DE | FR
International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Wednesday, July 1, 2015, file photo, smoke rises following an explosion in Egypt's northern Sinai Peninsula, as seen from the Israel-Egypt border, near Kerem Shalom town, southern Israel. When Abdel-Fattah el-Sissi led the army’s overthrow of Egypt’s Islamist president two years ago, he promised to usher in new stability for the country. Instead, now President el-Sissi is facing an even tougher challenge: An Islamic militant insurgency that unleashed its worst violence yet the past week. (AP Photo/Ariel Schalit, File)

Beim Einschlag der Raketen wurde laut israelischen Kreisen niemand verletzt. Bild: Ariel Schalit/AP/KEYSTONE

Zwei Raketen von Sinai-Halbinsel auf Israel abgefeuert



Von der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind am Freitagnachmittag zwei Raketen auf Israel abgefeuert worden. Nach Angaben der israelischen Armee schlugen die Geschosse im Süden des Landes ein, es wurde aber niemand verletzt. Auch sonstige Schäden gebe es nicht, erklärte ein Militärsprecher, ohne sich zu Details zu äussern.

Vor allem der Norden des Sinai ist derzeit von enormen Spannungen geprägt - erst am Mittwoch waren bei einer dschihadistischen Anschlagsserie dutzende Menschen getötet worden, darunter viele Soldaten und auch Zivilisten. Der ägyptische Ableger der Miliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu den Angriffen.

Unterdessen wies die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas, die den an den Sinai grenzenden Gazastreifen beherrscht, Vorwürfe aus Israel zurück, die Angriffe des IS unterstützt zu haben. Dies seien «dumme Anschuldigungen und Propaganda», erklärte Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri.

Er reagierte auf Äusserungen eines israelischen Militärvertreters vom Vortag. Dieser hatte in einem Interview gesagt, die Hamas sei mit «Waffen und logistischer Unterstützung» an den Attentaten beteiligt gewesen. (gag/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Über 6500 Menschen starben bei Bauarbeiten zur WM 2022 in Katar

Atemberaubende Stadien, neue Strassen und Flughäfen, teure Hotels: Für die WM 2022 in Katar wird viel gebaut. Doch die Lebensumstände für die Gastarbeiter sind unwürdig. Die Zahl der Toten ist schockierend hoch.

Mehr als 6500 Gastarbeiter sind im Rahmen der Vorbereitungen für die WM 2022 in Katar von 2010 bis 2020 gestorben. Das meldet der «Guardian» nach Berechnungen verschiedener Daten. Unter anderem verzeichnet allein die pakistanische Botschaft in Katar 824 Tote Gastarbeiter aus ihrem Land in diesem Zeitraum.

Vor allem in den engen Wohnräumen mangelt es an Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit. Acht Personen auf wenigen Quadratmetern sind in Katar Alltag. Die Lebensbedingungen sind unwürdig. Immer …

Artikel lesen
Link zum Artikel