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Aktivisten legen Londoner U-Bahn lahm – den Pendlern gefällt das gar nicht



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Bild: screenshot twitter

Heute morgen kam es in London zu tumultartigen Szenen am Bahnhof Canning Town. Zwei Aktivisten der Klimaschutzbewegung «Extinction Rebellion», die letzten Monat bereits dafür verantwortlich war, dass unsere Limmat plötzlich giftgrün schimmerte, stiegen auf die U-Bahn und rollten ein Banner aus. Darauf stand der Schriftzug «Business as usual = death».

Damit stiessen die beiden Rebellen auf reges Interesse der Pendler. Nicht, weil diese so angetan waren von der Aktion, sondern weil die U-Bahn nicht fahren konnte und die meisten dadurch wahrscheinlich zu spät zur Arbeit kommen würden.

Dann passierte das, was passieren musste. Ein Pendler aus dem wütenden Mob kletterte halbwegs auf den Zug und zog den Aktivisten vom Dach des Gefährts. Dieser versuchte sich anfangs noch mit einem Tritt zu wehren. Es nützte jedoch nichts. Er fiel in die Menge und wurde verprügelt. Die zwei Aktivisten wurden später festgenommen.

Auch an anderen U-Bahn-Stationen in London wurde protestiert. Eine Frau hatte sich an die Tür eines Zuges geleimt und stiess ebenfalls auf nicht sehr wohlwollende Reaktionen. Die britische Polizei berichtete von insgesamt drei Vorfällen. Sie will nun die Präsenz in und rund um die Bahnhöfe erhöhen.

Seit rund einer Woche finden weltweit Proteste von Extinction Rebellion statt. In London wurden sie Anfang Woche verboten, da sie eine «anhaltende, schwerwiegende Störung der Öffentlichkeit» darstellen würden. Bereits über 1400 Aktivisten wurden deswegen verhaftet. (dfr)

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