International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wind und fehlerhafter Autopilot führten zu Bruchlandung von Facebooks Internet-Drohne



Die Bruchlandung von Facebooks Internet-Drohne beim ersten Flug im Sommer ist von unerwartet starkem Wind ausgelöst worden. Das geht aus dem am Wochenende veröffentlichten Bericht amerikanischer Unfall-Ermittler hervor.

Demnach gab es beim Landeanflug starke Turbulenzen - und eine falsche Entscheidung der Autopilot-Software führte dazu, dass ein mehrere Meter langer Abschnitt des Flügels brach. Sekunden später sei die Drohne mit einer Geschwindigkeit von rund 45 Kilometern pro Stunde auf dem Boden eingeschlagen, erklärten die Experten der Behörde NTSB, die unter anderem Flugzeugabstürze untersucht.

Erstflug der «Aquila»-Drohne

abspielen

Video: YouTube/Facebook

Facebook hatte nach dem Erstflug der «Aquila»-Drohne im Sommer von einem erfolgreichen Test gesprochen, auch wenn beiläufig ein nicht näher umschriebenes «strukturelles Versagen» vor der Landung erwähnt wurde. Dennoch erweckte der damalige Blog-Eintrag den Eindruck, dass das Fluggerät sicher gelandet sei.

Die Bruchlandung wurde erst im November bekannt. Die Drohne war gut eineinhalb Stunden in niedriger Flughöhe in der Luft geblieben, statt der geplanten Testdauer von 30 Minuten. Möglicherweise deshalb gab es in den frühen Morgenstunden durch die Erwärmung des Bodens mehr Wind als erwartet.

Facebook erklärte, man werde die Konstruktion der Drohne und die Software entsprechend anpassen. Die von Solarenergie angetriebene «Aquila» mit der Flügel-Spannweite einer Boeing 737 soll monatelang in einer Höhe von bis zu 27 Kilometern kreisen und Signale für schnelle Internet-Verbindungen zur Erde schicken. Das schmale, langgezogene Fluggerät wird aus Verbundstoffen gefertigt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Max Schrems: «Das ist ein totaler Schlag für die irische Datenschutzbehörde und Facebook»

Datenschutzaktivist Max Schrems hat einen weiteren Teilerfolg gegen Facebook erzielt. Das höchste EU-Gericht erklärt das Datenschutz-Abkommen «Privacy Shield» zwischen der EU und den USA für ungültig.

Der Europäische Gerichtshof hat die EU-US-Datenschutzvereinbarung «Privacy Shield» gekippt. Die Luxemburger Richter erklärten somit die bisherige EU-US-Datenschutzvereinbarung für ungültig. Mit Blick auf die Zugriffsmöglichkeiten der US-Behörden seien die Anforderungen an den Datenschutz nicht gewährleistet. Zudem sei der Rechtsschutz für Betroffene unzureichend.Im Rechtsstreit des österreichischen Juristen Max Schrems gegen Facebook erklärten die Richter allerdings auch, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel