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Nicht «extra vergine»: 2000 Tonnen gefälschtes Olivenöl in Italien beschlagnahmt



Die italienische Finanzpolizei hat bei mehreren Razzien insgesamt 2000 Tonnen gefälschtes Olivenöl beschlagnahmt. Das Öl im Wert von etwa 13 Millionen Euro wurde fälschlicherweise als original italienisches Produkt verkauft, wie die Finanzpolizei am Mittwoch mitteilte. Tatsächlich wurde das Öl jedoch aus Oliven hergestellt, die aus Spanien und Griechenland importiert worden waren.

Die Beamten der Finanzpolizei waren am Mittwoch im Rahmen der Operation «Mamma mia» an mehreren Razzien in den süditalienischen Regionen Kalabrien und Apulien beteiligt. Gegen insgesamt acht Verdächtige wird wegen des Verdachts auf Betrug ermittelt.

Der italienische Bauernverband Coldiretti lobte die Aktion und warnte, der Betrug mit Lebensmitteln breite sich in Italien immer weiter aus. Vor allem beim Olivenöl wird in Italien oft geschummelt. Erst Ende vergangenen Jahres hatte die Staatsanwaltschaft in Turin Ermittlungen gegen mehrere Olivenöl-Produzenten eingeleitet, weil sie minderwertiges Öl als «extra vergine» verkauft haben sollen. (whr/sda/dpa)

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