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Italien träumt von «europäischem Hollywood» in Rom



epa08472343 Italian Minister of Culture Dario Franceschini during the presentation of 'Patto per l'export' at Farnesina, Rome, Italy, 08 June 2020.  The agreement presents the government's strategy to support Italian companies that export abroad in the wake of the outbreak of the pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus, reports state.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Kulturminister Franceschini. Bild: keystone

Italiens Regierung will den legendären Filmstudios von Cinecitta am römischen Stadtrand zu neuer Grösse verhelfen.

Dafür könnte sich der Staat zusätzlich über die öffentliche Förderbank CDP mit dem bisherigen Betreiber zusammentun, kündigte Kulturminister Dario Franceschini in der Wirtschaftszeitung «Sole 24 Ore» am Donnerstag an. Der Politiker sagte, die Filmindustrie befinde sich durch Digitalisierung, den Einfluss von Internetplattformen sowie neue Anbieter wie Netflix im Umbruch. Die Studios sollten in diesem Prozess eine Rolle spielen.

«Wir schaffen die Voraussetzungen für einen absoluten Qualitätssprung: einen grossen Industriebetrieb für Italien und Rom. Es ist nicht übertrieben, von einem europäischen Hollywood zu sprechen», beschrieb Franceschini seine Vision.

In den Studios entstanden früher Kino-Klassiker wie «Ben Hur» und «Cleopatra». Später hatte es eine wechselvolle Geschichte und litt oft unter Finanzproblemen. Jetzt sei es durch Veränderungen in der Unternehmensstruktur geplant, dass weitere staatliche Organe mit dem aktuellen öffentlichen Eigner Istituto Luce Cinecitta kooperieren, hiess es. Dazu zählt die staatliche Cassa Depositi e Prestiti, kurz CDP. Sie besitze ein Gelände, das an die Studios angrenze. Damit könne sich die Cinecitta-Fläche verdoppeln. Franceschini sprach auch über neue Fördergelder. (sda/dpa)

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