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Coronavirus: Über 2000 Tote und 3000 infizierte Ärzte – doch es gibt auch gute Nachrichten



Mittlerweile hat das neuartige Coronavirus in China mehr als 2000 Menschen das Leben gekostet. Die Zahl der Todesopfer ist im Vergleich zum Vortag um 136 auf nun 2004 gestiegen, teilte die Gesundheitskommission in Peking am Mittwoch mit

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg demnach um 1749 auf 74'185 Fälle. Allein in der chinesischen Provinz Hubei, die besonders stark betroffen ist, kamen laut den neuen Angaben aus Peking 132 Tote und 1693 neue Infektionen mit der Covid-19 genannten Lungenkrankheit hinzu, die von dem Virus ausgelöst wird.

Zahl der Fälle (Stand: 18. Februar)

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Ausserhalb des chinesischen Festlands wurden bislang fünf Todesfälle und fast 1000 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. In Hongkong soll nun örtlichen Medienberichten zufolge ein sechster, offiziell noch unbestätigter Todesfall dazugekommen sein.

Weiter gestiegen ist auch die Zahl der Mediziner, die sich seit dem Ausbruch der Krankheit mit dem Erreger infiziert haben. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, haben sich laut einer Studie der chinesischen Gesundheitsbehörde bislang mindestens 3000 Ärzte und Spitalmitarbeiter infiziert. Zuvor waren lediglich 1700 Erkrankungen bekannt gewesen.

Bis Ende vergangener Woche waren mindestens sechs Helfer gestorben, wie das Staatsfernsehen CCTV berichtet hatte. Die meisten Betroffenen waren demnach in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Einsatz, in deren Hauptstadt Wuhan das Virus ausgebrochen war.

Weltweite Verbreitung des Covid-19-Virus

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Kreuzfahrtpassagiere gehen von Bord

In Japan gingen am Mittwoch die ersten zuvor unter Quarantäne gestellten Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes «Diamond Princess». Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen an Bord werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.

FILE - In this Feb. 17, 2020, file photo, buses carrying American passengers from the quarantined Diamond Princess cruise ship leave a port in Yokohama, near Tokyo. After 14 days, an extraordinary quarantine of the Diamond Princess cruise ship ends Wednesday, with thousands of passengers and crew set to disembark over the next several days in the port of Yokohama. (AP Photo/Jae C. Hong, File)

Bild: AP

Als erste Gruppe sollen rund 500 vor allem ältere Passagiere, die negativ auf den Erreger getestet und abschliessend von Ärzten an Bord befragt wurden, das Schiff verlassen. Sie würden in die Innenstadt von Yokohama oder zu anderen Bahnhöfen im Raum der Tokioter Nachbar-Metropole gebracht, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Vor dem Schiff fuhren Busse auf.

epaselect epa08227085 A passenger of the Diamond Princess cruise ship leaves the Daikoku Pier Cruise Terminal in Yokohama, south of Tokyo, Japan, 19 February 2020. Passengers of the cruise ship started to disembark after a two-week-long quarantine period following the Covid-19 coronavirus outbreak. A total of 542 passengers and crew were tested positive for Covid-19. The disease caused by the novel coronavirus (SARS-CoV-2) has been officially named COVID-19 by the World Health Organization (WHO). The outbreak, which originated in the Chinese city of Wuhan, has so far killed more than 2,000 people with over 75,000 infected worldwide, mostly in China.  EPA/TORU HANAI

Eine ältere Passagierin darf das Schiff verlassen. Bild: EPA

Die Zahl der positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Passagiere und Crewmitglieder war bis zum Vortag auf 542 Fälle gestiegen. Alle Betroffenen wurden in örtliche Spitäler gebracht. Inzwischen seien alle Personen an Bord getestet worden, hiess es. Anfänglich hatten sich rund 3700 Menschen an Bord der «Diamond Princess» befunden, darunter zwei Schweizer.

Anlass für die zweiwöchige Quarantäne war ein 80-Jähriger aus Hongkong gewesen, der positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Der Senior war am 20. Januar in Yokohama zugestiegen und fünf Tage später in Hongkong von Bord des Kreuzfahrtschiffes gegangen. (meg/sda/dpa)

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