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Kommentar

4 Gründe, warum Trumps harter Kurs gegen China nötig ist

Die US-Regierung fährt einen scharfen Kurs gegen China. Was wie plumpes Bashing aussieht, ist tatsächlich eine notwendige Reaktion. Biden würde nicht viel anders handeln.

Steffen Richter / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

In Washington bestimmen Hardliner die US-Aussenpolitik und arbeiten auf einen Grosskonflikt mit China hin. So zumindest ist der vorherrschende Eindruck, nicht zuletzt nach einer Rede von Aussenminister Mike Pompeo, in der er China einen «Frankenstein» nannte, einen Tyrannen.

Tatsächlich bestimmt zurzeit eine sehr chinakritische Fraktion den Ton in Washington gegenüber Peking, auch andere prominente Vertreter der Trump-Regierung haben zuletzt Reden zum Thema China gehalten. Der Tenor: Die Regierung in Peking verhält sich feindlich gegenüber den USA und anderen freiheitlichen Staaten.

Donald Trump Xi Jinping

Auf Konfrontationskurs: Donald Trump und Xi Jinping. Bild: shutterstock.com

Es liegt erst einmal nahe anzunehmen, dass diese Eskalation zu einem grossen Teil Ergebnis der schrillen China-Rhetorik Donald Trumps ist. Schon im Wahlkampf 2016 spielte das Land für Donald Trump eine wichtige Rolle.

Die ungleiche Handelsbilanz zugunsten Chinas war aus seiner Sicht ein Beleg für die unfairen Handelspraktiken der chinesischen Regierung. In der Folge führte er Strafzölle auf verschiedene chinesische Produkte ein. Im laufenden Wahlkampf ist China für ihn das Land, das dem Virus freien Lauf gelassen und Schuld an der Pandemie in den USA hat.

Doch allein auf Donald Trump zu schauen, greift zu kurz: Auch Joe Biden, der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, würde eine sehr chinakritische Aussenpolitik betreiben. In Peking mache man sich darüber keine Illusionen, sagt Daniel Russell, ehemaliger Top-Diplomat für Ostasien unter Barack Obama und in der Anfangszeit von Donald Trump.

Dass solch ein Washingtoner China-Konsens entstehen konnte, liegt an der Führung der in Peking herrschenden Kommunistischen Partei (KPCh), vor allem an ihrem Chef Xi Jinping. Xi hat als KP-Chef seine Macht stark zentralisiert. Er regiert mit speziellen, ihm direkt unterstellten Führungsgruppen.

Xi herrscht seit seinem Amtsantritt 2013 in China so autoritär wie zuvor nur Mao Zedong. Wenige Staaten weltweit sind politisch derart repressiv wie das heutige China. Dazu schürt Xi in der Bevölkerung einen scharfen Nationalismus. Unter Xi hat sich auch Chinas Aussenpolitik stark verändert – und liefert so die Gründe für die USA gegenüber Peking härter aufzutreten:

Anrainer werden militärisch bedroht

Die Regierung in Peking beansprucht fast das gesamte Südchinesische Meer und bedrängt dessen Anrainer mit Schiffen der chinesischen Grenzpolizei. Gleichzeitig droht China der demokratischen Republik Taiwan mit einer Besetzung und veranstaltet immer wieder Manöver in der Nähe der Insel. Japan wird unter Druck gesetzt, weil China die seit 1912 von Japan kontrollierten, strategisch wichtigen Senkaku-Inseln im Ostchinesischen Meer haben will. Mehrfach ist China bereits mit Schiffen der Küstenwache in japanische Gewässer eingedrungen. An seiner Grenze mit dem Norden Indiens hat man einen Konflikt eskalieren lassen, in dem mindestens 20 indische Soldaten starben.

Der Autoritarismus wird exportiert

U.S. President Donald Trump and Chinese President Xi Jinping shakes hands during a joint press conference at the Great Hall of the People, Thursday, Nov. 9, 2017, in Beijing. Trump is on a five-country trip through Asia traveling to Japan, South Korea, China, Vietnam and the Philippines. (AP Photo/Andrew Harnik)

Trump und Xi 2019 in Peking. Bild: AP/AP

In China wird gerade ein gigantisches, digitales Überwachungssystem aufgebaut. Diesen High-Tech-Autoritarismus beginnt die Regierung inzwischen auch zu verkaufen, zum Beispiel soll der nicht weniger repressive Iran beliefert werden. Weil das Land seine Technologien zur Überwachung seiner Bürgerinnen und Bürger und zur Unterdrückung von Minderheiten nutzt, ist auch Chinas Netzwerkausrüster Huawei im Westen hochumstritten. Die harte Hand Pekings bekam gerade auch die zu China gehörende Sonderverwaltungszone Hongkong zu spüren, deren semiliberaler Status über einen internationalen Vertrag bis 2047 festgelegt war und mit einem neuen Sicherheitsgesetz schlagartig beendet wurde. Über eine spezielle Organisation der herrschenden Kommunistischen Partei (KP) – der sogenannten Einheitsfront – werden im Ausland Entscheider und Medien dahingehend manipuliert, ein positives Bild des repressiven KP-Staates abzugeben. Dies geschieht heute auch verstärkt über soziale Medien.

Menschenrechte werden missachtet

Die Lage der Menschenrechte hat sich in China unter Xi Jinping noch einmal verschlechtert. Bürgeranwälte und Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten werden konsequent verfolgt und inhaftiert. Regimegegner, die ins Ausland geflüchtet sind, werden von chinesischen Agenten bedrängt. Im nordwestlichen Xinjiang werden muslimische Uiguren und Kasachen in Umerziehungslager gesteckt, damit sie ihre kulturelle Identität aufgeben und sich an die Han-Ethnie assimilieren. Die Regierung in Peking verdächtigt sie des Separatismus und des Terrors, nachdem es zwischen 2009 und 2014 schwere Anschläge militanter Uiguren gegeben hat.

Der eigene Markt bleibt verschlossen

China ist stark protektionistisch, nutzt aber gern die Vorzüge offener Marktwirtschaften wie jene der EU oder der USA, die bis heute vergeblich reziproke Verhältnisse fordern. Weite Teile von Chinas Binnenmarkt sind komplett vom Rest der Welt entkoppelt. Unternehmen wie Google, Facebook oder Twitter werden online blockiert und können nicht auf dem chinesischen Markt agieren. In der restlichen Welt sind Chinas Unternehmen in zentralen Bereichen wie im Energiesektor oder der Infrastruktur dagegen staatlich gestützt unterwegs, sie bekommen günstige Kredite oder sind selbst Staatsbetriebe. Vor allem in westlichen Industriestaaten wird zudem geklagt über Datenspionage und den Diebstahl geistigen Eigentums durch chinesische Organisationen.

All dies begründet ein konsequentes Vorgehen gegenüber Chinas KP-Regierung. Europa und Deutschland geben jedoch oft kein gutes Bild ab, zu vorsichtig wirken die Regierungen gegenüber Affronts aus Peking. Vor allem wirtschaftliche Interessen bestimmen die Agenda der EU-Mitgliedsstaaten.

Für Europa gilt es daher, eine einheitliche Position der Stärke zu finden, um mit Peking zu verhandeln und um dabei nicht zwischen Washington und Peking aufgerieben zu werden. Ein Sieg Joe Bidens verspricht da Besserung, denn er will wieder mit den Alliierten zusammenarbeiten – anstatt sie, wie Donald Trump es tut, zu verprellen und damit die Position der USA wie Europas gegenüber China zu schwächen.

Dieser Artikel wurde zuerst auf «Zeit Online» veröffentlicht. watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thunderbolt 09.08.2020 09:38
    Highlight Highlight Ich frage nur: wieviele Personen sind wegen China weltweit gestorben und wieviele wegen USA?
  • Nicky11 08.08.2020 15:06
    Highlight Highlight Mag ja alles sein, es wirkt halt einfach schon sehr scheinheilig, wenn ausgerechnet die USA sich als Hüter der Menschenrechte, Demokratie und freiem Markt präsentiert, ganz egal wer da gerade an der Macht ist. Nach US-amerikanischer Deutungshoheit steht Profit über allem. Durch die Auslagerung der Produktion wurde ja auch China gross - und ein grosser Teil der US-Bevölkerung arm. Wie dumm kann man sein.... Dieses kurzfristige Denken lässt sich meiner Meinung nach einfach nicht mehr rechtfertigen. Es ist objektiv und bewiesenermassen falsch und schädlich.
    • Froggr 08.08.2020 15:48
      Highlight Highlight Eine absolute Meinungsfreiheit, Demokratie usw. ist äusserst selten. Die USA ust hier im Weltweiten Durchschnitt noch immer ganz vorne.
    • Joss 08.08.2020 22:37
      Highlight Highlight Ja, wenn man weiss ist und - vor allem - diese Meinunfsfreiheit im Rahmen einer Zustimmung zum kapitalistischen System in seiner Endphase auslebt.
      Mehr als 120 militärische Interventionen (die Weltkriege nicht gerechnet) um die Meinungsfreiheit aufrecht zu eehelten. Gegen Leute wie Allende, Lujumba etc... Die Liste ist lang!
      Hail America!
    • Froggr 09.08.2020 16:44
      Highlight Highlight Joss: Hail Südafrika, Hail China, Hail der ganze mittlere Westen. Ich sage perfekte Demokratie gibt es nicht. Versuch mal als weisser Christ in Südafrika oder im Yemen deine Meinung zu sagen. Kannst froh sein wenn du dann die nächsten Tage überlebst.
  • Flexon 08.08.2020 14:11
    Highlight Highlight Ich befürchte für eine Trendwende ist es schon zu spät. Und auf die Schweiz mit ihrer sekektiven, pardon, aktiven Neutralität ist in dieser Grosswetterlage als allerletztes zu zählen. Aber uns kann nichts passieren, wenns hart auf hart kommt haben wir immer noch das Referendum.
  • CalibriLight 08.08.2020 14:03
    Highlight Highlight The Lincoln Project:

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  • Toga 08.08.2020 13:53
    Highlight Highlight Viel mehr sehe ich einen Bedarf, dass man den 'Ausverkauf' der Schweiz regulierern müsste. ( Hallo! - SP, Grüne, CVP, FDP, SVP! )
    Sonst bestimmen bald die Chinesen, Oligarchen und Amis, was bei uns abläuft.
    Manche Ferien-Orte sind gar nicht mehr, im mehrheitlichen Besitz der Schweizer!
    • Toga 08.08.2020 14:08
      Highlight Highlight Och Watson wieder mal 😂
      Also ich gebe mir wieder 100 💕- 😂
  • markusg 08.08.2020 12:42
    Highlight Highlight Beinahe jeden Tag erscheint hier ein Artikel darüber wie unfähig Trump doch ist. Und nun sind wir dabei auch hier seine Propaganda zu verteilen und glauben. Hat jemand das Gefühl dass die USA in irgendeiner Form besser sind als China? Es wird nur anders verpackt 😉! Bitte macht mal einen Artikel über dir Verbrechen der USA. Bundespolizei gegen friedliche Demonstranten wie in Hongkong. Bombardieren und foltern von Muslimen. Stehlen von Geistigem Eigentum aus der ganzen Welt, auch von China. Wähler vom wählen abhalten. Abhören der Welt mit Cisco usw. Für Huawei Spionage gibts keine Beweise
    • Spookie 08.08.2020 13:19
      Highlight Highlight Sie verwechseln Äpfel mit Kartoffeln oder so ähnlich... Die paar wenigen Einsätze der Bundespolizei in den USA sind nicht im geringsten vergleichbar mit der jahrelangen systematischen und brutalen Unterdrückung der Minderheiten in China. Ausserdem haben in den USA alle Leute das Recht dagegen zu protestieren. In China werden solche Demos niedergeknüppelt und kommen gar nicht erst in die Presse. Ausser bei extremen Fällen wie damals beim Tiananmen Massaker. Krass wie der Antiamerikanismus gewisse Leute verblendet. Also bitte den Artikel nochmals aufmerksam lesen...
    • Talken 08.08.2020 20:15
      Highlight Highlight @mononen, ja wenn man aber etwas zurückschaut wären da noch die Ureinwohner, Indianer und Inuit, die man hoch zu Ross abgeschlachtet hat und auch heute noch ignoriert wie eh und je. Auch wenn es einige Zeit her ist, ist es nicht besser. Die sollen zuerst ihre eigene Geschichte aufarbeiten und dann die der anderen. Gibt noch viel zu tun DT und Nachfolger. Und wenn ihr auch weiterhin mit eueren Smartphones spielen wollt, müsst ihr achtsam sein was ihr tut oder die Dinger zu 100% im eigenen Land produzieren. Ich weiss nicht wer wen mehr braucht. Sonst kann man ja wieder Kriege entscheiden lassen.
    • katerli 09.08.2020 08:24
      Highlight Highlight @markusg
      Auch die Amerikaner sind nicht das gelbe vom Ei. Aber wenn ich die Wahl habe/hätte würde ich jederzeit die Amis vor den Chinesen als Hegemon wählen. Der Ami lässt dir wenigstens die Illusion der Freiheit, der Chinese unterdrückt dich ganz offen völlig unverfrohren. Siehe HingKong
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 08.08.2020 12:35
    Highlight Highlight Und immer wieder muss man sich auch die Frage stellen - wer hat China erst "gross gemacht" und ihnen die ganze Technik, sowie das Wissen übertragen?
    Genau, es war die Gier des Westens, um noch mehr Gewinne, dank billiger Arbeitskräfte machen zu können.

    Der Kapitalismus hat den Kommunismus gefüttert - regelrecht gemästet sogar.
    Nun ist China "fett und massig" geworden. China fertigt mittlerweile die meiste Technik und alle sind wir von ihnen abhängig.
    Die Chinesen haben von den Amis und auch Europäern gelernt und machen es nun eben gründlicher.

    Die Geister, die ich rief...
    • Hiker 08.08.2020 13:17
      Highlight Highlight Die Chinesische Kultur war schon immer vollkommen anders als unsere. Wenn man in China zb. Dinge kopiert die jemand erfunden hat gilt das als ein Ehre. Eigene Fehler zuzugeben ist ein Unding, man verliert sein Gesicht. So ungefähr das Schlimmste was einem Chinesen passieren kann. Chinesen kennen die Satire und den Humor nicht, oder völlig anders als wir. Es gibt noch viele weitere gravierende Unterschiede. Anders als bei der Kolonialisierung lässt sich China nicht westliche Werte aufzwingen. Da können DT&Co. noch so „täupelen“ China ist mittlerweile viel zu mächtig geworden.
  • Oigen 08.08.2020 12:25
    Highlight Highlight Also sry aber alle 4 punkte treffen auch auf die momentane usa zu...
  • glointhegreat 08.08.2020 12:14
    Highlight Highlight Winnie pooh sieht "härzig" aus, ist aber brandgefährlich.
    Ich bin kein trump fan, ..... Alles andere als das, aber in den USA funktioniert die demokratie wenigstens einigermassen. Es gibt keinen alleinherscher. Klar haben sie dreck am stecken, sehr viel sogar... Aber das haben die schweizer auch. Ich bin dafür sämtliche handelsbeziehungen mit china zu streichen (einen handels lockdown) die wirtschaft würde sich neu orientieren und mit besseren partnern zusammenarbeiten. Wollen die chinesen in ihrem system leben, so sollen sie. Ich will es nicht.
    • Hiker 08.08.2020 13:28
      Highlight Highlight Du machst einen riesigen Denkfehler wie die meisten hier in den Westlichen Zivilisationen. Wir haben mit der Globalisierung unsere Produktionen ua. stark nach China ausgelagert. Würden wir China boykottieren ginge bei uns umgehend das Licht aus! Noch bevor China das überhaupt merken würde. Die alte Kolonialistische Haltung, dass wir die einzigen sind die ungefragt Länder ausbeuten dürfen hat hier keine Gültigkeit mehr. Wir werden lernen müssen wieder selber unseren Dreck zu fressen. Und nicht genüsslich Güter konsumieren für die Menschen und Länder schamlos ausgebeutet werden.
    • glointhegreat 08.08.2020 13:49
      Highlight Highlight Sagt wer? ..... Du? Alles was china kann, können wir auch. Vielleicht bisschen teurer, aber mit der dadurch verringerten arbeitslosigkeit sind die kosten marginal. Es ist zeit an uns zu glauben und unsere werte hoch zu halten. Alles wird sich über die wirtschaft einpendeln, ausser wir machen weiter wie bisher. Noch ist europa/nordamerika stark genug.... in 10 jahren vielleicht nicht mehr.
    • Hiker 09.08.2020 11:03
      Highlight Highlight Da stimme ich Dir ausnahmsweise mal zu. Zumindest was die Aussage betrifft, dass wir das auch könnten. Warum glaubst Du sind unsere grossen Firmen alle weg? Weil wir das alles besser können? Weil es „ein bisschen teurer“ würde? Soso, der verwöhnte Schweizer Bünzli würde also auf Lidel&Co. verzichten? Ausserdem für 5.- Fränkli die Stunde ohne Ferien und Krankenkasse und dritten Monatslohn und AHV und Pensionskasse und Mutterschaftsurlaub etc. pp. arbeiten? Träum weiter!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 08.08.2020 12:11
    Highlight Highlight China fährt mit ihrer Regierung und ihren Handlungen vermehrt gegen den Westen und deren demokratische Kultur. Sie schaffen sich neue (alte) Feinde mit diesem exessiven Expansionskurs der die halbe Welt zu wirtschaftlichen Kolonien macht. Der gigantische Ressourcenhunger zielt auf Schwellenländer die aufgekauft werden. Sie sichern sich über Aufkäufe wichtige Infrastrukturen. Die Seidenstrasse ist das nächste Projekt.
    • bebby 08.08.2020 14:08
      Highlight Highlight Die USA haben die ganze Welt bereits zu Vasallen gemacht. Klar wollen sie keine Konkurrenz und sehen sich deshalb als Rivalen.
      Dieser Vasallenstatus war ok, solange die USA vernünftig und rational gehandelt haben. Aber der Westen schafft seine demokratische Kultur selber ab durch Populismus und einen Staat, der sich immer mehr in alle Lebensbereiche einmischt. Der Westen wird kommunistisch...
  • Quo Vadis 08.08.2020 12:09
    Highlight Highlight Wo war Biden denn ab 2008? Was hat er gegen die Chinesische Expansion unternommen? Noch wichtiger, was hat Biden in seinen 40 Jahren professioneller US Politik gegen den aktuellen Zustand unternommen?

    Diese Märli-Schreiberei der Presse ist ja kaum mehr auszuhalten! Langsam nervts echt wie plump hier ein Narrativ geschrieben und verbreitet wird!

    Und Nein, ich bin kein Trump Fan, stimme ich vlt. zu 25% mit seiner Politik überein, aber was ich auf den Tod nicht ausstehen kann ist, wenn man mich für so doof hält und solche Gschichtli auftischt.
  • Samurai Gra 08.08.2020 11:59
    Highlight Highlight Der Harte Kurs, allen voran Strafzölle, ist aber nur möglich wenn die Heimische Industrie wieder Fit ist.

    Und in den USA wurden grosse Teile dieser Anlagen Stillgelegt und sind nicht mehr Konkurrenzfähig
  • De-Saint-Ex 08.08.2020 11:56
    Highlight Highlight Gerne würde ich hier vorbehaltlos applaudieren...
    Nur reagieren die USA aus einem einzigen Grund heraus: sie befürchten, zurecht, ihren Platzhirschenstatus auf der Welt an China zu verlieren... Menschenrechte vor Ort interessieren die nicht die Bohne... und wie es um den repressiven Überwachungsapparat USA steht, wissen wir spätestens seit Snowden... was mir viel mehr Sorgen bereitet, ist wie Europa inkl CH mit Beijing umgeht. Seidenstrasse sei da nur eins der Stichworte. Nach dem asiatischen und afrikanischen Raum steht ganz klar Europa auf dem Menüplan China‘s...
    • CalibriLight 08.08.2020 13:50
      Highlight Highlight Ganz genau!
  • Lustiger Baum 08.08.2020 11:50
    Highlight Highlight Wer kann sich noch an das Erziehungslager Auschwitz erinnern. Guter Artikel, aber nennt das Kind beim Namen, es sind Konzentrationslager die zur Ausrottung der Uighuren dienen! Hier die EU anprangern und selbst den Weichspülerkurs fahren passt nicht!
  • champedissle 08.08.2020 11:45
    Highlight Highlight Ich kann nur zustimmen. Auch wenn ich die Trump kritische Stimmung in der Schweiz teilweise verstehe habe ich Mühe, dass alles, was Trump tut "schlecht" sein soll. Das ist bei Weitem nicht so. Alles was er bisher in Bezug auf China getan hat war goldrichtig. Wenn Obama dies seinerzeit getan hätte, wäre uns manche feindliche Firmenübernahme durch Chinesen erspart geblieben und die unglaubliche Abhängig der freien Welt von China als Lieferanten nie so verherend gross geworden. Das muss man ändern, zudem muss der "Ausbreitungsdrang" der Chinesen gebremst werden sonst stehen sie demnächst hier
    • karl_e 08.08.2020 17:23
      Highlight Highlight Sie stehen bereits hier, in der Syngenta beispielsweise.
  • Zeit_Genosse 08.08.2020 11:41
    Highlight Highlight Aufwachen tut gut!
    Ich wünschte die Schweiz würde sich klarer positionieren. Was hat der Freihandel mit China effektiv in Facts und Figures der CH gebracht? Dass China mit staatlichem Geld wertvolle Privatunternehmen kauft ist bekannt, doch die EU und Teile der CH lamentieren, bis die Assets weg sind und wir die Technologie als Kunden zurückkaufen müssen. Wir als Konsumenten könnten weniger China kaufen und Position ggü. dieser menschenverachteten Supermacht einnehmen! Deshalb wird die USA nicht besser! Die CH muss sich trotz Neutralität klarer positionieren. Die EU bietet sich da an.
  • Quo Vadis 08.08.2020 11:27
    Highlight Highlight Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens des Genossen Journalisten der ZEIT.

    Und ich rieb mir bereits verwundert die Augen dass tatsächlich ein auch nur ansatzweise positiver Artikel über Trumps Politik auf Watson zu lesen wäre, nur um sogleich zu erfahren, dass Biden ja genau so reagieren würde -> diese Aussage käme von einem ehem. Top Diplomaten unter Obama... 😂
  • N. Y. P. 08.08.2020 11:26
    Highlight Highlight Der Westen bittet den Chinesen den freien Markt an.

    Der Westen lässt die Chinesen westliche Firmen aufkaufen.

    Der Westen lässt Know how nach China abfliessen.

    Der Westen dagegen darf überhaupt nichts in China.

    Bin sonst nie für Trump, in diesem Fall handelt er aber ganz in meinem Sinne.

    Weiter so Donald ! Joe kann dann im Herbst übernehmen.
  • Toga 08.08.2020 11:23
    Highlight Highlight Ganz früher hieß es mal, "Die 'pösen' Japaner kopieren unsere Technologien !" - Aber wir kauften nur zu gerne deren Produkte, weil sie einfach anfangs billiger und dann später besser waren.
    Jetzt geht das eben halt mit China in die nächste Runde.
  • Swiss-peace-fighter 08.08.2020 11:18
    Highlight Highlight Punkt 1-3 treffen genauso auf die USA zu, teilweise stärker. Punkt 4, also da sind die Amerikaner auch keine Unschuldslämmer. Verstehe diesen Kommentar nicht. Der Author scheint massiver Transatlantiker zu sein. Wenn man sieht wie aktuell Deutschland wegen Nord Stream 2 durch die USA erpresst wird, muss ich mich fragen wo genau die USA die besseren „Freunde“ sein sollen.. Chinas Aussenpolitik ist immerhin konsistent und ändert sich nicht alle 2 Tage.. als Schweiz haben wir zum Glück ein gutes Verhältnis zu beiden Nationen. Aber ich erinnere mich an die US Erpressungen (zB wegen Judengold)
  • Masus 08.08.2020 11:17
    Highlight Highlight Kurzfassung: China tut genau was die USA tun, nur effizienter..

    Interessant ist dabei vor allem, dass der amerikanische Wahlkampf und Propaganda nun bereits in europäischen Zeitungen geführt werden..
  • Gawayn 08.08.2020 11:17
    Highlight Highlight *HATSCHII!*
    Sorry bin halt allergisch auf Bullshit...

    Was soll das Säbelrasseln gegen China?
    Niemand hatte was dagegen als viele Fabriken in den USA Europa etc geschloßen wurden, um die Produktion in China zu verlagern.
    Als China Tibet mit brutalster militärischer Gewalt annektiert hat, das hat weder Europa noch Amerika geschert.
    Seltene Erden können aus China importiert werden, gerade weil ihre Umweltregeln liberaler als anderswo sind.
    Interssiert auch niemanden.

    Jetzt da Trumpels Werte fallen markiert er den starken Mann.
    Plumper geht es nicht!
  • Wolk 08.08.2020 11:16
    Highlight Highlight Das stimmt natürlich schon. Viele tolle Dinge kommen aus China, aber es ist dennoch ein autoritäres Land, das westliche Werte mit den Füßen tritt. Interessant ist nur, dass Trump das ja eigentlich ziemlich gut findet.
  • Skeptischer Optimist 08.08.2020 10:49
    Highlight Highlight Trump fährt keinen harten Kurs gegen China. Von einem harten Kurs könnte man sprechen, wenn er Firmen wie Apple verbieten würde ihre Gadgets in China fertigen zu lassen. Dies würde natürlich den von den westlichen Eliten heiß geliebten Burnout Kapitalismus nachhaltig untergraben, was absolut vermieden werden soll.

    Die chinesischen Eliten haben die elementaren Schwachstellen im westlichen System erkannt und nutzen diese gnadenlos aus. Wir müssen uns von der neokolonialistischen Illusion befreien, dass wir China in unserem Sinne verändern könnten.
  • Ein Schelm 08.08.2020 10:48
    Highlight Highlight Und ich wurde vor 5 Jahren ausgelacht und als Rassist (ich bin selber Asiate) bezeichnet nachdem ich gesagt habe dass China sich schleichend immer mehr in anderen Staaten positioniert. Und potentiell eine neue Supermacht wird. Und wir deswegen vorsichtig sein müssen wem wir was verkaufen.
    • fools garden 08.08.2020 11:21
      Highlight Highlight ...und wem wir es abkaufen.
      Die Reichen werden reicher weil sie uns billiger verkaufen.
  • Dani S 08.08.2020 10:36
    Highlight Highlight Minus mal Minus gibt Plus, aber nur weil der böse Trump versucht, das ebenfalls böse China in den Schwitzkasten zu nehmen, ist Trump noch lange nicht gut.

    Genau so schlecht finde ich den Versuch Chinas, den Machtanspruch der USA zu übernehmen.
  • namib 08.08.2020 10:34
    Highlight Highlight Sich mit den kulturell näherstehenden Amerikanern in einer Allianz gegen China‘s Machtgehabe zu stellen, macht für Europa Sinn. In der ganzen Spionagediskussion darf man aber nicht vergessen, dass der US Geheimdienst vor nicht allzu langer Zeit unter anderem Angela Merkel‘s Telefon abgehört hat. Europäischen Firmen, die an Nord Stream 2 arbeiten, drohen Sanktionen und was die Amis mit den Daten von Google und FB machen, will ich gar nicht wissen. Eine „gute Grossmacht“ gibt‘s wohl nicht.
  • Altweibersommer 08.08.2020 10:31
    Highlight Highlight China hat einen systemischen Vorteil gegenüber den USA und Europa. Je länger wir uns weiter unter der Flagge "Freihandel" ausverkaufen, desto mehr werden wir von China einverleibt. Solange wir in Europa nicht anfangen miteinander zu kooperieren und den abhängig machenden Handel mit den USA und China zu stoppen, können wir nichts dagegen unternehmen. Auch Biden wird uns nur gegen China ausspielen und uns für US-Interessen ausnutzen, da müssen wir uns keine Illusionen machen.
    • MARC AUREL 08.08.2020 11:08
      Highlight Highlight Klar schaut jeder für sich und seine Interessen aber Biden würde mit Europa zusammenarbeiten und die TPP durchbringen!
    • markusg 08.08.2020 12:24
      Highlight Highlight @Marc Aurel Die Lücke von TPP hat China schon lang geschlossen mit der Seidenstrasse. Die USA hat dank Trump den Habdelskrieg schon lang verloren 😉! Obama war noch auf dem richtigen Weg.
  • Denk nach 08.08.2020 10:28
    Highlight Highlight Witzig, wenn ich Mao als "Säuli" 🐷 (auf Hochdeutsch) bezeichne wird der Kommentar nicht veröffentlicht? Obwohl er 45 Millionen Menschen auf dem Gewissen hat bzw. Mitschuldig ist?

    • Quo Vadis 08.08.2020 11:31
      Highlight Highlight Die 45 mio sind wohl eher sehr tief gegriffen... Es wurden wohl eher gegen 70 mio UMERZOGEN bzw. umgebracht.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.08.2020 11:54
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du ihn Monster oder Massenmörder nennen und nicht unschuldige Säuli beleidigen.
  • Igor Santrac 08.08.2020 10:21
    Highlight Highlight Das Monster, das von den westlichen Regierungen, die Handlanger der Wirtschaft sind, erschaffen wurde, kommt zurück um den Westen in den Hintern zu beissen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
    • Waseli 08.08.2020 11:45
      Highlight Highlight @Igor:
      Du begreifst wohl nicht, dass dieses Monster nicht nur den Westen in den Hintern beissen wird.
      Während der Westen in anderen Ländern klar nicht nobel wahr, kennt China in hinsicht Menschenrechte gar nichts.
      In China werden nationalistische tendenzen angezüchtet die sich gegen jede andere Ethie richtet
  • Denk nach 08.08.2020 10:06
    Highlight Highlight Ich frag mich langsam ob Europa den Machtkampf USA, Russland, China überleben wird...
    • Firefly 08.08.2020 10:16
      Highlight Highlight Europa? die Welt!
  • Hoci 08.08.2020 10:03
    Highlight Highlight Es ist plumstes lächerliches bashing. Dieser Artikel propagierte eine Konfliktkultur, wie man es eben genau nicht macht, wenn man keinen Krieg will. Gilt sowohl für Politik wie Privat.
    1) wenn China erfolgreicher ist, ist es nicht der Feind, sondern selber macht man was falsch.
    2) wenn die Verträge zugunsten China scheinen, verhandelt man eben besser neu + heult nicht rum und täubelt Feind, zückt das Messer oder die Atombombe.
    3) man macht nicht lächerliches unfaires Chinabashing, erstens verliert man jeden Respekt + Sympathie + zweitens macht es das Gegenüber wütend ist kontraproduktiv.

    • Denk nach 08.08.2020 10:31
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen? Dir ist schon bewusst das China unter dieser Führung der Feind der Freiheit ist, für die Europa Jahrhunderte gekämpft hat?

      Geh doch mal nach China und schau es dir einfach selbst an...
    • Gawayn 08.08.2020 10:51
      Highlight Highlight In diversen Punkten bin ich mit Hoci einverstanden.
      Denk..
      Wenn es der freien Welt wirklich so wichtig wäre gegen Chinas rigoroser Übernahme Politik vor zu gehen, hätte man erst mal nicht all die Deal mit seltenen Erden und outsourcen von Fabriken erlaubt und schon gar nicht die Annektierung Tibets.

      Jetzt geht es nur um Interessen.
      Sich damit zu profilieren.
      Plumper geht es nicht
    • ursus3000 08.08.2020 10:56
      Highlight Highlight @Denk nach Ja nachdem Europa Jahrhunderte für die Freiheit in China gekämpft hat ( OK Deutschland und England )
      So ein undankbares Volk
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 08.08.2020 10:01
    Highlight Highlight Trump als Retter der Freiheit und des rechtsstaates vor China, bitte, da ist eine ganze Herde voll Böcken im Garten...
  • Ökonometriker 08.08.2020 10:00
    Highlight Highlight Die europäischen Länder sind auch keine Grossmächte und vertreten daher keine geopolitischen Interessen. Daher können sie gut mit Staaten wie China, Russland, Nigeria usw. geschäften. Man importiert Gas aus Russland, Öl aus Nigeria, Gadgets aus China und ignoriert die langfristigen geopolitischen Auswirkungen.
    So lange die EU keine kohärente, geopolitische Aussenpolitik betreibt und höchstens auf Kleinstaaten herumhackt, wird sich daran auch nichts ändern.

    Bleibt zu hoffen, dass Europa dazulernt... einfach auf einen anderen POTUS zu warten ist keine Strategie!
    • MARC AUREL 08.08.2020 11:10
      Highlight Highlight Gilt für uns auch aber wir wollen uns nur abschotten und die Rosinen picken!
    • Masus 08.08.2020 11:23
      Highlight Highlight Und was sollte denn die EU für eine Geopolitik verfolgen? Brauchen wir wirklich einen weiteren globalen Aggressor?
  • Pinkerton 08.08.2020 09:56
    Highlight Highlight Ich bin kein Freund von Trump, aber doch, Biden würde anders handeln. Nämlich weniger hart.
    • Firefly 08.08.2020 11:52
      Highlight Highlight Ja, Auge um Auge, Zahn um Zahn hat die Menschheit schon immer weiter gebracht.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.08.2020 09:34
    Highlight Highlight Ich wiederhole meinen Punnkt vor von circa 2 Wochen.
    In Washington gibts offensichtlich einen parteiübergreiffenden Konsens, das China der Hauptgegner ist (womit Europa weiter an Bedeutung verliert), dementsprechend werden Massnahmen ergriffen.
    Diese Erkenntnis hatte aber auch schon Obama, nur wurde sein zentrales Vermächntnis GEGEN China, TPP, von Trump in seiner Ablehnung von allem wo Obama draufsteht, geschrädert.
    Auch hinterlässt Trump in den Uno-Institutionen eine Lücke, die China nur zu gerne füllt.
    Trump erweist sich leider als nicht fähig, eine konsistente Strategie zu entwickeln.
    • Ana64 08.08.2020 09:59
      Highlight Highlight Es ist sehr schwierig eine konsistente Strategie gegen China zu entwickeln. China ist ein autoritär regiertes Land wo Parteiführung keine Rücksicht auf die Meinung der Bevölkerung nehmen muss. Sie kann tun was sie will. Und die will offensichtlich die Welt vorerst wirtschaftlich beherrschen, dann politisch.. usw. Eidgenossen sehen das aber nicht und leichtsinnig haben Tor für Chinesen weit geöffnet... das wird sich rächen.
    • Hoci 08.08.2020 10:06
      Highlight Highlight Trump spielt China in die Hände. Eigentlich müssten ihn die erneut als Präsidenten wollen, aber er hat sie wohl zu sehr erbost und mit seiner Dummheit gefoltert. Da wollen sie anstöndige Partner.
      Sie sind momentan sehr sehr gut aufgestellt und fprchten anscheinend auch keinen intelligenteren Präsidenten. Im Gegenteil ist einer der nicht aus dem Impuls die Atombombe zündet grundsätzlich wünschenswert
    • Masus 08.08.2020 11:28
      Highlight Highlight Auch eine totalitäre Regierung funktioniert nur solange wie sie von der Bevölkerung geduldet wird. Sobald sie den Bogen überspannt, wird sie abgesetzt. Dies ist in den meisten europäischen Ländern geschehens (Absetzung der Monarchen). Was eine Regierung stets stützt ist ein äusserer Konflikt, wie zB. Krieg. Da muss man dann zusammenstellen und an einem Strang ziehen. Man kann also argumentieren, dass der aktuelle Kurs sogar die totalitären Tendenzen in China stützt. Und gleichzeitig auch diejenigen im Rest der Welt, denn auch überall sonst wird der Konflikt folgen haben.
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  • Leisure- Goth 08.08.2020 09:34
    Highlight Highlight Alleine für Corona und die Umweltverschmutzung sollte man China ächten. Holt die Jobs und Gewinne zurück, wir brauchen die menschenverachtenden Chinesen nicht.
    • ueberfluessig 08.08.2020 10:24
      Highlight Highlight dann fangen wir doch damit an und beginnen, nicht immer das allerbilligste zu kaufen?
      die jobs sind nicht einfach so in china ...
    • ursus3000 08.08.2020 10:37
      Highlight Highlight Die Schweizer Wirtschaft verkauft doppelt soviel wie sie importiert von China ( in Franken ) Welche Jobs und Gewinne ?
      " wir brauchen die menschenverachtenden Chinesen nicht "
      Alle 1 300 000 000 sind Menschenverachtend ? Und Du bist der Gutmensch ?
    • farbarch1 08.08.2020 12:22
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass „die Chinesen“ menschverachtend sind, hingegen die kommunistische Partei schon. Also müssen wir hier die Antwort auf politischer Ebene finden.
  • Rumpelstilzchen 08.08.2020 09:34
    Highlight Highlight Punkt 4 bringt die Doppelmoral auf den Punkt. Dürft Google oder Apple die Infrastruktur für einen Überwachungsstaat in China liefern, würde dies weder von den genannten Firmen noch von den USA abgelehnt werden (auch ohne eigene Datensammlung). Da Huawei aber eine chinesische Firma ist, wird diese umgehend sanktioniert. Das Selbe gilt mit TikTok und dem angestrebten Aufkauf.
  • Dong 08.08.2020 09:33
    Highlight Highlight Das Problem an der Argumentation ist, dass man so auch einen harten Kurs gegenüber den USA fordern müsste. Die sind zwar innenpolitisch liberaler, dafür aussenpolitisch wesentlich radikaler. Ansonsten durchaus korrekt.
  • bbelser 08.08.2020 09:32
    Highlight Highlight Erratische und ahnungslose Wut- und Trotzpolitik aus dem Bauch heraus mit irrationalen Drohgebärden und Zerstörung internationaler Allianzen und Beziehungen hat leider keine Chance gegen die kühl kalkulierte, rationale, intelligente und skrupellose Expansions-Politik Chinas.

    Wer in der "Politik" der Trump-Regierung mit ihrem Mangel an Diplomatie und Staatskunst irgendeine längerfristige Strategie erkennt, darf sie gerne offenbaren.
    Alle anderen hoffen auf eine echte politische Antwort der USA auf die Bedrohung durch China nach den Wahlen.
    • Kenshiro 08.08.2020 10:38
      Highlight Highlight Könnte schon fast zustimmen, einfach das Wort "intelligent" streichen.

      Kurzfristig und auf die schnelle, wird es noch keine Konsequenzen geben für die CCP, langfristig aber schon. Der Wind dreht sich zu ungunsten der kommunistischen Partei.
    • Skeptischer Optimist 08.08.2020 10:56
      Highlight Highlight Wenn wir uns von China bedroht fühlen, müssen wir uns vor allem selber ändern und uns vom neokolonialistischen geprägten Verarmungskapitalismus befreien. Es ist vor allem dieser der dem chinesischen Regime in die Hände spielt.
    • bbelser 08.08.2020 11:51
      Highlight Highlight @Kenshiro:
      Chinas "Intelligenz" bemisst sich nach den angestrebten Zielen der Politik. Kontrolle der Bevölkerung, Machterhalt und -ausbau der KP, pragmatische Nutzung des Kapitalismus, um das Volk zufriedenzustellen und Armut zu bekämpfen: das klappt ja alles noch erstaunlich erfolgreich und ungestört.
      Auch, wenn wir mit der Ideologie nicht einverstanden sind.
      Donald hat dem jedenfalls nichts entgegenzusetzen ausser leeren Versprechungen, untauglichen Drohgebärden und zweistelligen Arbeitslosenzahlen.
      Und der gewalttätige "Demokratie-Export" der USA war nun auch nie der burner...
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  • Gooner1886 08.08.2020 09:24
    Highlight Highlight Man kann China vieles Vorwerfen und das auch zu Recht. Was ich aber nicht verstehe das man die USA quasi in ein gutes Licht rückt. Die Amis sind kein Stück besser, sie sind uns nur kulturell näher.
    • Lukaser 08.08.2020 10:09
      Highlight Highlight Naja, ich finde "kein Stück besser" immer schwierig, klar sind sie weit entfernt von perfekt und trotzdem finde ich gibt es einen Unterschied (was in Xinjiang passiert ist zum Beispiel nicht dasselbe wie BLM, sondern grenzt an Genozid (bzw. Ist es nach manchen Kriterien schon)).
    • dieBied 08.08.2020 10:27
      Highlight Highlight Also sorry , ich bin zwar auch kein Fan der USA, aber China ist eine Diktatur, die die Menchenrechte mit Füssen tritt! Wo das Individuum nichts wert ist und keine Rechte hat! Wo Menschen aufgrund der "falschen" Ethnie, Religionszugehörigkeit,... einfach lebenslang eingesperrt werden oder "verschwinden"... Zu Hunderttausenden! Das ist nun wirklich nochmal etwas ganz Anderes!
    • MARC AUREL 08.08.2020 11:24
      Highlight Highlight Niemand rückt die Amis in ein gutes Licht! Und sorry aber die Chinesen sind weit schlimmer als die Amerikaner gesamthaft. Schon fast peinlich solche Vergleiche!
  • Hierundjetzt 08.08.2020 09:20
    Highlight Highlight Es ist nicht alles Schlecht, klar, aber wir Westler sollten genau hinschauen

    Ausländische Firmen dürfen nur via Joint-Venture (zusätzliche Tochterfirma) mit max 50:50 Anteil in China investieren

    Die chinesische Parteizeitung (einzige nationale) ist extrem rassistisch, dagegen sind RT, Fox oder Kopp Verlag Schülerzeitungen

    Es gibt kein eigentliches Rechtssystem: Gegen Entgelt, kann man auch jemand anderes(ein Kollege, ein spezialisierter Auftragnehmer) ins Gefängnis schicken

    Extreme Korruption ist allgegenwärtig

    Es gibt im Nordosten Chinas 25 Mio Menschen mit Mangelernährung bzw Hunger

  • Walter Sahli 08.08.2020 09:19
    Highlight Highlight Tja, die sind alle ganz selber schuld! Hätte der Rest der Welt auch so eine starke und unabhängige Frau in Peking, wie sie die Schweiz mit NR Martullo-Blocher hat, dann hätte er auch überhaupt nichts zu befürchten.
    • Einstürzende_Altbauten * 08.08.2020 10:24
      Highlight Highlight die Unabhängigkeit von NR Martullo-Blocher ist geldgegeben. Ich wäre sehr interessiert daran zu erleben, wie unabhängig sie sich bewegen würde, wäre die Firma und die Kohle weg. Unabhängigkeit muss man sich meist leisten können Herr Sahli.
    • Dani S 08.08.2020 10:58
      Highlight Highlight @Walter Sahli: Lach. Peking und Brüssel zittern sicher schon vor dem Rottweiler aus Domat Ems...
      Trump wird sich wohlfühlen bei soviel Hemdsärmeligkeit.
    • Walter Sahli 08.08.2020 11:19
      Highlight Highlight Wie dick muss man eigentlich noch auftragen, damit's auch die Hintersten und Letzten verstehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 08.08.2020 09:18
    Highlight Highlight Danke für diesen sachlichen Artikel!
    Es wäre schön wenn auch vermehrt schweizer sowie europäische Politiker dieses Problem anerkennen und Massnahmen ergreifen würden.

    Huawai ist zu 100% in Spionage verwickelt. Leider sind sie extrem stark mit der Swisscom verbunden und haben so sicher auch Technologie im Bundeshaus...
    • PeteZahad 08.08.2020 10:36
      Highlight Highlight Dann wäre es wohl besser US Technologie einzusetzen, weil die USA ja dafür bekannt sind nicht zu spionieren, insbesondere bei befreundeten Staaten? /s
      Es ist ein Problem, dass es in Europa keinen nennenswerten Hersteller von Netzwerk- und Mobilfunktechnologie gibt (ausser evtl. Ericsson beim Mobilfunk).
      Wenn die Amis nun schreien, man solle keine Technologie von Huawei einsetzen, ist dies mehr als Scheinheilig.
      P.S. in fast jedem grösseren (W)LAN Netzwerk- sind Cisco Produkte im Einsatz - die Amis haben nur Angst beim Mobilfunk nicht mehr mithören zu können...
  • Smeyers 08.08.2020 09:17
    Highlight Highlight Gut zusammengefasst, es zeigt das China ein nach wie vor totalitäres Regime ist, dass versucht die Offenheit der demokratischen Länder auszunutzen. Trump ist der erste Präsident der offen gegen China vorgeht.

    Was vergessen geht, einige afrikanische Länder sind bereits in Geiselhaft der Chinesen. Sie haben ihre Autonomie gegen Schulden und Infrastruktur (Häfen, Eisenbahn, etc.) eingetauscht.
    • Rumpelstilzchen 08.08.2020 10:03
      Highlight Highlight gut auf den Punkt gebracht
  • Therealmonti 08.08.2020 09:16
    Highlight Highlight Der Westen ist weitgehends selber daran schuld, dass China so schnell zur heutigen Grossmacht geworden ist und dieses nun unter ungeniert ausnützt. Hat vor allem damit zu tun, dass die Chinesen für den Westen alles (zu viel günstigeren) Preisen produzieren durften (weil wir alles billîger haben wollten und die westlichen Hersteller mher verdienen wollten).
  • Firefly 08.08.2020 09:10
    Highlight Highlight Ja diesbezüglich scheint Trump etwas dazugelernt zu haben. Er macht keine Deals mehr mit China. Und was macht der Ueli, der grosse Bewunderer von Trump? Er macht weiter Deals mit China im Interesse von... wem eigentlich?
    • Eskimo 08.08.2020 09:25
      Highlight Highlight Machen wir nicht alle "Deals" mit China?
    • Walter Sahli 08.08.2020 09:25
      Highlight Highlight Die gleiche Frage kann man Köppel und Martullo-Blocher stellen!
    • ursus3000 08.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Schreib nichts von Sachen wo Du keine Ahnung hast . Trump und Maurer machen keine Geschäfte
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 08.08.2020 09:09
    Highlight Highlight Es ist Bashing vom feinsten. Von Trump und vom ganzen Westen.

    China macht nicht alles richtig. Definitiv nicht.
    Aber China geht nicht nach Afghanistan, Irak, Syrien, Venezuela, etc. und beginnt einen Krieg, nur wegen Bodenschätzen wie Erdöl.

    Wir können auch Nestlé nehmen: die lassen in Afrika Menschen verhungern, nehmen ihnen ihr Wasser um es hier in Europa verkaufen zu können.

    Hört auf China für alles verantwortlich zu machen. Beginnt mal bei der eigenen Haustür. Verbietet illegale Machenschaften von Grosskonzernen und Banken. Oder tut das weh weil das Geld nicht mehr fliesst?
    • ursus3000 08.08.2020 10:08
      Highlight Highlight @ Erklärbart " Wir können auch Nestlé nehmen: die lassen in Afrika Menschen verhungern, nehmen ihnen ihr Wasser um es hier in Europa verkaufen zu können "
      Bist Du sicher ? Welches Wasser aus Afrika verkauft Nestle hier ? Und Nestle will Nahrungsmittel VERKAUFEN ! Wenn die Leute es bezahlen könnten, könnte Nestle mehr verkaufen
    • Dani S 08.08.2020 11:10
      Highlight Highlight Aber was China in Afrika macht, ist reine Nächstenliebe, nicht wahr?
      Naiv und blind zusammen muss die Hölle sein...
    • Hamudi Dudi 08.08.2020 11:36
      Highlight Highlight Welches Wasser wird eigentlich von Afrika nach Europa verschifft? Im Laden sehe ich immer nur Wasser aus CH, DE, IT und FR.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erwin 08.08.2020 09:08
    Highlight Highlight Richtig so, China ist nun mal alles ander als gut, von da kommt nur noch schlechtes, China ist aucht der Weltweit schlimmste Umweltsünder und das Corona stammt garantiert aus einem Labor, ein natürliches verschwindet wieder wie es gekommen ist, das war in der Vergangenheit immer so gewesen
    • Dani S 08.08.2020 11:12
      Highlight Highlight Amen...
  • GetReal 08.08.2020 09:02
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel!

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