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epa05675466 A picture made available on 14 December 2016 shows Minister of Economy of Chile, Luis Felipe Cespedes (R), receiving a inflatable doll from President of the Association of Exporters of Manufactures (Asexma) Roverto Fantuzzi (L) in Santiago, Chile, 13 December 2016. Chilean political and social sectors reacted on 14 December 2016, with a lot of reproaches against the business leader who at the time of making his particular gift, compared the women with the economy, pointing out that both should be 'stimulated' for being activated. A sticker on the face of the gift doll reads 'To a stimulated Economy'.  EPA/JORGE CARDENAS

Wirtschaftsminister Luis Felipe Cespedes (r.) erhält von Roberto Fantuzzi das pikante Geschenk. Bild: EPA/EFE

#Aufschrei in Chile: Minister posiert mit Sexpuppe



Dieser Gag ging in die Hose: Am jährlichen Galadinner des chilenischen Aussenhandelsverbandes Asexma erhielt Wirtschaftsminister Luis Felipe Cespedes ein Geschenk der anzüglichen Sorte: eine aufblasbare Sexpuppe. Auf ihrem Mund klebte ein Zettel mit der Aufschrift «Zur Stimulierung der Wirtschaft.»

Cespedes nahm die Puppe von Verbandschef Roberto Fantuzzi entgegen und lachte in die Kameras. Solche Juxgeschenke sind bei diesem Anlass anscheinend üblich. Im konkreten Fall aber sorgte es in den Sozialen Medien für einen Shitstorm im Stil des #Aufschreis. Viele Frauen fanden, dieser Gag sei ein typisches Beispiel für den lateinamerikanischen Machismo.

Staatspräsidentin Michelle Bachelet, die «Chefin» des Ministers, empörte sich via Twitter: «Der Kampf für den Respekt gegenüber Frauen ist eines der wichtigsten Anliegen meiner zwei Amtsperioden. Was auf dem Asexma-Dinner passiert ist, kann nicht toleriert werden.» Worauf sich Cespedes am Donnerstag entschuldigte.

Fantuzzi wiederum bot seinen Rücktritt an. Er habe selber Ehefrau, Töchter und Enkelinnen, twitterte er. Es sei nie seine Absicht gewesen, Frauen zu verletzen. (pbl)

Peinliche Pannen: Wenn sich Politiker blamieren

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