International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erdogan: Grenzen bleiben offen, bis «türkische Erwartungen» erfüllt sind



Diese 7 Bilder zeigen, was gerade in Griechenland passiert

Im sich zuspitzenden Flüchtlingsstreit mit der EU hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gedroht, die Grenzen der Türkei für Flüchtlinge offen zu halten, bis Brüssel alle seine Forderungen erfüllt.

«Bis alle Erwartungen der Türkei spürbar erfüllt sind, werden wir die Praxis an unseren Grenzen fortsetzen», sagte Erdogan am Mittwoch in einer Fernsehansprache. Er nannte die Wiederaufnahme der Gespräche über die Visafreiheit für türkische Staatsangehörige in Europa, die Eröffnung neuer Kapitel im EU-Beitrittsprozess Ankaras, eine Modernisierung der Zollunion und zusätzliche finanzielle Unterstützung als Forderungen.

epa08272825 Turkish President Recep Tayyip Erdogan listens during a news conference in the Kremlin in Moscow, Russia, 05 March 2020. Russian President Vladimir Putin and his Turkish counterpart, Recep Tayyip Erdogan, say they have reached agreements that could end fighting in northwestern Syria.  EPA/PAVEL GOLOVKIN / POOL

Recep Tayyip Erdogan Bild: EPA

«Wir betteln niemanden an. Alles, was wir wollen, ist, dass die Versprechen, die unserem Land gegeben wurden, eingehalten werden», fügte Erdogan hinzu.

Der türkische Staatschef hatte die Grenzen seines Landes zur EU Ende Februar für geöffnet erklärt. Dies sorgte für einen starken Flüchtlingsandrang an der türkisch-griechischen Grenze. Griechische Behörden hielten die Grenzen geschlossen und drängten Flüchtlinge teilweise unter dem Einsatz von Tränengas zurück.

Gegenseitige Vorwürfe

Die Situation führte auch zu neuen Spannungen zwischen Ankara und Brüssel. Die EU wirft der Türkei vor, die Migranten gegenüber Brüssel als Druckmittel zu missbrauchen. Die Türkei wiederum beschuldigt die EU, ihre Zusagen aus dem im März 2016 geschlossenen Flüchtlingsabkommen nicht einzuhalten.

A Greek Army band march at the check point of the Greek-Turkish border in the village of Kastanies, Evros region, Tuesday, March 10, 2020. The European Union should stop

Griechische Soldaten an der Grenze. Bild: AP

Ankara hatte sich damals verpflichtet, alle auf den griechischen Inseln ankommenden Flüchtlinge zurückzunehmen und stärker gegen Schlepperbanden vorzugehen. Die EU versprach im Gegenzug Milliardenhilfen für die Flüchtlingsversorgung in der Türkei, eine beschleunigte Visa-Erleichterung und die Modernisierung der Zollunion.

Erdogan sagte in seiner Rede am Mittwoch, er habe die Grenzen auch geöffnet, um Europa zu drängen, mehr Hilfe im Syrien-Konflikt zu leisten. Die Türkei unterstützt die Gegner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad militärisch. Bei Gefechten mit von Russland unterstützten syrischen Regierungstruppen waren mehrere Dutzend türkische Soldaten getötet worden.

Weitere grosse Fluchtbewegung befürchtet

«Mit der Erwärmung des Wetters im Frühjahr wird sich der Zustrom irregulärer Migranten, die nach Europa kommen, nicht auf Griechenland beschränken, sondern sich über das gesamte Mittelmeer ausbreiten», sagte Erdogan. Er bekräftigte, dass die Türkei auf ein neues Abkommen mit Brüssel vor dem nächsten EU-Gipfel am 26. März hofft.

Die Türkei beherbergt bereits rund 3,6 Millionen Flüchtlinge - die meisten davon aus Syrien. Ankara befürchtet im Zuge der Militäroffensive der syrischen Regierungstruppen zur Rückeroberung der letzten Hochburg islamistischer Milizen in Idlib eine weitere grosse Fluchtbewegung und fordert mehr Unterstützung von der EU. (aeg/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Griechenland – alleine mit 25'000 umherirrenden Flüchtlingen

Sommaruga auf der griechischen Flüchtlingsinsel Lesbos

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

55
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 12.03.2020 03:22
    Highlight Highlight Links liegen lassen und nicht beachten, das ist das beste was mit dem Herren machen kann.
    Er kann weder mit dem einen noch anderen umgehen!
  • Gubbe 11.03.2020 23:36
    Highlight Highlight Herr Erdogan lässt in Syrien einmaschieren und lässt dann freundlicherweise die dadurch entstandenen Flüchtlinge nach Griechenland, Europa los. Ein Menschenfreund.
  • Mat_BL 11.03.2020 19:15
    Highlight Highlight Visafreiheit für türkische Staatsangehörige in Europa - die Eröffnung neuer Kapitel im EU-Beitrittsprozess - eine Modernisierung der Zollunion - zusätzliche finanzielle Unterstützung.

    Wovon träumt der wohl nachts?
  • 044 508 39 39 het sie gseit 11.03.2020 18:58
    Highlight Highlight Irgendwo weiss er schon wie marode die Europäer geworden sind. Und mit welchen Worten er am besten ein schlechtes Gewissen stimulieren kann.

    Die Europäer fühlen sich seit den Weltkriegen so schuldig, dass sie schnell mal einknicken, wenn man ihnen mit den entsprechenden Worten kommt.

    Was kann die EU tun? Auf die Forderung eingehen ist unmöglich. (Er will ja nicht bloss Geld).
    Also muss die Grenze um JEDEN PREIS gehalten werden.
    Anders wird es diesmal NICHT gehen

    Zudem sollte versucht werden, die Situation der Migranten an der Grenze zu lindern ohne sie entfallen zu lassen.
  • Bin nur wegen der Kommentare hier 11.03.2020 18:53
    Highlight Highlight 'Der kranke Mann am Bosporus'

    Einst die Bezeichnung für das serbelnde osmanische Reich, mittlerweile eine veritable Geisteskrankheit
    Play Icon
  • BlauerPulli 11.03.2020 17:19
    Highlight Highlight Assassins Creed: Bosporus wäre an der Zeit 😂
  • Leica 11.03.2020 17:04
    Highlight Highlight Na, das ist sicher das richtige Vorgehen, um sich als vorbildliches zukünftiges EU-Mitglieds zu präsentieren...
  • AoxoToxoA 11.03.2020 17:00
    Highlight Highlight Graffiti in Athen
    Benutzer Bild
  • Locutus70 11.03.2020 16:48
    Highlight Highlight Dieses Nazi-Geschwafel hat er von den deutschen Linken gelernt. Die Griechen sind da unaufgeregter, denn die haben das was die Nazis in ihrem Land angerichtet haben noch gut im Sinn.
    • Liselote Meier 11.03.2020 18:10
      Highlight Highlight Na google mal Griechenland+Finanzkrise+Nazi und Wiederhole was du geschrieben hast.

      So ein schlechtes Gedächtnis?
    • äti 11.03.2020 18:32
      Highlight Highlight Und die Geschichte sagt, Nazi-Geschwafel ist Rechts. Nur Rechts. Und Erdogan steht Rechts. Sehr Rechts.
  • barbablabla 11.03.2020 16:47
    Highlight Highlight Flüchtende aufnehmen, Griechenland unterstützen. Sichere Überfahrten. Dann sind seine Erpressungen nichts Wert.
    Es wird Zeit das Europa nicht immer und überall kuscht.
  • «Shippi» 11.03.2020 16:44
    Highlight Highlight Und wieso heulen hier wieder so viele Watson-User? Die Türkei hat Millionen von Flüchtlinge aufgenommen und wird seit Jahren zusammen mit Griechenland und Italien von der EU mehr oder weniger im Stich gelassen. Ankara muss für Europa die «Drecksarbeit» erledigen und sich um die in Europa unerwünschten Syrer, Iraker, Kurden, Iraner und Afghanen kümmern.

    Aber dieser Anti-Erdoganismus ist bei dieser Thematik fehl am Platz!
    • redeye70 11.03.2020 17:50
      Highlight Highlight Ich denke diese Flüchtlinge sind in der Türkei genauso wenig erwünscht. Oder weshalb die Vertreibung der Kurden (die so auch Flüchtlinge wurden) um dort die syrischen (arabischen) Flüchtlinge ansiedeln zu können? Zudem mischelt die Türkei seit Beginn des Bürgerkriegs mit und hat jahrelang IS-Anhänger unbehelligt über ihr Territorium nach Syrien reingelassen. Was übrigens wiederum Flüchtlinge generierte. Nee du, wir müssen gar nichts mit der Türkei!
    • Raber 11.03.2020 18:29
      Highlight Highlight Wenn Assad Idlib zurück erobern würde, hätte er wieder ganz Syrien unter Kontrolle und die syrischen Flüchtlinge könnten zurück und das Land wieder aufbauen. Da Erdi aber mit den aufständischen Islamisten zusammen arbeitet, will er sie schützen mit dieser Flüchtlingszone. Dass er dabei den Kurden noch ihr Gebiet besetzt kommt ihm auch sehr gelegen. Einfach nur wiederlich. Hoffe die EU und die Nato machen da nicht mit!
    • Pisti 11.03.2020 18:33
      Highlight Highlight Die Türkei ist eines der Länder dass Millionen Flüchtlinge verursacht, dann sollen die sich auch selber um diese Kümmern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritz N 11.03.2020 16:42
    Highlight Highlight Ich bin da voll für die Taktik der Partei:
    Türkei raus aus der NATO!
    NATO rein in die Türkei!
  • misohelveticos 11.03.2020 16:34
    Highlight Highlight Je mehr der Sultan die Klappe aufreisst, desto mehr bleibt EU-Geldbeutel zu.
    Am Ende wird er sich gesichtswahrend aus der Sache befreien, wenn er nächste Woche zum Flüchtlingsgifel lädt. Das EU-Türkei-Abkommen läuft am 21.03. aus und natürlich wird Erdogan eine ordentliche, zweckgebundene Finanzzusage bekommen, denn die 3,5 Mio. Syrer hat er ja nach wie vor im Land. Das wird er als grossen Erfolg verkaufen.
    Die EU wird sagen, wir wollen die Syrer nicht in d. EU, also werden wir d. Türkei weiter unterstützen. Aber wir haben uns nicht vom Sultan erpressen lassen. Und alle sind erstmal froh.
  • homo sapiens melior 11.03.2020 16:04
    Highlight Highlight Was passiert in Griechenland und in der Türkei - und mit den Flüchtlingen dazwischen - wenn sich auch dort das Coronavirus immer weiter und schneller ausbreitet? Die sind ja auch nicht immun.
  • Triumvir 11.03.2020 15:56
    Highlight Highlight Wir lassen uns sicher nicht erpressen. Und von einem möchtegern Sultan schon gar nicht!
  • no-limit 11.03.2020 15:51
    Highlight Highlight Es ist an der Zeit 5000 Spartaner loszuschicken....
    • Stoufel 11.03.2020 19:11
      Highlight Highlight Oder Chuck Norris.
    • Gegu 11.03.2020 19:29
      Highlight Highlight genau, ein chuck norris reicht vollkommen
  • mrgoku 11.03.2020 15:48
    Highlight Highlight Wenn der Corona-Virus jemand erwischen könnte, dann wäre es diese Gestallt....

    • rodolofo 11.03.2020 16:30
      Highlight Highlight Ich glaube, Erdogan ist bei Corona-Viren sehr beliebt.
      Die haben ihn zum Fressen gern!
    • Fritz N 11.03.2020 16:42
      Highlight Highlight also mir fallen da noch mehr ältere Herren ein denen Corona-Chan gerne einen Besuch abstatten kann ;)
    • Julian_87 12.03.2020 10:00
      Highlight Highlight Das wird nicht passieren... Selbst Corona VIren haben ihren Stolz!
  • 1of8mio 11.03.2020 15:45
    Highlight Highlight Super Plan, Erdogan - Alle Grenzen offen lassen, möglichst viele Corona-Fälle ins Land lassen. Dann löst sich das mit den Grenzstreitigkeiten in den nächsten 3-6 Monaten von alleine.
  • Turicum04 11.03.2020 15:43
    Highlight Highlight Die Schweiz hat sich einmal für eine Abnahme von 10% der Flüchtlinge entschieden. Jetzt müssen Taten folgen! Unsere Asylbundeszentren sind leer! 3,5-3,8 Mio. Schutzsuchende sind derzeit in der Türkei und warten auf ein besseres Leben in Europa. Somit sind 350-380'000 für die Schweiz reserviert! Privathaushalte müssen nun endlich Flüchtlinge aufnehmen.
  • Stratford-upon-Avon 11.03.2020 15:27
    Highlight Highlight Erdogan spielt den grossen Mann, aber seit ihrem Zenit hat die AKP mehr als 10% ihrer Wähler verloren.
  • Super8 11.03.2020 15:27
    Highlight Highlight Du hast es verkackt Erdi. Nun musst du damit leben!
  • bokl 11.03.2020 15:12
    Highlight Highlight Wir könnten ja dem türkischen Beispiel folgen und entlang der EU-Grenze auf türkischem Boden eine 20km breite Schutzzone für Flüchtlinge einrichten ...
    • Raber 11.03.2020 18:19
      Highlight Highlight Beste Idee ever!
  • cosmonaut 11.03.2020 15:03
    Highlight Highlight Das sagt wohl alles:
    https://www.welt.de/politik/ausland/article155209639/Tuerkei-soll-auf-Fluechtlingskinder-aus-Syrien-schiessen.html

    Sagt der, der im eigenen Land brutal Städte und Dörfer angreifen lässt. Wegen Separatisten und dann ins Nachbarland einfällt um andere Separatisten (Terroristen) zu schützen.
  • Spooky 11.03.2020 14:50
    Highlight Highlight Von wem er das mit der Nazikeule wohl gelernt hat?
    Von den Linken in Deutschland und der Schweiz?
  • Jawolaufensiedenn 11.03.2020 14:37
    Highlight Highlight Der soll sich um seine Ziegen kümmern und fertig!
  • Oigen 11.03.2020 14:32
    Highlight Highlight ...sagte Stalin
  • Scott 11.03.2020 14:06
    Highlight Highlight Wenn die Türkei Nazideutschland darstellt, dann schon.
  • MarGo 11.03.2020 13:51
    Highlight Highlight Heb de Schlitte, Geissepeter...
  • rodolofo 11.03.2020 13:31
    Highlight Highlight So, wie Erdogan über "DEN Westen" und seine griechischen "Nazi-Legionäre" schimpft, sieht er sich offensichtlich lieber als Teil "DES Ostens", zusammen mit Russland und China.
    Na dann wäre DAs ja geklärt!
    Ich sehe es nämlich genau so, wie Erdogan, nur vom Westen aus gesehen...
    • Ueli der Knecht 11.03.2020 16:46
      Highlight Highlight Ex oriente lux (vom Westen aus gesehen).
  • H.P. Liebling 11.03.2020 13:14
    Highlight Highlight Kleiner Tipp für den Hobby-Grosswesir vom Bosporus: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Nazi-Steinen werfen.
    • fools garden 11.03.2020 14:46
      Highlight Highlight Bekanntlich sehen wir die eigenen Fehler am Besten bei den Andern!
    • Aussie 11.03.2020 16:36
      Highlight Highlight Du hast dir gerade deinen nächsten Türkei Urlaub versaut 😂
  • äti 11.03.2020 13:01
    Highlight Highlight Terrorist Erdogan nennt andere Nazis. Arme Türkei.
  • Arbe 11.03.2020 12:47
    Highlight Highlight Wer hat den, den Stein ins rollen gebracht? Ein kaltherziger politischer Schachzug gerade jetzt in der viele Länder am schwächsten sind betreffend dem Virus.
  • freeLCT 11.03.2020 12:43
    Highlight Highlight Glaubt ihr mir jetzt, dass die Nazi-Keule sowas von ausgelutscht ist?
    • aglio e olio 11.03.2020 15:47
      Highlight Highlight Nein
    • freeLCT 11.03.2020 16:27
      Highlight Highlight @aglio e olio:

      Schade
    • rodolofo 11.03.2020 16:35
      Highlight Highlight Wenn auch Nazis sie verwenden?
      Ja, dann schon.
      Und das ist hier eindeutig der Fall!
      Wobei ich gerade selber wieder mit der Nazikeule zugeschlagen habe.
      UPS...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fumia Canero 11.03.2020 12:42
    Highlight Highlight Er hat tatsächlich das N-Wort verwendet? Na, das hat er ja noch nie gemacht!

Analyse

Griechenland setzt Flüchtlinge auf offenem Meer aus – und überlässt sie ihrem Schicksal

So aggressiv hat noch kein europäisches Land auf die Ankunft von geflohenen Menschen reagiert. Was die Hellenen da gerade machen, ist brandgefährlich.

Die Enthüllung der New York Times ist schockierend: Die amerikanische Zeitung berichtete am Wochenende, dass griechische Behörden in den vergangenen Monaten mindestens 31 Mal Flüchtlingsgruppen aus Auffanglagern holten, sie mitten in der Nachts aufs offene Meer hinausfuhren, in Schlauchboote setzten und sie an der griechischen Seegrenze ihrem Schicksal überliessen.

Mindestens 1072 Menschen haben sich die Griechen auf diesem Weg vom Hals geschafft. Die New York Times hat mit mehreren von ihnen …

Artikel lesen
Link zum Artikel