International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08634185 A Plaestinian man crosses after shopping for his family the concrete barriers used to isolate a road leading between Gaza and northern Gaza Strip amid the ongoing coronavirus COVID-19 pandemic in Gaza City, Gaza Strip, 29 August 2020. The Gaza Strip is under a nationwide lockdown from 25 August after the discovery of the first cases of infections with the pandemic SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease. EPA/MOHAMMED SABER

Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Einwohner unter sehr schlechten Bedingungen. Bild: EPA

Nach Raketenangriffen aus Gaza: Israel beschiesst Hamas-Stellungen



Nach erneuten Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee am Sonntag Stellungen der islamistischen Hamas in dem Palästinensergebiet angegriffen. Militante Palästinenser hatten zuvor zwei Raketen auf Israel abgefeuert. Die Raketenangriffe erfolgten ein Jahr nach der gezielten Tötung des Militärchefs der Organisation Islamischer Dschihad, Baha Abu Al Ata, durch die israelische Luftwaffe. In der Küstenstadt Aschdod heulten in der Nacht die Warnsirenen, wie die Armee mitteilte. Das Raketenabwehrsystem Iron Dome sei eingesetzt worden.

«Als Reaktion griffen israelische Kampfjets, Kampfhubschrauber und Panzer Militärposten und eine unterirdische Einrichtung der Hamas an», hiess es in der Armeemitteilung. Nach Hamas-Angaben verursachten die Angriffe im Norden und Süden des Küstenstreifens Sachschäden. Es gab jedoch keine Angaben zu Verletzten.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach am Sonntag eine scharfe Warnung an die militanten Gruppierungen im Gazastreifen aus. «Ich warne die Terrororganisationen in Gaza, stellen Sie uns nicht auf die Probe – selbst während der Corona-Krise», sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. Er wolle nicht ins Detail gehen, «aber der Preis für weitere Aggressionen wird sehr, sehr hoch sein».

Ende August hatte die Hamas nach Vermittlung Katars eine Waffenruhe mit Israel verkündet. Danach gab es aber bereits mehrere Verstösse. Israel hatte 2007 eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Massnahme mit Sicherheitserwägungen. Rund zwei Millionen Einwohner leben unter sehr schlechten Bedingungen in dem Küstenstreifen am Mittelmeer. Die islamistische Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Proteste nach US-Botschafts-Eröffnung in Jerusalem

Wie entstand der Konflikt im Nahen Osten?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Indonesien impft die Jungen zuerst – warum das in der Schweiz keine gute Idee ist

Indonesien und Israel haben damit begonnen, die junge Bevölkerung zu impfen. Indonesien gar noch vor den Risikopatienten. Warum das in der Schweiz zurzeit wenig Sinn macht.

Andere Länder, andere Impfstrategien: Während die Schweiz zuerst die ältere Bevölkerung impft, ist es in Indonesien genau umgekehrt. Zuerst werden die 18- bis 59-Jährigen geimpft, dann die Älteren. Wieso das so gemacht wird und warum das in der Schweiz momentan nicht zur Debatte steht, erklärt in vier Punkten:

Der Gedanke hinter der indonesischen Impfstrategie ist simpel: Durch das Impfen der Jungen soll die Verbreitung des Virus gestoppt werden, da es vor allem junge Leute sind, die viele …

Artikel lesen
Link zum Artikel