DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Premier Boris Johnson droht eine Kabinettsrevolte – 5 Minister haben genug

09.10.2019, 09:25

Das Brexit-Chaos seit Johnsons Amtsübernahme

1 / 22
Das Brexit-Chaos seit Johnsons Amtsübernahme
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dem britischen Premierminister Boris Johnson droht einem Zeitungsbericht zufolge wegen des Unmuts über seinen Brexit-Kurs Ärger in der eigenen Regierung. Nach Informationen der «Times» stehen fünf Minister auf einer Liste möglicher Rücktrittskandidaten. Sie lehnen demnach einen Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union ohne Vertrag ab.

Boris Johnson
Boris Johnson
Bild: EPA

Bei den Absprungkandidaten handele es sich um Nordirland-Minister Julian Smith, Kulturministerin Nicky Morgan, Justizminister Robert Buckland, Gesundheitsminister Matt Hancock sowie um den Generalstaatsanwalt Geoffrey Cox, den wichtigsten juristischen Berater der Regierung. In einer hitzigen Kabinettssitzung seien zudem Bedenken über Johnsons Chefstrategen Dominic Cummings geäussert worden, dem eine besonders kompromisslose Haltung in der Brexit-Diskussion nachgesagt wird.

Ein Minister warnte laut «Times», dass «eine sehr grosse Zahl» konservativer Abgeordneter im Falle eines No-Deal-Brexits aus der Partei austreten werde. Der Brexit ist für den 31. Oktober geplant, beide Seiten zielen aber eigentlich auf eine Einigung vor dem EU-Gipfel Ende nächster Woche. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

1 / 28
Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien
quelle: ap/ap / matt dunham
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Niederlage für Boris Johnson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fallzahlen im Sturzflug: Was ist eigentlich in Grossbritannien los?

Grossbritannien freut sich: Zum ersten Mal seit Februar sanken die Corona-Neuinfektionen an sechs Tagen in Serie. Die Auswirkungen des «Freedom Day» vor einer Woche sehen wir erst in den nächsten Tagen. Doch was sind die Gründe für den massiven Rückgang?

In Grossbritannien sausten die Corona-Neuinfektionen Anfang Juni steil nach oben. Die Kurve stieg ähnlich steil an wie in der zweiten Welle im Winter. Trotzdem hielt Premierminister Boris Johnson am schon einmal verschobenen «Freedom Day» am 19. Juli fest. Die hochansteckende Delta-Variante beeindruckte ihn nicht.

So viel sei gesagt: Die Auswirkungen des Freedom Day zeichnen sich sieben Tage später noch nicht in den Fallzahlen ab. Es dauert noch bis mindestens Ende Woche, um dessen Auswirkungen …

Artikel lesen
Link zum Artikel