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Nach Taifun vor Japan: Frachter mit mehr als 40 Menschen an Bord verschollen



Ein Frachter mit mehr als 40 Besatzungsmitgliedern und rund 5800 Rindern an Bord gilt inmitten eines Taifuns vor dem Südwesten Japans als vermisst. Ein philippinisches Crewmitglied sei am Mittwochabend lebend geborgen worden, teilte die japanische Küstenwache mit.

In der Nacht davor hatten Mitarbeiter der Behörde demnach ein Notsignal von der «Gulf Livestock 1» rund 185 Kilometer westlich der Insel Amami-Oshima empfangen.

epa08643119 A handout photo made available by the Japan Coast Guard (JCG) 10th Coast Guard Headquarters shows Japan Coast Guard officers rescuing a Filipino crew member of the Gulf Livestock 1 cargo vessel, after it sank during Typhoon Maysak in the East China Sea, about 185km west of Amami-Oshima Island, Japan, 02 September 2020 (issued 03 September 2020). One survivor was rescued by JCG with over 40 crew members still missing.  EPA/JAPAN COAST GUARD 10TH REGIONAL COAST GUARD HEADQUARTERS HANDOUT JAPAN OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Hier rettet die japanische Küstenwache das Crewmitglied. Bild: keystone

Das Crewmitglied, das laut Medienberichten mit einer Rettungsweste im Ostchinesischen Meer treibend aufgefunden worden war, wurde in ein Krankenhaus auf der Insel Amami-Oshima gebracht. Von seinen 42 Kollegen – 38 Philippiner, zwei Australier und zwei Neuseeländer – fehle bislang weiterhin jede Spur.

epa08643118 A handout photo made available by the Japan Coast Guard (JCG) 10th Coast Guard Headquarters shows Japan Coast Guard officers rescuing a Filipino crew member of the Gulf Livestock 1 cargo vessel, after it sank during Typhoon Maysak in the East China Sea, about 185km west of Amami-Oshima Island, Japan, 02 September 2020 (issued 03 September 2020). One survivor was rescued by JCG with over 40 crew members still missing.  EPA/JAPAN COAST GUARD 10TH REGIONAL COAST GUARD HEADQUARTERS HANDOUT JAPAN OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: keystone

Nach Angaben des geretteten Philippiners kenterte und sank der Frachter, nachdem bei starkem Wellengang ein Motor ausgefallen war. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Dem Bericht des Mannes zufolge waren alle Besatzungsmitglieder aufgefordert worden, sich Rettungswesten anzulegen. Der 45-Jährige sprang demnach ins Wasser, sah aber keinen seiner Kollegen, bevor die Küstenwache ihn fand.

Die Insel Amami-Oshima südlich von Japan:

Die durch den Taifun «Maysak» bedingten starken Regenfälle und Winde behinderten laut den Behörden die Suche nach den Vermissten. Der unter panamaischer Flagge fahrende Frachter war Mitte August von Neuseeland aus nach China aufgebrochen, wo er am Freitag eintreffen sollte. (sda/dpa)

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