender ABC. Demnach kann Cheng bis zu sechs Monaten ohne Zugang zu rechtlichem Beistand festgehalten werden. Ihre beiden Kinder befänden sich bei ihrer Familie in Melbourne. Der Grund ihrer Festnahme war zunächst nicht bekannt.

Cheng arbeitet seit acht Jahren für den staatlichen Sender CGTN, wo sie hauptsächlich Wirtschaftsnachrichten präsentiert. Ihr persönliches Profil wurde von der Website des Senders entfernt.

Die Beziehungen zwischen Australien und seinem wichtigsten Wirtschaftspartner China sind derzeit angespannt – vor allem, seitdem die Regierung in Canberra eine unabhängige internationale Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus in China gefordert hatte. Peking wirft Australien seinerseits Spionage vor und hat chinesische Studenten und Touristen vor Reisen in das Land gewarnt. (sda/dpa)

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