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epa08310093 Director of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases Anthony Fauci (R) speaks as US President Donald Trump (L) listens during a Coronavirus Task Force news conference in the briefing room of the White House in Washington, D.C., USA, 20 March 2020. Americans will have to practice social distancing for at least several more weeks to mitigate U.S. cases of Covid-19, Anthony S. Fauci of the National Institutes of Health said today. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the Covid-19 disease.  EPA/AL DRAGO / POOL

Der Präsident und der Experte: Donald Trump und Anthony Fauci. Bild: EPA

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Donald Trump verharmlost die Coronavirus-Krise noch immer. Ein Mann, der täglich mit ihm auf der Bühne steht, versucht den Präsidenten zu korrigieren – das bleibt nicht ohne Folgen.

Fabian Reinbold, Washington / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Während die USA drohen, zum globalen Epizentrum der Corona-Krise zu werden, will Donald Trump Wirtschaft und öffentliches Leben so rasch wie möglich wieder hochfahren. «Wir beginnen, jetzt das Licht am Ende des Tunnels zu sehen», behauptete der US-Präsident Trump am Dienstag.

Er will schon zum Osterwochenende Teile des Landes «wieder öffnen», sagte Trump auf dem Podium im kleinen Presseraum des Weissen Hauses. Er nannte den 12. April als Stichtag.

>> Coronavirus: Alle internationalen News gibts hier

Hinter ihm stand dabei ein kleiner Mann, der einige Minuten später das Wort ergriff und dabei – wie immer vorsichtig, aber bestimmt – ein völlig anderes Bild der Lage malte: Zeitpläne, wie sie von Trump geäussert wurden, müsse man «sehr flexibel» sehen, sagte Anthony Fauci. Er gab zu bedenken, dass sehr viel mehr Tests durchgeführt werden müssten, um für scheinbar weniger betroffene Landesteile wirklich eine Art Entwarnung zu geben.

Schliesslich sagte er: Wo die Infektionen rasch ansteigen, verbiete es der gesunde Menschenverstand, das Leben wieder hochzufahren. So weit, so deutlich.

Der Mediziner Anthony Fauci bemühte sich wieder einmal, Aussagen des Präsidenten zur Coronakrise zu korrigieren. Das ist mittlerweile ein Muster, das sich tagtäglich vor den Augen der amerikanischen Nation abspielt: Bei den Auftritten im Weissen Haus heisst es oft: Trump gegen seine Experten.

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Versprechungen, die Fachleute einfangen müssen

Der US-Präsident sorgt sich vor allem um die wirtschaftlichen Verwerfungen und steht mit seinen Aussagen oft im kaum aufzulösenden Widerspruch zu dem, was seine eigenen Gesundheitsfachleute sagen. Während die Zahlen der Infizierten und Toten in den USA steil ansteigen – und insbesondere die Lage in New York dramatisch ist – passiert dies: Trump beschwichtigt und macht Versprechungen, die seine Fachleute wieder einzufangen versuchen.

Während andere Teilnehmer die gemeinsamen täglichen Auftritte von Trumps Corona-Taskforce auch nutzen, um den Präsidenten ausgiebig zu loben, fällt die Rolle des Richtigstellers immer wieder Anthony Fauci zu. Der 79-jährige Infektionsexperte wurde in den vergangenen Wochen vielen Amerikanern zur vertrauten Stimme in diesen unsicheren Zeiten.

Er tritt nicht nur beinahe täglich im Weissen Haus auf, sondern auch unablässig in den Medien von CNN bis Fox News. Er besitzt überparteiliche Glaubwürdigkeit. 

Von «Es geht weg» bis «Okaaaay» – Trump über Coronavirus

Video: watson/Emily Engkent

Sechs Präsidenten beraten – aber keinen wie Trump

Fauci hat sein Amt als Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases bereits seit 35 Jahren inne. In den Achtzigerjahren trieb der Immunologe den damaligen Präsidenten Ronald Reagan dazu an, die Forschung gegen die Aids-Epidemie auszuweiten.

Seitdem hat er alle folgenden Präsidenten beraten und den Kampf gegen Epidemien wie Schweinegrippe und Ebola geführt. Doch eine Konstellation wie den Umgang mit Trump in der Corona-Krise dürfte er noch nicht erlebt haben.

Er stand neben Trump, als dieser Ende Februar behauptete, bald würde es keine Corona-Fälle mehr in den USA geben (aktuell sind mehr als 60'000 Fälle nachgewiesen). Er stand neben Trump, als dieser die Grippe als gefährlicher als Covid-19 bezeichnete. Er stand neben Trump, als dieser in der vergangenen Woche die Wirkung eines Malaria-Medikaments auf der Basis von Chloroquin pries und behauptete, es sei schon für die Behandlung von Covid-19-Kranken zugelassen.

Fauci ergreift dann im Nachhinein das Wort und gibt eine andere Einschätzung der Lage ab oder nennt einfach nur die Fakten – zum Medikament gibt es zur Covid-19-Behandlung weder Studien noch eine offizielle Freigabe.

Einmal verriet Faucis Blick das Entsetzen

Fauci geht dabei meist behutsam vor, ohne den Präsidenten, der bekanntlich keinen Widerspruch duldet, vor den Kopf zu stossen. Doch zuletzt rückte Fauci mit seinem Verhalten stärker ins Rampenlicht. Als Trump vergangenen Freitag von einer Verschwörung gegen sich fabulierte, verrieten Faucis Gestik und Mimik sein Entsetzen – ein Moment, der durch die sozialen Netzwerke rauschte.

Zugleich wagte sich Fauci auch in mehreren Interviews weiter hervor. Dabei zeigt der Mediziner einen gewieften Umgang mit den Medien. Während er in konservativen Medien wie Fox News den Präsidenten allgemein lobt, hat er woanders zuletzt deutlichere Kritik geäussert.

«Okay, er hat es gesagt»

Dem Wissenschaftsmagazin «Science» sagte er über Falschinformationen Trumps auf dem Podium: «Ich kann nicht vors Mikrofon springen und ihn herunter schubsen.» Faucis Motto sei dieses: «Okay, er hat es gesagt. Lass uns jetzt versuchen, es für das kommende Mal zu korrigieren.»

Der «New York Times»-Kolumnistin Maureen Dowd, die er seit den Achtzigerjahren kennt, vertraute er an, er wolle den Präsidenten «nicht in Verlegenheit bringen». «Anstatt zu sagen, Sie irren sich, ist alles was man tun kann: Fortlaufend über das zu sprechen, was die Daten zeigen und was die Belege sind.»

Für jene, die Trumps Behauptungen über die Coronakrise mit Entsetzen verfolgen, wurde Fauci damit gar zu einer Art Held. Es entstand ein regelrechter Hype über den «Hüter der Wahrheit». Schon machten Berichte die Runde, dass Trump den Experten wegen seiner kritischen Äusserungen verbannt habe. Doch nach einer Abwesenheit von drei Tagen auf der Bühne des Briefings stand Fauci am Dienstagabend wieder hinter Trump.

Der Präsident kürzte die gesamte Pressekonferenz ab. Doch seine Redezeit von rund zwei Minuten genügte Anthony Fauci, um der Nation klarzumachen, was er von Trumps gewünschter Öffnung des Landes zum 12. April hält: nicht viel.

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58
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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Butzdi 26.03.2020 14:11
    Highlight Highlight Das sagt alles
    Benutzer Bild
    • Basti Spiesser 26.03.2020 16:09
      Highlight Highlight Stimmt, nur als er das machte, hat Trump nichts zum Coronavirus gesagt, sondern vom „Deep-State Departement“ gesprochen, davon kam die Reaktion Fauci‘s
    • Basti Spiesser 27.03.2020 10:28
      Highlight Highlight 😂 ach Leute
      Play Icon
  • Basti Spiesser 26.03.2020 13:54
    Highlight Highlight Dieses böse Medikament wird nun auch an der Uniklinik Zürich verwendet bei Coronapatienten.

    • ujay 26.03.2020 17:25
      Highlight Highlight @Spiesser. Fakenews....oder bring Fakten und Quelle!
    • Basti Spiesser 27.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Ach echt? Seid ihr so schlecht informiert und unfähig zu googlen?

      https://telebasel.ch/2020/03/24/ebola-medikament-hilft-schweizer-corona-patientin/?channel=105105
    • ujay 27.03.2020 14:00
      Highlight Highlight @Spiesser. Für Begriffsstutzige wie du: Diese und viele andere Medikamente helfen höchstens, die folgen des Covid- 19 zu lindern, aber keinesfalls, davon zu heilen. Die behandelten Patienten sind somit weiter Träger des Virus......aber Träum weiter wie dein Idol Donald......
  • Faktenchecker 26.03.2020 13:39
    Highlight Highlight Fauci hat aber auch gesagt dass die Medien versuchen einen Keil zwischen ihn und Trump zu treiben und er sich wünschte sie würden das unterlassen. Er komme im Großen und Ganzen sehr gut zurecht mit Trump.
    Schade muss Watson ebenfalls jede Gelegenheit benutzen um Trump Bashing zu betreiben.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.03.2020 13:40
      Highlight Highlight Echt?
      Gibts dazu Quellen oder Beweise?
  • Blackfoxx 26.03.2020 13:32
    Highlight Highlight Der sogenannte „Fauci Facepalm“ ist jetzt schon Kult.
  • Lunaral 26.03.2020 13:15
    Highlight Highlight Fauci ist also deit 35 Jahren Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases und Trump meint immer noch, er wisse alles besser 🤦‍♀️
    Fauci ist nicht zu beneiden in dieser Situation. Danke für seinen Mut, die amerikanische Bevölkerung richtig informieren zu wollen, auch wenn er dafür dem Präsidenten direkt widersprechen muss. Allerdings sollte er den gleichen Mut auch und gerade bei Fox News aufbringen. Gerade dieser Kanal wird doch von den verblendeten Trump-Anhänger oft als einzige Infoquelle benutzt.
    • Basti Spiesser 26.03.2020 13:55
      Highlight Highlight Nein, da gibt es noch einige Konservative Sender mehr..
    • TanookiStormtrooper 26.03.2020 13:56
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die ihn dann einfach als einen Trump-Hasser darstellen und dann eventuell gar nicht mehr einladen. Von daher ist es gut, wenn er erstmal als vertrauenswürdige Person wahrgenommen wird und er seine Fakten auch diesem Publikum näher bringen kann.
  • Wiedergabe 26.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Bei Satz "Er besitzt überparteiliche Glaubwürdigkeit." musste ich sehr schmunzeln.
    Dieses Attribut hatte Mueller auch, solange bis Trump entschied das er zum Feind werden soll.
    Eventuell blüht Fauci dieses Los auch noch wenn er Trump zu oft widerspricht.
  • Vanessa_2107 26.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Dr. Fauci wie z.B. auch der Gouverneur von New York Andrew Cuomo wissen inzwischen genau, wie sie mit dem narzistischen Soziopathen umgehen müssen. Man muss ihm schmeicheln, ihn ja nie direkt kritisieren. Vor allem, wenn sie etwas wollen, das ihnen nur der Präsident verschaffen kann. Zuerst noch attackierte Cuomo Trump, wegen fehlender Ventilatoren. Antwort Trump "er soll sie sich doch selber besorgen. Einen Tag später tönte es ganz anders von ihm und er erhielt mehr Ventilatoren. Verrückt, Trump ist es soooo egal, wenn Menschen sterben, es geht immer nur um sein Ego.
    • balzercomp 27.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Ventilator = Beatmungsgerät.
  • Varanasi 26.03.2020 12:13
    Highlight Highlight Habe gelesen, dass manche Sendeanstalten überlegen, ob sie die Reden überhaupt noch vollständig übertragen sollen oder die Lügen, zum Schutz der Bevölkerung, rausschneiden.
    Benutzer Bild
    • balzercomp 27.03.2020 11:31
      Highlight Highlight Es gibt einige, die es nicht mehr tun.
  • Sherlock_Holmes 26.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Sollte sich der Präsident tatsächlich – entgegen Anthony Fauci und der Fachleute im Gesundheitswesen – durchzusetzen versuchen, während die Fallzahlen und Todesfälle steigen, wird es zu offenem Widerstand kommen.

    Trump würde dadurch nicht nur seine Präsidentschaft gefährden, sondern mittelfristig das ganze Land – inklusive hochgelobte Wirtschaft – in eine unabsehbare Krise stürzen.

    Die Schockwellen für die weltweite, bereits geschwächte Wirtschaft, wären mindestens so gross und vor allem anhaltender als beim Corona-Ausbruch in China.

    Anthony Fauci und die Fachleute sind der letzte Damm.
  • Emma Jones 26.03.2020 12:01
    Highlight Highlight Und trotzdem steigen die Umfragwerte Trumps.
    "Laut einer Umfrage der Monmouth University findet die Hälfte der Amerikaner, dass Trump im Kampf gegen Corona gut agiert. Unter Republikanern sind sogar 91 Prozent dieser Meinung, und selbst unter Demokraten und Unabhängigen ist sein Ansehen gestiegen. Zum gleichen Ergebnis kommt eine Umfrage des Gallupinstituts."
    • De-Saint-Ex 26.03.2020 12:23
      Highlight Highlight Natürlich steigen seine Umfragewerte... nach dem 2 Billionen $ Deal... it‘s the economy stupid... wieviele Menschenleben dieses Virus kosten wird, ist dem Durchschnitts-Ami Wurst.
    • swisskiss 26.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Emma Jones:

      Umfragen immer im "Bündel" betrachten, da viele Umfragefirmen nicht nur fahrlässig erheben, nicht repräsentativ sind oder sogar klar parteilich sind

      Bewertung Hier:
      https://projects.fivethirtyeight.com/pollster-ratings/?ex_cid=irpromo

      Yep. Trump legt zu.

      Aktuelle Zahlen:

      https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/?cid=rrpromo


      Aber wenn Tump nicht wie versprochen, bis Ostern liefert,gehts wieder bergab.

      Denn faktisch hat Trump nicht nur das Virus verharmlost, sondern verbreitet Behauptungen, die schlicht falsch sind.
    • TodosSomosSecondos 26.03.2020 13:18
      Highlight Highlight In Krisen steigen Approvalratings immer ... GWB z.B. hatte 90% bei 9/11 ... das zeigt mal was Trumps 49% Wert sind..
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 26.03.2020 11:57
    Highlight Highlight ... „Dabei zeigt der Mediziner einen gewieften Umgang mit den Medien“... ob er seinen Landsleuten wirklich dient, indem er dem CNN Publikum erzählt, was dieses schon weiss, und dem Fox News Publikum, das was es hören will, sei mal dahingestellt.
    • blueberry muffin 26.03.2020 12:52
      Highlight Highlight Da sie ihm sonst nicht zuhören- ja.
    • P. Silie 26.03.2020 12:59
      Highlight Highlight Vielleicht weiss er auch einfach nur, dass vieles zur Zeit Parteiengeplänkel vor den Wahlen ist, und weil dieses Schauspiel zwar grundsätzlich nicht schlecht ist, nicht jedoch während einer Pandemie wo es darum gehen sollte das Volk zu einen und nicht noch mehr auseinander zu bringen?
    • famefo 26.03.2020 13:13
      Highlight Highlight Sein Medienverständnis bezieht sich sicher nicht auf den Inhalt. Er vermittelt die Fakten, da gibt es keine Unterschiede zwischen Liveralen und Konservativen. Als Wissenschaftler würde er auch nie davon abweichen. Er versteht allerdings ganz genau, wie er dies auf den unterschiedlichen Plattformen machen muss, damit eben diese im entsprechenden Bevölkerungsteil ankommen, akzeptiert und verstanden werden.
  • Le French 26.03.2020 11:38
    Highlight Highlight "Der US-Präsident sorgt sich vor allem um die wirtschaftlichen Verwerfungen" Trump sorgt sich vor allem um seine Wiederwahl und die ist durch den Virus zum Glück ernsthaft bedroht. Da verstehen die Amerikaner keinen Spass und das hat schon manchen Präsidenten seine 2. Amtszeit gekostet.
    • danny34a 26.03.2020 21:02
      Highlight Highlight Was hat schon so manchen Präsidenten seine Wiederwahl gekostet? Eine Pandemie?
  • Whaaaat?_Son 26.03.2020 11:28
    Highlight Highlight Nur Trump schafft es, dass sich einer der angesehenster Infektiologe während einer Epidemie ins Gesicht fasst.
    Play Icon
    • Wiesler 26.03.2020 12:10
      Highlight Highlight Legendäär🤦‍♂️
      Danke für den Link.
  • Walter Sahli 26.03.2020 11:17
    Highlight Highlight USA - das Land der Greise!
    • poltergeist 26.03.2020 12:33
      Highlight Highlight Junge gebildete Menschen haben in den USA keine Zeit für Politik weil sie ihr halbes Leben Studiengebühren abstottern.
    • Caprice-Soleil 26.03.2020 21:45
      Highlight Highlight ....baldig wird auch in den USA der Himmel im Abendrot versinken .....
  • Butschina 26.03.2020 11:14
    Highlight Highlight Ihm liegt die Bevölkerung wahrlich am Herzen. Ansonsten würde er bestimmt nicht mehr Trumps FakeNews nachkorrigieren. Hr. Fauci hat eine Engelsgeduld. Hoffentlich hören die Leute auf ihn.
  • P. Silie 26.03.2020 11:12
    Highlight Highlight "In the last 48 hours, a new tactic has emerged, and that is to fabricate a rift between the president and Dr. Anthony Fauci, director of the ... , an esteemed medical researcher and a member of the White House coronavirus task force.

    “Has Trump had enough of Anthony Fauci?” asked CNN, while both MSNBC and The New York Times declared that “Trump’s patience with Dr. Fauci is wearing thin.”"

    Gemäss https://mediabiasfactcheck.com/about/:
    Washington Times = Centre Right
    CNN = Centre Left
    MSNBC = Left

    Kommt immer darauf an WER, WELCHE Fragen und aus welchem Beweggrund man sie stellt. https://www.washingtontimes.com/news/2020/mar/24/inside-the-beltway-trump-and-fauci-deny-media-rumo/
    • swisskiss 26.03.2020 12:48
      Highlight Highlight P. Silie: Richtig! Und Medienkompetenz bedeutet die ideologische Ausrichtung der Quellen zu kennen, die Darstellung anhand dieser Ausrichtung richtig einschätzen zu können und sich aus der Bandbreite dieser Quellen, die eigene Meinung bilden zu können.

      Drum staune ich immer wieder, wenn Zeitgenossen die Einseitigkeit von "Systemmedien" beklagen, obwohl es genügend nach allen ideologischen Seiten ausgerichtete Medien gibt und die "alternativen Medien" loben, obwohl diese höchstens ein extremeres Abbild der Leitmedien darstellen.
    • blueberry muffin 26.03.2020 12:54
      Highlight Highlight Haha, es gibt keine Linken Medien in Amerika. Darum sabotieren sie auch alle Bernie.
    • Amboss 26.03.2020 13:03
      Highlight Highlight Kapier ich nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 26.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Auf Fox News sollte der gute Mann Tacheles reden.
    • famefo 26.03.2020 13:19
      Highlight Highlight Es bringt niemanden etwas, wenn er sich dort unbeliebt macht. Die Leute müssen auf ihn hören und das geschieht dort sicher nicht, wenn er die Autorität des Präsidenten untergräbt. Er demonstriert unglaubliche Geduld, politisches Feingefühl, Medienkompetenz und dazu noch immenses fachliches Wissen. Genau solche Leute braucht die USA jetzt.
  • Therealmonti 26.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Bewundernswert, dieser Dr. Anthony Fauci. Man sieht ihm jedesmal an, was er denkt, wenn der vor ihm stehende Präsident wieder so einen Stuss rauslässt. Man sieht ihm an, dass er Trump am liebsten das Mikrofon wegnehmen und den Amerikanern sagen würde, was für ein narzistischer Trottel ihr Präsident ist. Wohl wissend, dass er seinen Job per sofort los wäre. Das wäre ihm vielleicht sogar egal. Aber weil er Arzt ist und einen Eid abgelegt hat, den Menschen bestmöglich zu helfen, schluckt er seinen Frust und Ärger runter und versucht seinen für die Nation lebenswichtigen Standpunkt darzulegen.
  • Hans Jürg 26.03.2020 11:04
    Highlight Highlight Anthony Fauci wird wohl über kurz oder lang, eher kurz, entlassen werden. Er wagt es, dem Unfehlbaren zu widersprechen.

    Ersetzt wird er dann wohl durch irgend einen Laien aus irgend einer Freikirche, der für uns alle betet und glaubt, die Erde sei eine Scheibe.
  • Der Buchstabe I 26.03.2020 11:02
    Highlight Highlight "Der US-Präsident sorgt sich vor allem um die wirtschaftlichen Verwerfungen und steht mit seinen Aussagen oft im kaum aufzulösenden Widerspruch zu dem, was seine eigenen Gesundheitsfachleute sagen."

    So schlimm wie das ist, diese Krise tut dem lang auf längere sicht gut. So merkt irgendwann der hinterletzte Redneck-depp, wie marode das so genante "Gesundheitsystem" ist.
  • Gipfeligeist 26.03.2020 10:59
    Highlight Highlight Vielleicht bin ich arrogant, kurzsichtig und lebe in meiner geschützten Blase der reichen Schweiz. Mit adäquaten Sozialausgaben und medizinischer Grundversorgung.

    Aber die USA bekommen in der Krise das, was ihr marodes, antisoziales System verdient hat...
    • Sherlock_Holmes 26.03.2020 11:53
      Highlight Highlight Es trifft – abgesehen von Trumps unbeirrbaren Anhängern – sehr viele Amerikaner, die nichts dafür können, dass sie in diesem System leben.
      Der direktdemokratische Einfluss der einfachen Bürger ist auf der nationalen Ebene sehr begrenzt.
    • Kant 26.03.2020 12:16
      Highlight Highlight Das ist leider zu einfach gegriffen. In den USA herrscht die Devise: wer zahlen kann, kann sich eine Behandlung vielleicht leisten. Wer mehr zahlen kann, kann sie wahrscheinlich leisten. Wer reich ist, kann sie sich leisten und obendrauf die Regierung beeinflussen. Für die anderen ist das letztere nur dann der Fall, wenn sie sich es leisten können, wählen zu gehen. Das können sich nicht alle, da man für das Wahlrecht viele Steine in den Weg legt, man muss sich erst registrieren, was man oft erst dann kann, wenn man einen Pass hat. Wer aber ca. 10$/h verdient, überlegt sich das zweimal.
    • f303 26.03.2020 13:46
      Highlight Highlight Leider trifft das am stärksten wiederum jene, die schon vorher kaum eine Chance hatten. Erst recht nicht, etwas am System zu ändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • njemand 26.03.2020 10:52
    Highlight Highlight Man stelle sich vor unsere Bundesrat würde nur wirren Bull***t rauslassen und Daniel Koch müsste das jedesmal entschärfen und korrigieren (so wie er täglich irgendeiner Dumpfbacke erklären muss, dass Schutzmasken nur gezielt nützen)🙈.
    • Babalu 26.03.2020 11:44
      Highlight Highlight Grad ein gutes Beispiel. Es gibt keine Evidenz für oder gegen breite Anwendung von chirurgischen Masken in der Bevölkerung. Es gibt allerdings frische nicht Peer Reviewed Daten, dass in Ländern mit konsequenter Umsetzung des Tragens von Masken die Ausbreitung schneller gebremst werden konnte. Koch weiss das sicher auch, darf es aber nicht sagen, da CH es verpeilt hat Masken zu beschaffen und nun diese überall fehlen.
  • swisskiss 26.03.2020 10:52
    Highlight Highlight Nein. Kein Widerspuch, sondern eine klare und sachliche Darlegung von Fakten, die in Inhalt Trumps Aussagen widerlegen, ohne dass der gute Doktor Trump damit direkt konfrontiert.

    Genau so ist der Umgang mit Narzissten, ohne dass diese sich persönlich angegriffen fühlen und auf der persönlichen Ebene reagieren.
  • FrancoL 26.03.2020 10:46
    Highlight Highlight Es zeigt sich zum x-ten mal wie beschränkt und egozentrisch Trump ist und leider zeigt es auch dass wohl seine Anhänger in der Sache von Blindheit beschlagen sind.
    Grossen Dank geht an Dr. Fauci für seine Aufklärungs- und Richtigstellungsarbeit.
  • Lubi Dragojevic 26.03.2020 10:30
    Highlight Highlight Der will in Ruhstand und nichts mehr mit Trump zu tun haben :)

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