International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Snow-covered peaks of the Dhauladhar range of the Himalaya are seen in the background as a woman carries rations from a shop during a relaxation in the curfew put in place to check the spread of the coronavirus in Dharmsala, India, Tuesday, April 7, 2020. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (AP Photo/Ashwini Bhatia)

Blick auf das «Dach der Welt». Bild: AP

Good-News

In Indien kann man dank weniger Luftverschmutzung jetzt bis zum Himalaya sehen

Sophia Sichtermann / watson.de



Überall auf der Welt bemerken Menschen derzeit Veränderungen in ihrer Umwelt: Das Wasser ist an vielen Stellen klarer und Seismologen stellten weniger Erschütterungen auf der Erde fest.

In der nordindischen Region Punjab ist nun ebenfalls ein interessantes Phänomen zu beobachten. Die Einwohner können dort wieder bis zum Himalaya-Gebirge sehen. An die 30 Jahre lang soll dies nicht mehr möglich gewesen sein.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Auch in Indien herrscht zur Zeit ein Lockdown wegen der Corona-Pandemie. Der Strassen- und Luftverkehr wurde stark heruntergefahren und viele Fabriken stehen still. Aus diesem Grund hat die Luftverschmutzung abgenommen, was nun eine klare Sicht ermöglicht. In der Stadt Jalandhar und Umgebung können Menschen erstmals seit Jahrzehnten wieder die Spitzen der rund 200 Kilometer entfernten Berge im Himalaya sehen.

Mehrere Twitter-User posteten Bilder von den Bergen:

«Dies ist die Dhauladhar-Gebirgskette im Bundesstaat Himachal Pradesh. Nach 30 Jahren ist diese von der Stadt Jalandhar aus sichtbar, nachdem die Luftverschmutzung auf ihren Tiefpunkt gesunken ist. Die Berge sind circa 200 Kilometer entfernt.»

quelle: twitter/@deewalia

«Dies ist der Blick von unserer Dachterasse im indischen Punjab. Das erste Mal nach 30 Jahren konnte man den Himalaya sehen. Wegen Indiens Lockdown ging die Luftverschmutzung zurück. Einfach wundervoll!»

quelle: twitter/KangManjit

Eine Untersuchung ergab, dass die Verschmutzung der Luft innerhalb der ersten Woche des Lockdowns in 85 indischen Städten zurückgegangen war. In Delhi war sie sogar um 44 Prozent gesunken. Die Luftqualität in der Stadt Jalandhar war an 16 der letzten 17 Tagen als »gut« eingestuft worden. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des letzten Jahres war die Luft nur an drei Tagen »gut".

Allgemein gehört Indien zu den gefährdetsten Ländern im Hinblick auf Luftsauberkeit: 21 der 30 am stärksten verschmutzten städtischen Regionen liegen auf dem Subkontinent.

(si/bal)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Messe für Niemand - der Papst in Zeiten Coronas

Sätze, die in jeder Beziehung in der Quarantäne fallen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Abschussbefehl: Australier töten in den kommenden Tagen 10'000 Kamele

Australien brennt. Das ist mittlerweile bekannt. Auch dass Flora und Fauna extrem darunter leiden, ist bekannt. Bilder von verbrannten Kängurus und brennenden Koalas gehen um die Welt. Doch die Dürre in Australien fordert auch andere tierische Opfer: Kamele.

Wie The Australian berichtet, werden ab Mittwoch während fünf Tagen 10'000 Kamele geschossen. Passieren wird dies im lokalen Verwaltungsgebiet Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara (APY), einer Aboriginal Community im Bundesstaat South …

Artikel lesen
Link zum Artikel