DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zahl der rassistischen Taten in Frankreich mehr als verdoppelt



Die Zahl der rassistischen und fremdenfeindlichen Taten in Frankreich ist im vergangenen Jahr um mehr als 130 Prozent gestiegen. 2019 seien insgesamt 1142 Fälle registriert worden, der Grossteil davon Drohungen, teilte das Innenministerium am Sonntag in Paris mit.

Zudem sei eine deutliche Zunahme antisemitischer Taten zu beobachten gewesen. Ihre Zahl erhöhte sich den Angaben zufolge um gut ein Viertel auf 687. Verantwortlich für diese Entwicklung war ein Anstieg der antisemitischen Drohungen um 50 Prozent auf 536 Fälle.

Das Innenministerium verzeichnete ausserdem gut tausend gegen das Christentum gerichtete Taten. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Sachbeschädigungen. In der Statistik sind zudem 154 Fälle mit islamfeindlichem Hintergrund aufgeführt.

Innenminister Christophe Castaner verurteilte den Anstieg der rassistischen und fremdenfeindlichen Taten. Insbesondere beklagte er das «Fortbestehen des antisemitische Hasses» in Frankreich. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

US-Aktivistin Rachel Dolezal: Die weisse Schwarze

1 / 8
US-Aktivistin Rachel Dolezal: Die weisse Schwarze
quelle: x03264 / stephanie keith
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Stürmer verlässt aus Protest gegen Rassismus das Spielfeld

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kanadas kultureller Genozid an seinen indigenen Kindern

In Kanada tauchen 215 Kinderleichen auf, eine dunkle Vergangenheit wird wieder Gegenwart: Zeit, sich dem kolonialen Schicksal von über 150'000 indigenen Schülerinnen und Schülern zu widmen.

Es klopft an der Tür. Es ist der Pfarrer, der örtliche Indian Agent oder ein Polizist. Sie sind gekommen, um die Kinder der Indigenen, der Inuit und der Métis zu holen. Der Bus zur Internatsschule fährt an diesem Morgen los. Fährt sie in ihr neues, fremdes Leben abseits ihrer Familien.

Im Norden der Provinz Alberta kämpft Vitaline Elsie Jenner darum, bei ihrer Mutter zu bleiben. Sie schreit und tobt, «Mama, verlass mich nicht!» Dann nimmt sie die Nonne mit.

Dort, wo sie nun hinkommt, darf sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel