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Umweltverbände kritisieren G7-Ergebnisse



Umweltverbände haben die Ergebnisse des G7-Gipfels als unzureichend kritisiert. Die Staats- und Regierungschefs hätten bei ihrem Treffen in Biarritz lediglich ihre «Ambitionen» wiederholt, teilte die Organisation Greenpeace am Montag mit.

epa07795838 A Greenpeace activist displays a banner reading 'Save the Amazon' next to a burning earth installation in front of the St. Stephen's Cathedral (Stefansdom) during a protest in Vienna, Austria, 26 August 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Greenpeace-Protestaktion in Wien am 26. August 2019. Bild: EPA

Um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, seien aber konkrete Schritte nötig, sagte Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan.

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch beklagte, dass die G7-Gruppe angesichts der Haltung des US-Regierung unter Präsident Donald Trump «klimapolitisch nicht handlungsfähig» sei. «Präsident Trump hat sich in der G7 mit seiner Position zum Klimaschutz weiter isoliert», erklärte Christoph Bald, der Politische Geschäftsführer von Germanwatch. Weiter meint Bals:

«Nun ist es wichtig, dass die G6-Staaten – also ohne die USA – gemeinsam mit wichtigen Schwellenländern beim Uno-Klimasondergipfel in vier Wochen ambitionierter und konkreter werden.»

Trump, der den menschengemachten Klimawandel anzweifelt, hatte die Arbeitssitzung des G7-Gipfels zu Umweltthemen geschwänzt. Später bekräftigte er, dass er unverändert auf fossile Energieträger setzen werde. Bei der Sitzung waren auch die katastrophalen Brände im Amazonas-Becken zur Sprache gekommen. Die G7-Staaten sagten im Kampf gegen die Feuer 20 Millionen Dollar an Soforthilfen zu. Damit sollen vor allem Löschflugzeuge finanziert werde. Zudem einigten sich die Länder auf einen Wiederaufforstungsplan. (sda/afp)

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Das war der G7-Gipfel in Biarritz

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