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Messerattacke in Glasgow: Kein Terrorangriff laut Polizeiangaben



Bei einer Messerattacke in der britischen Stadt Glasgow ist ein Polizist mit einem Messer verletzt worden. Das teilte der schottische Polizeiverband am Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Polizei hat einen tatverdächtigen Mann erschossen, der die Messerattacke begangen haben soll. Man gehe derzeit nicht von weiteren Tätern aus, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Die Messerattacke ist laut Polizeiangaben kein Terrorangriff. Das teilte die Polizei am frühen Freitagabend im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Ermittlungen dauerten an, hiess es.

Die Polizei sprach hingegen von insgesamt sechs Verletzten. Darunter sei auch ein Polizeibeamter, der schwer verletzt wurde. Sein Zustand sei aber stabil. Britische Medien wie der Sender BBC berichteten sogar von mehreren Toten. Offizielle Angaben dazu sowie zu möglichen Hintergründen der Tat gab es allerdings zunächst am Nachmittag nicht.

Britische Medien berichteten zudem von schwer bewaffneten Einsatzkräften, die in ein Gebäude gestürmt sein sollen. Einige Strassen wurden gesperrt, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

«Ich habe Leute gesehen, die aus einem Hotel gerannt sind», berichtete eine Augenzeugin dem Nachrichtensender Sky News. «In der ganzen Strasse waren Polizeifahrzeuge und Rettungswagen.»

Der britische Premier Boris Johnson hat sich auf Twitter zum Vorfall im schottischen Glasgow geäussert: Er sei tief betrübt über den schrecklichen Vorfall in Glasgow, schreibt Johnson. «Meine Gedannken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen.» Gleichzeitig dankt der Premier den «tapferen» Hilfskräften. Ähnlich äusserte sich Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon.

Der britische Premier Boris Johnson reagiert auf die Messerattacke in Glasgow auf Twitter. quelle: twitter@BorisJohnson

Am vergangenen Samstag hatte ein Messerattentäter in Reading westlich von London drei Menschen getötet und drei verletzt.

(adi/sda)

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