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epa08089177 Riot police detain pro-democracy protesters during a rally in a shopping mall in Hong Kong, China, 24 December 2019. Police fired multiple rounds of tear gas in the tourist district of Tsim Sha Tsui on Christmas eve, after clashes broke out inside a shopping mall as a large number of protesters join a 'Christmas shopping' rally. Hong Kong has entered its seventh month of mass protests, which were originally triggered by a now withdrawn extradition bill, and have since turned into a wider pro-democracy movement.  EPA/JEROME FAVRE

Polizisten verfolgen Krawallmacher im Harbour-City-Shoppingcenter in Hongkong. Bild: EPA

Video zeigt, wie Krawalle in Hongkong ausarten – diesmal in Shopping-Mall



In Hongkong haben sich regierungskritische Demonstranten und Sicherheitskräfte an Heiligabend gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Tausende schwarz gekleidete Demonstranten gingen im Touristenbezirk Tsim Sha Tsui auf die Strasse und lieferten sich Zusammenstösse mit der Polizei, die Tränengas gegen die Aktivisten einsetzte.

Nach Angaben der Polizei errichteten die Demonstranten Strassensperren und beschädigten Verkehrsampeln. Zudem kam es zu Demonstrationen in mindestens fünf Einkaufszentren, die ebenfalls gewaltsam eskalierten.

In dem Luxus-Einkaufszentrum Harbour City entdeckten die Demonstranten eine Gruppe von Zivilpolizisten und bedrängten diese. Die Beamten nahmen mehrere Demonstranten fest, die Polizei setzte zudem Pfefferspray und Schlagstöcke ein. In einem anderen Einkaufszentrum stürzte ein Demonstrant und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Protestbewegung hatte für die Weihnachtstage zu Demonstrationen besonders in den Shopping-Bezirken aufgerufen. Einige Demonstranten trugen Weihnachtsmann-Mützen und Rentiergeweihe. In der früheren britischen Kolonie Hongkong lebt eine beträchtliche christliche Minderheit.

In der chinesischen Sonderverwaltungszone hatten vor einem halben Jahr Massenproteste gegen die pekingtreue Führung begonnen, die teilweise in Gewalt mündeten. Bei den Kommunalwalen im November hatte Regierungschefin Carrie Lam zwar ein Debakel erlebt - dennoch gibt es weder bei ihr noch in Peking Anzeichen für Zugeständnisse. (sda/afp)

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