DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Dec. 30, 2012 photo, Indians hold a candle light vigil to mourn the death of a gang rape victim as urge the government to make several key reforms to ensure safety of women, in New Delhi, India. (AP Photo/ Saurabh Das, File)

Indische Frauen bei einer Mahnwache für ein Vergewaltigungsopfer. Bild: Saurabh Das/AP/KEYSTONE

Indien: 23-Jährige schneidet Vergewaltiger Penis ab



Eine junge Inderin hat ihrem angeblichen langjährigen Vergewaltiger den Penis abgeschnitten. Der 54-jährige Hindu-Guru habe sie acht Jahre lang sexuell missbraucht, gab die 23-Jährige gegenüber der Polizei im Bundesstaat Kerala an.

Der selbsternannte Prediger war demnach immer wieder in das Haus der Familie gekommen, um Gebetszeremonien für den gelähmten Vater durchzuführen, so die Polizei. Als er am Freitagabend erneut versucht hatte, sie zu vergewaltigen, habe ihm die Frau mit einem Messer sein Geschlechtsteil grösstenteils abgetrennt.

Im Spital versuchten Ärzte vergeblich, den Penis wieder anzunähen. Die Polizei ermittelt gegen den 54-Jährigen. Den Beamten gegenüber sagte der Guru, er habe sich selbst kastriert.

Frauenrechtlerinnen und Politiker lobten den Mut der jungen Frau. Ob sie angezeigt wird, ist derzeit nicht bekannt. Seit 2012 eine junge Frau nach einer Massenvergewaltigung in Neu Delhi starb, ist Indien immer wieder wegen Übergriffen gegen Frauen in den Schlagzeilen. (cma/sda/dpa)

Derweil in Indien ...

1 / 38
Derweil in Indien ...
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Militär in Myanmar zündet ganzes Dorf an

Das Militär in Myanmar hat eine ganze Ortschaft angezündet und zum Grossteil in Schutt und Asche gelegt. Mindestens zwei Menschen kamen Augenzeugen und Medienberichten zufolge in Kin Ma in der zentral gelegenen Region Magway ums Leben.

Vorausgegangen waren Kämpfe zwischen so genannten zivilen Verteidigungsgruppen und der Armee. Nach dem Putsch von Anfang Februar haben Einwohner in vielen Landesteilen solche bewaffneten Gruppen gebildet, um sich gegen die Militärgewalt zur Wehr zu setzen.

In einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel