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Polizisten, die gegen «Gelbwesten» vorgingen, sind selber wütend



Massenproteste in Frankreich eskalieren

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Massenproteste in Frankreich eskalieren
quelle: epa/epa / ian langsdon
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Frankreichs Polizisten, die seit Wochen bei den Protesten der «Gelben Westen» im Dauereinsatz sind, bekommen eine Gehaltserhöhung. Drei führende Polizeigewerkschaften konnten sich am Mittwochabend mit Innenminister Christophe Castaner auf eine schrittweise Erhöhung des Gehalts einigen.

Die Vereinbarung ebne den Weg «für eine Verbesserung und Modernisierung der Arbeitsbedingungen und der Bezahlung der Polizei», teilte das Innenministerium am frühen Donnerstagmorgen mit. Die Polizei hatte nach der Massenmobilisierung bei den «Gelbwesten»-Protesten im ganzen Land mehr Geld gefordert und mit Demonstrationen und Streik gedroht.

Eine erste Erhöhung um 40 Euro soll es dem Innenministerium zufolge im Januar 2019 geben. «Heute haben wir bekommen, was wir wollten – das, wofür wir gekommen sind», sagte Yves Lefebvre, einer der Gewerkschaftsführer, dem Sender France Info zufolge nach dem Treffen.

Das Innenministerium hatte zuvor bereits angekündigt, einen Zeitplan zu erstellen, um Überstunden in Höhe von 274 Millionen Euro, die in den vergangenen Jahrzehnten angefallen sind, auszubezahlen. Auch eine Sonderprämie von 300 Euro für bei den «Gelbwesten»-Protesten eingesetzte Sicherheitskräfte wurde bereits zugesagt.

Was die neuen Massnahmen kosten werden, war noch unklar. Die zur Besänftigung der «Gelbwesten» geplanten milliardenschweren Sozialmassnahmen von Präsident Emmanuel Macron reissen bereits ein riesiges Loch in Frankreichs Staatshaushalt. (aeg/sda/dpa)

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Video: srf/SDA SRF

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