International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Bild: shutterstock

Grossbritannien bietet künftig DNA-Tests für Säuglinge an



Der britische Gesundheitsdienst NHS will ab dem kommenden Jahr DNA-Tests für Neugeborene anbieten. Mithilfe der Tests könnten Erbkrankheiten und Gesundheitsrisiken schon kurz nach der Geburt erkannt werden. Dies berichtete die Tageszeitung «The Times» am Mittwoch.

Dadurch könnten etwa gefährliche Krankheiten wie Epilepsie oder Mukoviszidose frühzeitig behandelt und damit abgeschwächt werden.

«Das sind grossartige Neuigkeiten», schrieb Gesundheitsminister Matt Hancock umgehend auf Twitter, «überlegt nur, wie viele Leben gerettet werden können, wenn wir unsere genetischen Risiken kennen».

Nach Angaben der «Times» werden in England und Wales rund 3000 von insgesamt 660'000 Kindern mit «behandelbaren, früh auftretenden Krankheiten» geboren. Grossbritannien befinde sich «an der Schwelle einer Revolution im Gesundheitswesen», wurde Hancock in dem Bericht zitiert.

Zunächst werde im kommenden Jahr eine Probephase laufen, schrieb die «Times» unter Berufung auf den nationalen Gesundheitsdienst. Sei das Pilotprojekt erfolgreich, könnten die Tests innerhalb der nächsten drei Jahre flächendeckend verfügbar sein.

100'000 Genome

Angefangen hat alles mit dem «100'000 Genomes Project», das der Ex-Premierminister David Cameron 2012 ins Leben gerufen hat. Ziel dieses Projekts war es, die DNA von 100'000 Kindern nach Erbkrankheiten und sonstigen Gesundheitsrisiken zu durchsuchen.

Das Unterfangen wurde gestartet, nachdem David Camerons Sohn Ivan an einer seltenen neurologischen Störung gestorben war. Dieses Ziel wurde letzten Dezember erreicht. Das nächste Ziel: Fünf Millionen Genome.

DNA-Test für Babys: Was hältst du davon?

(dfr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

9 Symptome, auf die jeder Hundebesitzer achten sollte

In Schweizer Haushalten türmen sich die Medikamente

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Sind die anderen Länder wirklich strenger als die Schweiz? Hier die Massnahmen-Übersicht

In der Schweiz versetzte sich mit Genf ein erster Kanton per heute Abend in den Lockdown. Aber wie sieht es in unseren Nachbarländern oder weiteren europäischen Nationen aus?

In Europa hat das Coronavirus viele Länder wieder im Griff, die Fallzahlen steigen überall stark an. Jede Nation versucht mit eigenen Regeln, die Krise in den Griff zu bekommen. Irland beispielsweise, das als erstes Land in den zweiten Lockdown ging, verzeichnet wieder sinkende Fallzahlen. Aber schauen wir die ausgewählten Länder erst im Überblick an.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Wir haben versucht, die Massnahmen zu kategorisieren. Allerdings ist dies beim grossen Flickenteppich …

Artikel lesen
Link zum Artikel