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Amokfahrt auf Berliner Autobahn wird als «islamistischer Anschlag» eingestuft



epa08611756 Firetrucks drive near a site where several accidents took place in Berlin, Germany, 18 August 2020. Media reports state, that a man, who was responsible for several accidents in a row on the Berlin city motorway, was threatening with a bomb inside a box on top of his car. The box was later destroyed with a water pistol and no explosives were found. State security took over the investigation, as the man made remarks, suggesting a political or religious background.  EPA/CLEMENS BILAN

Feuerwehrautos auf dem Weg zur Unfallstelle. Bild: keystone

Ein Zwischenfall auf einer Stadtautobahn in Deutschlands Hauptstadt Berlin mit mehreren Unfällen und Verletzten ist nach derzeitigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft ein islamistischer Anschlag gewesen.

«Nach derzeitigen Erkenntnissen ist es ein islamistisch motivierter Anschlag gewesen», sagte ein Sprecher am Mittwoch. Es gebe aber auch Hinweise auf psychische Probleme des 30-jährigen Irakers.

Mehrere Menschen wurden am Dienstagabend bei den Zusammenstössen des Autofahrers mit anderen Fahrzeugen erheblich verletzt. Gegen den Iraker werde wegen versuchten Mordes in mehreren Fällen ermittelt, sagte der Sprecher. Die Zusammenstösse seien absichtlich verursacht worden. «Aufgrund der Umstände gehen wir nicht von einem zufälligen Unfallgeschehen aus.» Ein gerammter Motorradfahrer sei schwerst verletzt worden.

Der Mann hatte an drei Stellen auf der Autobahn nahe der Berliner Innenstadt die Crashs verursacht. Laut Polizei hatte er eine vermeintliche Munitionskiste dabei. Als er gestoppt wurde, habe er angekündigt, in der Kiste befände sich ein «gefährlicher Gegenstand», hatte eine Polizeisprecherin gesagt. Kriminaltechniker durchleuchteten die Metallkiste. Sie sei für die Aufbewahrung von Munition geeignet gewesen. Die Kiste sei dann mit einem Wassergewehr aufgeschossen worden. Allerdings entdeckte die Polizei darin nichts Verdächtiges. (sda/dpa)

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