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In this photo taken on Thursday, March 1, 2018, Giuseppe Conte, right, shakes hands with leader of the Five-Star Movement, Luigi Di Maio, during a meeting in Rome. Italy edged toward its first populist government Monday as the eurosceptic 5-Star Movement and the right-wing League indicated a 54-year-old law professor with no political experience as their candidate for premier. Neither 5-Star leader Luigi Di Maio nor League leader Matteo Salvini named Giuseppe Conte in brief remarks to reporters after leaving a closed-door meeting with President Sergio Mattarella in what could be final consultations before forming a government 11 weeks after elections left Italy with a hung parliament. But, in a breach of protocol, Di Maio identified Conte to reporters outside the Quirinale presidential palace and posted his name on the movement’s popular block. (AP Photo/Alessandra Tarantino)

Soll die neue Regierung führen: Rechtsprofessor Giuseppe Conte (rechts) mit dem Parteichef des Movimento Cinque Stelle, Luigi di Maio. Bild: AP/AP

Flunkerte Italiens designierter Premier beim CV? Uni weiss nichts von angeblichem Studium



Seinen Namen haben die populistischen Parteien Movimento Cinque Stelle (M5S) und Lega Nord am Ende ihrer Koalitionsverhandlungen aus dem Hut gezaubert: Rechtsprofessor Giuseppe Conte von der Universität Florenz soll Italiens neuer Premierminister werden. Der 53-Jährige aus der Region Apulien ist in der Politik bisher völlig unbekannt. Die Nomination eines soliden Juristen für die Regierungsspitze soll auch Signalwirkung haben: Die beiden EU-skeptischen Parteien des neuen Regierungsbündnisses wollen damit die verunsicherten europäischen Partner beruhigen.

Doch nun werden Zweifel laut, wie weit her es mit dem internationalen akademischen Renommee Contis ist, auf das die Parteichefs Luigi Di Maio (M5S) und Matteo Salvini (Lega) stolz verweisen. Eine Recherche der New York Times hat ergeben, dass es Conti in mindestens einem Eintrag in seinem Lebenslauf mit der Wahrheit nicht so genau genommen hat.

Gemäss seinem CV hat Giuseppe Conte seine Studien an der New York University «perfektioniert». Auf Rückfrage der «New York Times» erklärte eine Sprecherin allerdings, die Universität habe keinerlei Kenntnisse über einen Studenten oder Dozenten namens Giuseppe Conte. Möglich sei jedoch, dass Conte an einem ein- oder zweitägigen Kurs anwesend war, deren Teilnehmer nicht erfasst würden. (cbe)

Italien wählt ein neues Parlament

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    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 22.05.2018 13:13
    Highlight Highlight Fragt doch einmal beim Professore Conte nach, was er mit "perfektionieren" meinte. Wenn das sein einziger Fehler im CV ist, dann ist der wohl nicht falscher als das, was die meisten bei CVs "flunkern/beschönigen". Er ist Professor in Florenz und hatte zuvor ein Studium abgeschlossen. Das sind die zentralen Punkte. Wenn er ein kleines "Bildungsreisli" nach New York gemacht hat und ein paar Tage irgendwelche Vorlesungen/workshops beiwohnte, ist dann auch nicht so tragisch.
    • Richu 22.05.2018 16:31
      Highlight Highlight Zudem ist ist es bestens bekannt, dass die New York Times nicht immer wirklich seriöse Abklärungen vornimmt. Ob die Sprecherin der New York Times gestern Sonntag wirklich genau abklären konnte, ob Prof. Conte vor ca. 10 Jahren an Vorlesungen/workshops an der New Yorker Uni teilgenommen hat, ist zu bezweifeln.
  • Oh Dae-su 22.05.2018 12:21
    Highlight Highlight Find ich jetzt nicht all zu speziell. Hab schon diverse Leute gesehen, die angegeben hatten, in Harvard oder dem MIT gewesen zu sein, obwohl sie dort lediglich ein kurzes, max. 2 Wöchiges Seminar besucht hatten.
    Der Name macht sich halt immer gut im Lebenslauf ;)

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