International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
US Secretary of State Mike Pompeo arrives to have lunch with members of the US military at the Prince Sultan air base in Al-Kharj, in central Saudi Arabia Thursday, Feb. 20, 2020. Pompeo met with Saudi Arabia's King Salman on Thursday in a visit focused primarily on discussing shared security concerns about regional rival Iran. (Andrew Caballero Reynolds/Pool via AP)

Mike Pompeo (Zweiter von rechts) bei einem Besuch in Saudi-Arabien. Bild: AP

USA einigen sich mit Taliban auf weniger Gewalt in Afghanistan



Die USA haben sich mit den militant-islamistischen Taliban auf eine Verringerung der Gewalt in Afghanistan geeinigt. «Nach Jahrzehnten des Konflikts haben wir uns mit den Taliban auf eine signifikante Reduzierung der Gewalt geeinigt», teilte US-Aussenminister Mike Pompeo am Freitag auf Twitter mit.

Das sei ein wichtiger Schritt auf einem langen Weg zu Frieden, und er rufe alle Afghanen dazu auf, diese Möglichkeit zu nutzen, schrieb Pompeo weiter.

Eine Reduzierung der Kämpfe in Afghanistan galt zuletzt als Forderung der USA, um ein USA-Taliban-Abkommen über Wege zu Frieden zu unterzeichnen. Weitere Details, ab wann die Gewaltverringerung in Kraft treten solle oder wie diese genau aussehen würde, gab Pompeo nicht bekannt.

Ein USA-Taliban-Abkommen soll einen Zeitplan für den Abzug von US-Truppen sowie Garantien der Taliban beinhalten, dass Afghanistan kein Rückzugsort für Terroristen wird. Es soll zudem innerafghanische Verhandlungen, die eigentlichen Friedensgespräche, einleiten, in denen es um eine Neuverteilung der politischen Macht im Land geht. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Friedensnobelpreis Malala Yousafzai

Trump will den Krieg in Afghanistan verschärfen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Donald Trumps christliche Dschihadisten

Christliche Fundamentalisten waren mit dabei, als das Kapitol gestürmt wurde. Sie bilden einen zentralen Bestandteil von Trumps Kampftruppen – und sie sind brandgefährlich.

Kuhhörner, die Flagge der Südstaaten, Wikinger-Felle und Runen: All dies bringen wir in Verbindung mit den Chaoten, welche das Kapitol in Washington gestürmt haben. Wir denken an Neo-Nazis und weisse Herrenmenschen. Gerne übersehen wir die Vielzahl von christlichen Symbolen, die ebenfalls mitgeschleppt wurden, etwa Fahnen, auf denen die Liebe zu Christus verkündet wird.

Die gewalttätigen Proud Boys sind vor dem Sturm gar zum Gebet niedergekniet. Das ist kein Zufall. «Die Extremisten unter den …

Artikel lesen
Link zum Artikel