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Nächster Hurrikan steuert auf Mexiko zu – höchste Alarmstufe



Clouds gather over Playa Gaviota Azul as Tropical Storm Zeta approaches Cancun, Mexico, Monday, Oct. 26, 2020. A strengthening Tropical Storm Zeta is expected to become a hurricane Monday as it heads toward the eastern end of Mexico's resort-dotted Yucatan Peninsula and then likely move on for a possible landfall on the central U.S. Gulf Coast at midweek. (AP Photo/Victor Ruiz Garcia)

Dunkle Wolken über Playa Gaviota Azul nahe Cancun, Mexiko. Bild: keystone

Erneut hat sich in der besonders aktiven diesjährigen Hurrikansaison ein gefährlicher Sturm im Atlantik gebildet. «Zeta» bewegte sich am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern auf die Yucatán-Halbinsel im Südosten Mexikos zu. Der Wirbelsturm gewann in der Karibik an Stärke und wurde zu einem Hurrikan der niedrigsten Kategorie hochgestuft.

Für Teile des Bundesstaates Quintana Roo, zu dem beliebte Urlaubsorte wie Cancún und die Insel Cozumel gehören, rief Mexikos Zivilschutzbehörde die höchste Alarmstufe aus. Die Einstellung nicht zwingend notwendiger Aktivitäten wurde verfügt und gut 70 Notunterkünfte bereitgestellt.

Nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums der USA wurde erwartet, dass «Zeta» spätestens in der Nacht (Ortszeit) Land erreicht und über Yucatán hinwegzieht. Möglicherweise werde der Wirbelsturm vorher noch stärker. Es wurde vor gefährlichen Sturmfluten und starkem Regenfall gewarnt.

Am Mittwoch werde er sich dann dem nördlichen Golf von Mexiko nähern, hiess es vom Hurrikanzentrum. In Teilen des US-Küstengebiets, darunter die Stadt New Orleans, seien Hurrikan-Bedingungen möglich. Erst vor knapp drei Wochen war der Hurrikan «Delta» über Yucatán hinweg gezogen und hatte dort sowie wenig später im Süden der USA Überschwemmungen und Stromausfälle verursacht.

In der diesjährigen Hurrikan-Saison im Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich bereits so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, aufgebraucht sind. Die Meteorologen griffen deshalb auf das griechische Alphabet zurück, was zuletzt 2005 nötig gewesen war. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme, die für ihre Entstehung warmes Wasser brauchen, ist Experten zufolge eine Folge des Klimawandels. (sda/dpa)

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