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epa04989130 A file picture made available on 22 October 2015 shows Public Revenues secretary general Katerina Savvaidou speaking during a press conference in Athens, Greece, 17 June 2015. Reports on 22 October 2015 state that the cabinet unanimously approved Finance Minister Euclid Tsakalotos' recommendation for the removal of Public Revenues secretary general Katerina Savvaidou from her post, government spokeswoman Olga Gerovassili announced today after the end of the cabinet meeting.  EPA/TALAYEVICH IGOR

Katerina Savvaidou wurde Unredlichkeit vorgeworfen.
Bild: EPA/ANA-MPA FILE

Tsipras reformiert: Griechenlands oberste Steuerbeamtin wird entlassen

Die griechische Regierung hat die Leiterin der Steuerbehörde, Katerina Savvaidou, entlassen, nachdem ihr Unredlichkeit vorgeworfen worden war. Sie soll Fernsehsendern und einer des Steuerbetrugs verdächtigten Firma einen unzulässigen Zahlungsaufschub gewährt haben.



Die Entscheidung sei vom Kabinett einstimmig getroffen worden, sagte die Regierungssprecherin Olga Gerovassili am Donnerstag. «Es ist unter den aktuellen schwierigen Umständen nicht akzeptabel, dass Staatsdiener gegen das öffentliche Interesse handeln und gewisse Betriebe bevorzugen», sagte sie.

Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte vergangene Woche in Erwartung einer Entscheidung der Justiz ihren Rücktritt gefordert. Savvaidou hatte dies aber abgelehnt und in einem öffentlich gewordenen Brief die Vorwürfe als unberechtigt zurückgewiesen.

Sie warf der Regierung ihrerseits vor, nicht mit gleicher Härte gegen ihre eigenen Mitglieder vorzugehen. Savvaidou war noch von der konservativen Regierung von Antonis Samaras als oberste Steuereintreiberin ernannt worden.

Der erste Inhaber des Postens, Haris Theocharis, war 2014 von der Regierung entlassen worden. Dies hatte bei den internationalen Kreditgebern für Unmut gesorgt. Kritiker warfen der Regierung vor, ihn entlassen zu haben, weil er nicht davor zurückgeschreckt war, die Steuern von Steuerzahlern aus dem Umfeld der Regierung einzutreiben.

Der Posten war 2012 auf Drängen der internationalen Geldgeber geschaffenen worden, um die Abhängigkeit der Steuerbehörde von der Politik zu durchbrechen. (dwi/sda/afp)

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