DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Britische Polizisten vor dem Lokal «The Mill», das nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergei Skripal und seine Tochter gesperrt wurde. 
Britische Polizisten vor dem Lokal «The Mill», das nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergei Skripal und seine Tochter gesperrt wurde. 
Bild: EPA/EPA

Gift im Fall Skripal wird von unabhängigen Experten untersucht

18.03.2018, 12:30

Zwei Wochen nach dem Gift-Attentat auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal werden Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Grossbritannien erwartet. Sie sollen von Montag an Proben des Nervengifts untersuchen, das bei dem Anschlag auf Skripal und dessen Tochter Yulia verwendet worden war.

Wie das britische Aussenministerium am Sonntag in London weiter mitteilte, lässt die OPCW die Proben in renommierten, internationalen Labors überprüfen. Dies werde mindestens zwei Wochen dauern.

Sergej und Yulia Skripal befinden sich nach wie vor in einem kritischen Zustand. Sie waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury aufgefunden worden. London glaubt, dass Moskau hinter dem Giftanschlag steckt. Das Attentat hat eine schwere politische Krise zwischen beiden Ländern ausgelöst. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Putin testet den Westen»

Der Russland-Kenner Jeronim Perović von der Uni Zürich sagt, es wäre naiv, die Kriegsgefahr zwischen Russland und der Ukraine gänzlich auszuschliessen. Lobende Worte findet er für die Rolle der Schweiz in dem Konflikt.

Kampfpanzer und Raketenwerfer, dazu Tausende von Soldaten: Es ist eine beeindruckende Drohkulisse, die Russlands Präsident Wladimir Putin an der Grenze zur Ukraine in den letzten Tagen und Wochen aufgebaut hat. Ukrainische Beobachter haben die Truppenbewegungen dokumentiert – und Moskau selbst macht keinen Hehl daraus, dass es massenweise schweres Gerät in die Region verlegt hat.

Nach Russlands Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine wächst international die Sorge vor einer Eskalation. Teilen …

Artikel lesen
Link zum Artikel