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Bericht: Russische Hacker griffen Wahlkampf-Team von Macron an



Russische Hacker sollen im Wahlkampf 2017 das Team des heutigen französischen Präsidenten Emmanuel Macron attackiert haben. Zwei hochspezialisierte Einheiten mit Verbindungen zum russischen Militärgeheimdienst GRU hätten «die E-Mail-Accounts von Vertrauten des künftigen Präsidenten der Republik ins Visier genommen.»

Dies berichtete die Zeitung «Le Monde» am Samstag. Das Blatt stützt sich auf Untersuchungsergebnisse von zwei Spezialisten von Google sowie der Firma FireEye.

FILE - In this Nov.12, 2019 file photo, French President Emmanuel Macron attends the Paris Peace Forum, in Paris. Massive strikes against a planned overhaul of the pension system are sending a powerful warning to French President Emmanuel Macron. Half-way through his term, the 41-year-old pro-business centrist is yet determined to push it through and keep remodeling the French economy. (Ludovic Marin/Pool via AP, File)

Soll Opfer eines Hacker-Angriffs geworden sein: Emmanuel Macron. Bild: AP

Die Hacker hätten zunächst in zwei Phasen E-Mails verschickt, um an Passwörter und andere Daten von Mitarbeitern im Team Macron zu kommen. Zwei Tage vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl am 5. Mai 2017 seien dann massenhaft Dokumente aus dem Wahlkampf-Team von Macron im Internet veröffentlicht worden. Macron hatte damals von einer «Operation zur Destabilisierung» gesprochen mit dem Ziel, «Zweifel und Desinformation» zu verbreiten. Er gewann aber letztlich die Wahl gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen.

Die brisanten Informationen veröffentlichte «Le Monde» just kurz vor dem Ukraine-Gipfel, der am Montag in Paris im sogenannten Normandie-Format geplant ist. Macron und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wollen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zusammentreffen, um nach Lösungen für einen Frieden in der Ost-Ukraine zu suchen. Es ist der erste Ukraine-Gipfel in dieser Zusammensetzung seit drei Jahren. (sda/afp)

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