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Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu announces full diplomatic ties will be established with the United Arab Emirates, during a news conference on Thursday, Aug. 13, 2020 in Jerusalem.  In a nationally broadcast statement, Netanyahu said the

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu kündigt an einer Pressekonferenz eine diplomatische Beziehung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Bild: keystone

Deal zwischen Israel und den Emiraten – 5 Dinge, die du darüber wissen musst

Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate streben eine diplomatische Beziehung an. Nach den Annexionsplänen Israels ist dies eine grosse Überraschung. Hier findet ihr eine Übersicht über die Gründe, die Reaktionen und wie es wohl weitergehen wird.



Um was geht es?

Im schon seit mehreren Jahrzehnten dauernden Nahostkonflikt – allen voran dem zwischen Israel und Palästina – scheint ein kleiner Schritt Richtung Frieden gelungen zu sein. Am Donnerstag haben Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit US-Präsident Donald Trump als Vermittler eine Vereinbarung zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen bekanntgegeben. Diese soll Trump zufolge in den kommenden Wochen im Weissen Haus schriftlich fixiert werden.

Delegationen aus Israel und den Emiraten sollen sich in den kommenden Wochen treffen, um bilaterale Abkommen in Bereichen wie Tourismus, Sicherheit, Technologie, Energie und Gesundheit zu unterzeichnen.

Die Emirate sind ein enger Verbündeter der USA. Sie pflegten bisher offiziell keine diplomatischen Verbindungen zu Israel, knüpften Berichten zufolge aber heimlich Kontakte.

Was ist daran so historisch?

Annäherung zwischen Israel und dem Arabischen Raum

Obwohl sich die Beziehungen zwischen Israel und den Emiraten in den letzten Jahren stetig verbessert haben, gab es bislang keine offizielle diplomatische Beziehung.

Aus dem arabischen Raum unterhält Israel bislang nur Beziehungen zu seinen Nachbarn Jordanien und Ägypten. Durch die Vereinbarung zwischen Israel und den VAE könnten weitere Bündnisse folgen.

Aussetzung der Annexionspläne

Israel setzte als Teil der Vereinbarung seine Annexionspläne im besetzten Westjordanland aus. Zunächst wurde nicht bekannt, wie lange der Stopp währen soll. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu betonte zugleich, die Annexionspläne im besetzten Westjordanland seien nicht grundsätzlich vom Tisch. In israelischen Siedlerkreisen stiess die Aussetzung auf Kritik.

Bei einem Gericht in Jerusalem ist die Anklageschrift gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu eingereicht worden. Ihm wird Korruption und Bestechung vorgeworfen. (Archivbild)

Für Netanjahu sind die Annexionspläne nicht erledigt. Bild: EPA

Israels Regierung hätte nach einer Koalitionsvereinbarung seit Juli mit ersten Annexionsschritten beginnen können, bislang ist das aber nicht geschehen. Als Grundlage für eine Annexion nimmt die Regierung einen vor Monaten vorgestellten «Friedensplan» Trumps. Dieser sieht vor, dass Israel sich rund 30 Prozent des 1967 im Sechstagekrieg eroberten Westjordanlands einverleiben kann. Die restlichen 70 Prozent sollen Teil eines Palästinenserstaates werden, allerdings unter strengen Auflagen. Die Palästinenser lehnen den Plan ab. Auch international ist er höchst umstritten. Die Regierung in Jerusalem rechtfertigte eine Annexion mit einer Mischung aus biblischen, historischen und sicherheitspolitischen Gründen.

Wie entstand der Konflikt im Nahen Osten?

Video: www.explain-it.ch

Der Nahostkonflikt ist noch lange nicht zu Ende. Dennoch sieht die Trump-Administration in dieser Annäherung zwischen Israel und dem arabischem Raum und vor allem in der Aussetzung der Annexionspläne Israels im Westjordanland ein kleiner Schritt in Richtung Frieden – genau so, wie Trump dies in seinen ersten 100 Amtstagen versprochen hatte.

Was sind die Gründe?

Die offiziellen Gründe für den Deal ist vor allem der Schritt in Richtung Frieden im Nahen Osten.

Das Abkommen stelle eine «Win-Win-Win-Situaton» dar, kommentiert der «Spiegel». Trump könne sich im Hinblick auf die Wahlen im November für den Deal rühmen – «obwohl die Annäherung der beiden Staaten schon längst im Gange war». Israels Premier Netanjahu erhalte einen Ausweg aus den umstrittenen Annexionsplänen und die Emirate könnten für sich beanspruchen, sie hätten die Annexion verhindert.

President Donald Trump, accompanied by From left, U.S. special envoy for Iran Brian Hook, Avraham Berkowitz, Assistant to the President and Special Representative for International Negotiations, U.S. Ambassador to Israel David Friedman, President Donald Trump's White House senior adviser Jared Kushner, and Treasury Secretary Steven Mnuchin, smiles in the Oval Office at the White House, Wednesday, Aug. 12, 2020, in Washington. Trump said on Thursday that the United Arab Emirates and Israel have agreed to establish full diplomatic ties as part of a deal to halt the annexation of occupied land sought by the Palestinians for their future state. (AP Photo/Andrew Harnik)
Donald Trump,David Friedman,Avraham Berkowitz,Brian Hook,Jared Kushner,Steven Mnuchin

Trump, der grosse Friedensstifter. Bild: keystone

Gemeinsamer Feind

Die Emirate und Israel verbindet vor allem ihre Feindschaft gegen den schiitischen Iran und dessen Verbündeten in Syrien, Libanon, Irak und im Jemen. Die VAE sehen wie ihre regionalen Verbündeten Saudi-Arabien und Bahrain im Iran eine der grössten Gefahren für die Stabilität im Nahen Osten. Die drei Golfstaaten hatten etwa 2017 gemeinsam eine Blockade gegen das Emirat Katar erhoben. Sie warfen ihrem Nachbarn unter anderem zu enge Beziehungen zum Iran vor. VAE-Truppen gehören auch zu der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, die im Bürgerkriegsland Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kämpft.

Was sind die Reaktionen?

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) begrüsst. Er hoffe, die Einigung werde für israelische und palästinensische Anführer eine Gelegenheit schaffen, «bedeutungsvolle Verhandlungen» über eine Zwei-Staaten-Lösung wiederaufzunehmen, teilte Guterres' Sprecher am Donnerstag mit.

Die Annexion würde die Tür zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen effektiv verschliessen und die Aussicht auf einen existenzfähigen palästinensischen Staat und die Zwei-Staaten-Lösung zerstören, sagte der UN-Sprecher dazu weiter.

Iraner und Palästinenser nicht begeistert

Entgegen den Zusprüchen aus der Westlichen Welt zeigen sich die Iraner und Palästinenser vom Bündnis nicht begeistert. In ihren Augen bildet das Abkommen einen Schlag gegen die Palästinenser selbst.

«Die Palästinenser werden diese Einigung mit dem kriminellen Regime Israels nie vergeben»

Der Iran hat die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den VAE aufs Schärfste verurteilt. «Das war eine strategische Dummheit, die letztendlich nur die anti-israelische Widerstandsfront stärken wird», so das Aussenministerium in einer Presseerklärung am Freitag.

Die Regierung in Abu Dhabi habe mit dieser «beschämenden, illegitimen und gleichzeitig gefährlichen» Entscheidung das palästinensische Volk betrogen. «Die Palästinenser werden diese Einigung mit dem kriminellen Regime Israels nie vergeben», teilte das Aussenministerium laut der Nachrichtenagentur Isna mit.

Seit der islamischen Revolution von 1979 erkennt der Iran die Souveränität des israelischen Staates nicht an. Teheran betrachtet das Land als seinen Erzfeind und hat mehrmals mit der Vernichtung Israels gedroht. Auch die Beziehungen zu den VAE sind nach dem Angriff iranischer Demonstranten auf die saudische Botschaft in Teheran im Jahr 2016 angespannt.

epa08564225 Palestinian protester holding Palestine's flag as he argues with Israeli soldiers as they try to reach their lands during a demonstration against Israel's plans to annex parts of the occupied West Bank in the village of Hares  near the northern West Bank city of Salfit, 24 July 2020.  EPA/ALAA BADARNEH

Palästina vs. Israel: Ein nie enden wollender Konflikt. Bild: keystone

Auch die Palästinenserführung hat das historische Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten scharf kritisiert. Nach einer Dringlichkeitssitzung am Donnerstagabend in Ramallah teilte das Büro des Präsidenten Mahmud Abbas mit, man lehne die «plötzliche Mitteilung» beider Länder ab und verurteilte sie. Es sei ein Schlag für die saudische Friedensinitiative und die Erklärungen der Arabischen Liga sowie ein aggressives Vorgehen gegen das palästinensische Volk. Der Aussenminister Riad Malki teilte mit, man habe den palästinensischen Botschafter in den Emiraten abberufen.

«Eine Vereinbarung um einer Vereinbarung willen»

Hohe US-amerikanische Beamte äusserten sich gegenüber «Daily Beast» kritisch zu dem Pakt. Das Abkommen sei zwar ein Schritt Richtung Frieden, jedoch zeige die Äusserung Netanjahus zu den Annexionsplänen, dass er immer noch versuche, diese in die Wirklichkeit umzusetzen. Die Beamten befürchten, dieses Abkommen könnte nur um einer Vereinbarung willen zustande gekommen sein.

Wie geht es jetzt weiter?

Nach der Annäherung zwischen Israel und den VAE macht das Weisse Haus Hoffnungen auf weitere Fortschritte im Nahost-Friedensprozess. «Wir sind überzeugt, dass weitere Länder in den Startlöchern stehen» - und die Reaktion auf die historische Vereinbarung zwischen Israel und den VAE abgewartet hätten, sagte der US-Präsidentenberater für Nationale Sicherheit, Robert O'Brien.

O'Brien erklärte, die Vereinbarung vom Donnerstag könne zu einem «grossartigen Deal für die Palästinenser führen - ein Volk, das Präsident Trump nicht vergessen hat». Trump sei nun ein führender Anwärter auf den Friedensnobelpreis.

White House senior adviser Jared Kushner takes a question from a reporter at a press briefing in the James Brady Press Briefing Room at the White House in Washington, Thursday, Aug. 13, 2020, after President Donal Trump announced that the United Arab Emirates and Israel have agreed to establish full diplomatic ties as part of a deal to halt the annexation of occupied land sought by the Palestinians for their future state. (AP Photo/Andrew Harnik)
Jared Kushner

Jared Kushner gilt als der Hauptverhandler zwischen den beiden Ost-Staaten. Bild: keystone

«Die VAE werden weiterhin ein starker Unterstützer des palästinensischen Volkes bleiben – für ihre Würde, ihre Rechte und ihren eigenen souveränen Staat»

Trumps Schwiegersohn Jared Kushner galt gemäss O'Brien als der Hauptverhandler zwischen den Botschaftern der VAE und Israels. Kushner kündigte an, dass in den nächsten Tagen ein weiterer arabischer Staat ein ähnliches Abkommen mit Israel schließen könnte – infrage kommen zum Beispiel Saudi-Arabien, Oman oder Bahrain.

Yousef Otaiba, der Botschafter Israels, äusserte sich in einem Kommentar in einer israelischen Zeitung darüber, dass die VAE Israel weiterhin unter Druck setzen wird, die Pläne für die Annexion nicht durchzuführen. «Die VAE werden weiterhin ein starker Unterstützer des palästinensischen Volkes bleiben – für ihre Würde, ihre Rechte und ihren eigenen souveränen Staat», sagt Otaiba. «Auch sie müssen von der Normalisierung profitieren. Wie bereits seit 50 Jahren werden wir uns auch weiterhin mit Nachdruck für diese Ziele einsetzen.»

Mit Material der sda

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 15.08.2020 12:49
    Highlight Highlight Eine blosse Ankündigung, Pläne zu schmieden, bereits als "historisches Abkommen" zu bezeichnen, ist schon etwas sehr gewagt.

    "«Wir sind überzeugt, dass weitere Länder in den Startlöchern stehen» - und die Reaktion auf die historische Vereinbarung zwischen Israel und den VAE abgewartet hätten, sagte der US-Präsidentenberater für Nationale Sicherheit, Robert O'Brien."

    O'Brien fantasiert. Nichts ist in trockenen Tüchern. Es gibt noch keine historische Vereinbarung. Am Ende bleibt soviel übrig wie vom historischen Friedenspakt mit Kim Jong-un. Nämlich nichts. Ausser ein paar nette Fotos.
  • Neruda 15.08.2020 02:32
    Highlight Highlight Ganz egal wie man zu Israel steht, ein Staat, der auf der Vertreibung einer Volksgruppe begründet ist, wird niemals zur Ruhe kommen. Die Fehler wurden schon am Anfang gemacht und sie holen die Israelis immer wieder ein.
    • Smolik 15.08.2020 10:18
      Highlight Highlight In der Türkei ist es relativ ruhig. Dort hat man die christlichen Volksgruppen konsequent vertrieben. Ich sehe also was du mit Fehler meinen könntest.
    • Kruk 15.08.2020 11:14
      Highlight Highlight Hilfreich wäre vielleicht diese Geschichte aufzuarbeiten, zu den Fehlern zu stehen und sich aufrichtig zu entschuldigen sowie wiedergutmachungen anzubieten.

      Statt dessen werden die Massaker und Vertreibungen nach wie vor geleugnet, die existenz eines dort zuvor sesshaften Volkes wird sogar negiert. Es gibt keine Palästinenser wird gerne behauptet.

      Ohne diese Schritte und mit diesen, auch hier von Zionisten gerne verbreiteten, Lügen werde ich Israel niemals anerkennen.
  • HerbertKappel 15.08.2020 01:43
    Highlight Highlight Eines von wievielen Moslem Staaten ?
  • Quo Vadis 14.08.2020 23:13
    Highlight Highlight Is ja geil - wie sehr die Linken dieses Ereignis hassen müssen.. der Artikel ist weit weg von der Startseite verschwunden. Jetzt wird noch auf Trump rumgehackt.. ich warte bis das Gekreische mal weg ist und man versuchen wird Obama diesen Frieden zurecht zu schustern 😂

    Es dürfte abenteuerlich werden bei der Berichterstattung. Nun eine Tatsache darf man tatsächlich nicht leugnen -> indirekt muss man tatsächlich Obama für den Deal danken. Dadurch dass er den Iran so stark machte hat er diesen Deal erst ermöglicht. Ob das so gewollt war wage ich stark zu bezweifeln, so wie Obama Israel hasste..
  • Do not lie to mE 14.08.2020 17:10
    Highlight Highlight Iran TV "Es handele sich um einen Dolchstoss in den Rücken der Palästinenser und aller Muslime" Es gibt Länder (Führungskaste) auf der Welt, für die FRIEDEN, die größte Bedrohung ihrer Existenz ist.
    • Ueli der Knecht 15.08.2020 13:25
      Highlight Highlight "Es gibt Länder (Führungskaste) auf der Welt, für die FRIEDEN, die größte Bedrohung ihrer Existenz ist",

      weil für sie das Wort "FRIEDEN" Krieg, Verrat und Betrug, Korruption, Kriminalität und Unterdrückung des Volks bedeuten.

      Gewalt schafft nie Frieden, @Do not lie to mE. Das ist immer der gleiche Trugschluss, dem einfach denkende Leute gerne unterliegen.

      Gewalt ist bloss eine Verlockung, und dient angeblich immer nur dem "FRIEDEN". Aber bringt nie echten Frieden. Das ist bloss ein infantliles und naives Denkschema.

      Es ist dumm zu glauben, man könne den Palästinsnern Frieden aufzwingen.
  • Amarillo 14.08.2020 15:40
    Highlight Highlight Nicht erst sei der Iran in seinen Nachbarländer mit Hilfe von "Milizen" Krieg führt, werden die Palästinenser von ihren übrigen arabischen "Brüdern" nur noch bei passender Gelegenheit und je länger je symbolischer "unterstützt". Aber schon vorher war das Engagement nie wirklich ehrlich, und diente primär den Eigeninteressen der arabischen Regimes. Nachdem sich die USA in der Region nur noch mässig engagieren, suchen diverse arab. Regimes nun anderswo Verbündete. Und als solcher ist Israel (...vorläufig...) sehr willkommen, neben der Rolle als Technologielieferant. Politik eben.
  • Kruk 14.08.2020 15:27
    Highlight Highlight Es wird Zeit diese korrupten Emire und Könige endlich zu stürzen.
    • Knäckebrot 14.08.2020 16:48
      Highlight Highlight Und dann?

      Deine Sicht setzt eine schweizerische Volksmentalität voraus, die man dort nicht kennt.

      Ich lebte dort. Es gab für Lokalregierungen Wahlen. Ich fragte meinen einheimischen Lehrer, ob es Debatten gäbe oder wie findet man die Werte des Kandidaten heraus? Man schaut auf den Namen und wählt denjenigen, dessen Stamm man angehört.

      An einer Schule wurde als Studentenvertreter gewählt, der die Position gar nicht wollte, aber zum wichtigsten Stamm gehörte.

      Eine Studentin beklagte sich, dass sie auf der Notenrangliste eher unten war, dabei sei sie von einer wichtigen Familie...
    • Maracuja 14.08.2020 19:11
      Highlight Highlight @Kruk

      Wer ausser den Jihadisten hat aktuell solche Pläne. So undemokratisch es in diesen Ländern zugeht, Islamisten wären das grössere Übel.
    • Kruk 14.08.2020 22:41
      Highlight Highlight "Und dann?"
      dann wird alQuds zurückgeholt und Palästina befreit, die Zionisten können zurück nach Europa, die normalen Juden können bleiben.

      von dieser Stammesmentalität und Dekadenz gilt es sich zu verabschieden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 14.08.2020 15:18
    Highlight Highlight Wāhrendessen der Ministerpräsident, Vizepräsident (VAE)und König (Ruler) von Dubai Velo fährt . aha
    Play Icon
  • murrayB 14.08.2020 14:11
    Highlight Highlight Wenn man die Geschichte Israel kennt kommen solche Konstellationen immer wieder mal vor - als bestes Beispiel die Rückgabe des Sinais an Ägypten als Gegenleistung zur Anerkennung Israels und eines Friedenvertrages...

    Nur so funktioniert machen die arabischen Staaten einen Schritt auf Israel zu (leider)...
    • Kruk 14.08.2020 15:51
      Highlight Highlight Exakt völkerrechtswidrige Besetzungen und anders unrechtmässig erworbenes werden zum Erpressen benutzt.
    • Rabbi Jussuf 15.08.2020 02:06
      Highlight Highlight Kruk
      Hör doch mit dem Völkerrecht auf. Das hat im obigen Beispiel nichts zu suchen. Israel hat völlig zu Recht dieses Land okkupiert und damit verhandelt.
      Stimmt, nur so geht das dort in der Gegend.
    • DemonCore 15.08.2020 07:26
      Highlight Highlight Die Sinaihalbinsel wurde nach einer der vielen arab. Agressionen erobert von den Israelis. Ist ja wohl logisch, dass die dann als Pfand eingesetzt wird. Auch die besetzten Teile des Westjordanlandes verloren die Araber nachdem sie Israel angegriffen haben und vernichten wollten. Vlt sollten sie mal lernen, Kriege zu gewinnen oder endlich ihre Holocaust 2 Fantasien ablegen. Letzteres scheint nun bei einigen zu geschehen.👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herman Munster 14.08.2020 13:43
    Highlight Highlight Für mich sieht der Deal etwa so aus:
    Für die Diplomatische Annäherung darf Israel in 1-2 jahren mit den Palästinensern machen was sie wollen. Den Saudis ist es Egal! Aber es wird eher schnell eine noch grössere Annäherung geben, damit Israel die Saudis und damit auch die USA gegen den Iran losschlagen kann!
    Also anstatt zu Jubeln sollten wir lieber fragen ist das der die Geschichtliche Wiederholen des Hitler-Stalin Pakts von 1939? Einfach jetzt gegen die Palästinenser und den Iran! Diese Sichtweise schein bei der Freude keiner zu haben!
    • FrancoL 14.08.2020 15:10
      Highlight Highlight Falsch, das Spiel gegen den Iran ist seit langer Zeit erkannt, nur wer den Nahen Osten nicht kennt kann bei diesem Akt jubeln.
    • DemonCore 15.08.2020 07:27
      Highlight Highlight Hitler-Stalin -Pakt, mhm, klar.🤣🤣
  • Glenn Quagmire 14.08.2020 13:42
    Highlight Highlight Nun ja, bei diversen Reisen nach Israel lernte ich beide Volkgruppen kennen. Der grosse Teil will einfach in Frieden leben können. Ein kleiner Teil an Radikalen (auf beiden Seiten) verunmöglichen dies aber.
  • radical 14.08.2020 13:24
    Highlight Highlight Ist reiner Marketing Gag von Trump, das sieht man schon in der Aussage ,,Trump sei nun ein führender Anwärter auf den Friedensnobelpreis,,. Zudem wird es hier einen Deal geben zwischen USA und den Ländern. Trump macht nichts ohne selber zu profitieren Frech und anmassend zugleich. Einer der Annexion in einem Plan erlaubt, das Volk der Palästinenser von Prozess ausschliesst. Das Ganze zeigt auch die narzisstische Seite von Trump, der sich irgendwo sieht wo er gar nicht ist, hingehört. Grössenwahn oder ein gespaltenes ich. Hoffe dass das Ende Jahr endet.
  • JackMeMore 14.08.2020 13:23
    Highlight Highlight Historische Vereinbarung und dann fliegen gelichentags die Ballonbomben von Gaza nach Israel- Moll, sie wennds.
    • Kruk 14.08.2020 15:15
      Highlight Highlight Nur weil ein paar Könige und Emire gekauft sind heisst das noch lange nicht dass dieser Kolonialsiedlerstaat jemals akzeptiert sein wird.
    • Rabbi Jussuf 15.08.2020 02:09
      Highlight Highlight Kruk
      Dort in der Gegend sind alles Siedler von irgendwo her - auch die Palästinenser!
  • Guido Zeh 14.08.2020 13:13
    Highlight Highlight Tolles Geschenk des israelischen Regimes: Aussetzung der Annexion. Die Annexion ist völkerrechtswidrig und müsste eigentlich beendet und nicht als Pfand auf dem diplomatischen Parkett ins Spiel gebracht werden dürfen.
    • DemonCore 15.08.2020 07:30
      Highlight Highlight Tja, wenn die Araber nicht dauernd Kriege gegen Israel angefangen und dann gleich verloren hätten, dann wäre das mit dem Westjordanland auch anders gelaufen 🤷
  • Herman Munster 14.08.2020 13:12
    Highlight Highlight Also wenn ich das richtig Verstehe, haben sich die Feinde von Iran jetzt Offiziell angenähert. Einen Tollen Deal ausgemacht bei dem die Palästinenser zwar ein Teil des Deal sind aber nicht einbezogen werden! Ja sicher toller Deal!
    Lernt der Mensch nie aus der Geschichte?
    Wenn man eine Lösung will muss man auf alle Seiten eingehen. Wie es beim 30 Jährigen Krieg nötig war! Keine Lösung hat Funktioniert als man nicht alle Parteien an den Tisch holte.
    Also müssten Iran und jeder Nachbarstaat auch an den Verhandlungstisch! Aber solange Israel sich Überlegen fühlt wird es eh nix!!
    • Rabbi Jussuf 14.08.2020 13:52
      Highlight Highlight Q
      Im Nahen Osten haben wir aber nicht den Dreissigjährigen Krieg.
      Wen willst du an den Tisch holen? Iran? Der Iran hat dort nichts verloren.
      Die Palästinenser? Wer bitte ist das?
      Libanon? Die Hizbollah?
      Viel Vergnügen!
      Dein Tisch wird Kleinholz sein!
    • Herman Munster 14.08.2020 16:16
      Highlight Highlight @Rabbi
      Dann wollen sie viel lieber noch weitere 70 Jahren Krieg!
      Sorry Lesen Sie die Geschichte des Westfälischen Friedens. Die Einstellung hatten viele beim Kaiser auch bis die endlich die Augen Öffneten und verstanden. Ja Verdammt, Iran gehört an den Tisch und die Palästinenser auch!
      Die Gezielten Tötungen sowie weitere Siedlungsbauten müssen gestoppt werden! Was hier verlangt wird ist doch einfach die Kapitulation der Palästinenser und am besten die lösen sich einfach in Luft auf! Das ist die Forderung der Radikalen in der Israelischen Regierung!
    • RicoH 14.08.2020 17:35
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      Wieder mal ein abschätziger Kommentar!
      Die Palästinenser? Das sind Menschen, wie die Israelis auch.
      Lass es einfach mit deiner Hetze gegen Menschen, die nicht Israelis sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 14.08.2020 13:05
    Highlight Highlight Die Zeit des Petrodollars läuft ab. Entsprechend suchen die vom Erdöl abhängigen Staaten nach Alternativen.

    Israel ist eine kleine Weltmacht, hat aber weder Öl noch besonders viele Expats oder Gastarbeiter. Die Arbeitsleistung und das Know-How der Einheimischen sind das Erfolgsgeheimnis. In den Emiraten geht hingegen nichts ohne Auswärtige. Man ist komplett abhängig vom Wissen und den Arbeitskräften aus dem Ausland. Nur logisch, dass sie für die Zeit nach dem Öl nun Kontakt zu Israel suchen
    • Kruk 14.08.2020 15:20
      Highlight Highlight In Israel gibt es nicht besonders viele Gastarbeiter?

      Etliche Wirtschaftszweige würden ohne die Filipinos, Eritreer, Nepalesen, Moldavier etc. schlicht zusammenbrechen.
    • DemonCore 15.08.2020 07:35
      Highlight Highlight Expats, kruk, nicht Serviceangestellte. In den Emiraten gibt es keine einheimische intellektuelle Elite, deshalb müssen sie Ingenieure u dgl. anlocken, das kostet.
  • Cbd 14.08.2020 12:57
    Highlight Highlight Ich sehe darin nichts negatives, deshalb kein Grund zur Aufregung.
    • Superreicher 14.08.2020 15:10
      Highlight Highlight Zumindest ist es gute Wahlwerbung.
  • Tobias W. 14.08.2020 12:54
    Highlight Highlight Natürlich suchen jetzt wieder alle nur das Negative, nur weil es ein Erfolg für Trump ist. Ist das nicht verdammt selbstgefällig??

    Der Nahe Osten ist SEIT JAHREN ein Krisengebiet, gebeutelt von Gewalt! DIE STIMMEN, die wir am lautesten hören, kommen (wie bei uns!) von ultra-linken und ultra-konservativen. ABER die allermeisten MENSCHEN da unten wünschen sich einfach nur, dass endlich FRIEDEN herrscht!

    Also denkt mal nicht an Trump und eure Ideologien, sondern einfach nur an die Menschen im Nahost. Für die ist es eine Chance! Für die meisten ist ALLES recht, Hauptsache Frieden!
    • cool zurich boy 14.08.2020 13:12
      Highlight Highlight Von welchen "Ultralinken" sprichst du? In Israel ist die Linke praktisch verschwunden. In den USA entsprechen die Demokraten der FDP bei uns. Und von Ultralinken in den Emiraten habe ich noch nie etwas gehört.
    • MarGo 14.08.2020 13:14
      Highlight Highlight Es geht doch gar nicht um Trump...
      Es geht darum, dass Palästina bei dieser Debatte einfach übergangen wird... Nicht die UAE muss hier am Verhandlungstisch sitzen, Palästina muss es... und beim dem, was Palästina zur Zeit noch hat (Gazastreifen und Westjordanland) kann das nicht der Ausgangspunkt sein - nicht nach jahrelanger aggressiver Annexionspolitikt seitens Israel! DAS ist der Punkt.
  • cal1ban 14.08.2020 12:49
    Highlight Highlight Nach den anhaltenden Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei sind das mal gute Nachrichten. Erdogan ruft zu Verhandlungen auf, schickt aber gleichzeitig Erkundungsschiffe in Begleitung von Kriegsschiffen, um in die griechische AWZ vorzudringen. Erdogan vergibt auch gerne die türkische Staatsbürgerschaft an Hamas-Führer.

    https://www.telegraph.co.uk/news/2020/08/13/turkey-grants-citizenship-hamas-operatives-plotting-terror-attacks/
  • Alpstein7 14.08.2020 12:40
    Highlight Highlight Wer an die Aufrichtigkeit dieser israelischen Regierung glaubt, glaubt auch an das Trio „Osterhase, Samichlaus und Christkind“.
    • Cbd 14.08.2020 13:04
      Highlight Highlight Die Aufrichtigkeit ist Wurscht, der Frieden ist real.
    • radical 14.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Genau Nethanjahu ist wie Trump und die Saudis absolut verlogen, solche Abkommen sind das Papier nicht wert
    • DemonCore 15.08.2020 07:37
      Highlight Highlight Ja, nur Palästina und Iran können den Frieden retten! xD
  • De-Saint-Ex 14.08.2020 12:38
    Highlight Highlight Wow. Und diese Posse soll tatsächlich geschluckt werden?
    Und wieso ist hier bereits von „Deal“ die Rede. Unterschrieben ist noch rein gar nichts. Was Israel anbietet hört sich in etwa so an: „wenn Du mir 1000 Fr gibst, verzichte ich (vorerst) darauf, Dir ein Bein abzuschlagen... Deal?“
    Haben die jetzt alle vollends den Verstand verloren?
  • IZO 14.08.2020 12:29
    Highlight Highlight Es gäbe schon längst eine zwei Staaten Lösung, aber da die Palis an ihrem unrechtmässig erworbenen Statussymbol in Jerusalem fest halten, sind sie in meinen Augen selber Schuld an der Misere.
    • De-Saint-Ex 14.08.2020 12:56
      Highlight Highlight Erstens ist der Ausdruck „Palis“ despektierlich, und wer was in Jerusalem in Anspruch nehmen darf oder nicht, darüber streiten sich die Historiker seit einer Ewigkeit...
    • IZO 14.08.2020 13:12
      Highlight Highlight Es ist ne Abkürzung. Und für mich ist Jeruschalem eindeutig Hebräisch. Aber du kannst als Linker ruhig weiter fanatische Moslems unterstützen. Ergibt in meinen Augen einfach keinen Sinn.
    • MarGo 14.08.2020 13:19
      Highlight Highlight @IZO
      what?
      Die Palästineser bewohnten dieses Gebiet seit den letzten rund 2000 Jahren. Dann kam Grossbritannien auf die glorreiche Idee, den Israelis ihr biblisches Land zurückzugeben... damals wie heute, wurden die Palästineser nicht einmal an den Verhandlungstisch gebeten und wenn, dann nur, um ihnen einen feuchten Furz andrehen zu wollen... Was die Israelis allerdings die letzten Jahrzehnte mit ihrer Annexionspolitik leisteten, wird weltweit abgenickt, ist aber untereste Schublade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 14.08.2020 12:16
    Highlight Highlight Alles nur dank Trump. Genau...
  • Quo Vadis 14.08.2020 12:11
    Highlight Highlight Regt euch mal nicht so auf 😎

    Gibt nach wie vor genügend islamische Länder die das kleine Israel nicht anerkennen wollen.. https://en.wikipedia.org/wiki/International_recognition_of_Israel
    • Kruk 14.08.2020 15:32
      Highlight Highlight Salahudin war Kurde, gut möglich dass der nächste Befreier Baluchi, Tschetschene oder Minangkabau sein wird.
      Was diese Könige und Emire beschliessen wird die Realität kaum verändern, die haben sowieso nichts für die Palästinenser gemacht.
    • Rabbi Jussuf 15.08.2020 02:23
      Highlight Highlight Naja
      Saladin hat wohl Jerusalem erobert. Das wurde aber schon etwa 40 Jahre später wieder an die Christen verloren - ohne Krieg, nur mit Verhandlungen.
      Interessant dabei ist, dass die Aufteilung Jerusalems von damals (1229) heute noch fast gleich ist.
  • Knacker 14.08.2020 12:08
    Highlight Highlight Zwischen Iran und den arabischen Staaten in der Region gibt es eine grosse Rivalität. Israel und Iran sind Feinde, der Deal ist ganz pragmatisch im Sinne von „der Feind meines Feindes ist mein Freund“
  • du_bist_du 14.08.2020 12:06
    Highlight Highlight Na, Frieden ist doch immer gut oder nicht?
    • Baba 14.08.2020 12:13
      Highlight Highlight Wenn er denn wirklich kommt.

      Eine Taubenfeder macht noch keinen Frieden (frei nach einer anderen Redensart...).
  • Quo Vadis 14.08.2020 12:02
    Highlight Highlight Das war zu erwarten. Eigentlich dachte ich dass die Saudis die ersten wären, da bereits Kooperationen in anderen Bereichen stattfinden.

    Dann werden die Saudis halt die zweiten sein, in sozialen Medien wurde da bereits seit längerem über Hamas und die Palästinenser hergezogen.
    • Kruk 14.08.2020 16:35
      Highlight Highlight Der Thronfolger ist bestimmt verärgert war er nicht derjenige der mit Trump diesen Superdeal abgeschlossen hat.

      Er passt sogar noch besser zu Israel als diese Emire, besonders was sein Verhältnis zu den Menschenrechten und das beseitigen von Kritikern angeht.
    • Quo Vadis 14.08.2020 17:08
      Highlight Highlight Menschenrechte sind nicht global Anwendbar. Israel ist insofern ein westlicher Rechtsstaat, eine Demokratie, die unsere Menschenrechte lebt.

      Die islamische Zivilisation lebt andere Wertvorstellungen und Gesetze. Vielleicht ändert sich dies ja mal, aber aktuell ist dies nicht der Fall.
    • Kruk 15.08.2020 17:27
      Highlight Highlight "Israel ist insofern ein westlicher Rechtsstaat, eine Demokratie, die unsere Menschenrechte lebt."

      Die unsere Menschenrechte lebt?

      Du bist der grösste Träumer von dem ich je etwas gelesen habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillary Clinton 14.08.2020 11:58
    Highlight Highlight Mir ist es lieber wenn 2 Länder nun offizielle Diplomatische Beziehungen herstellen als sie beenden und die Säbel rasseln lassen.
    • De-Saint-Ex 14.08.2020 12:46
      Highlight Highlight Welches Säbelrasseln denn? Die sunnitisch geführten Staaten hatten doch schon längst damit aufgehört... war schlecht für‘s (Öl-)Business...
      Ist doch interessant... alle Terroranschläge im Westen wurden und werden von sunnitischen Terrororganisationen ausgeführt...
      Und zum Iran: die USA hatten Saddam Hussein beauftragt, Krieg gegen den Iran zu führen und diesen tatkräftig finanziell und militärisch unterstützt. Dumm für Saddam, hat er diesen nicht gewonnen. Sein Schicksal war damit besiegelt.
  • Baba 14.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Und alles wieder über die Köpfe der Palästinenser hinweg...🤬

    Aber der Orange im Oval Office wird sich im Wahlkampf nun als Friedensbringer im Nahen Osten feiern lassen 🤢. Dabei hat man erst mal darüber gesprochen, dass man eventuell daran denkt, etwas zu planen... Auch diese Aktion wird genauso ein Strohfeuer sein, wie die von 45 vollmundig angekündigte Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel wegen seiner grossartigen Beziehung zu Kim. BTW, hat man davon je mal wieder was gehört???
  • Töfflifahrer 14.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Es geht um Wahlen und persönliche Interessen der Beteiligten, nichts weiter.
    • Grohenloh 14.08.2020 12:54
      Highlight Highlight Ja, wie immer bei politischen Verträgen. Das sind die Beweggründe. Aber der Vertrag existiert trotzdem. Meist länger als die politischen Protagonisten an den Hebeln sind.

      Also alles ganz normal.
  • N. Y. P. 14.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu betonte zugleich, die Annexionspläne im besetzten Westjordanland seien nicht grundsätzlich vom Tisch.

    Soso.

    Scheint ja ein Superabkommen des stabilen Dealmakers zu sein. Und jetzt will er also auch noch den Friedens nobelpreis. Da fehlen einem die Worte.
    • Quo Vadis 14.08.2020 13:00
      Highlight Highlight Das nennt man Druck aufrecht erhalten. Richtig so - wenn Israel eines gelernt hat ist es, sich NIE auf andere zu verlassen ausser auf sich selbst.
    • radical 14.08.2020 13:32
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Kruk 14.08.2020 18:53
      Highlight Highlight Quo Vadis "wenn Israel eines gelernt hat ist es, sich NIE auf andere zu verlassen ausser auf sich selbst"

      Dies rührt wohl daher, dass Israel von sich auf andere schliesst.

      Auf deren Aussagen und versprechen ist absolut kein Verlass.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dwight D Eisenhower 14.08.2020 11:45
    Highlight Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung.
    Demokratie, Wissenschaft und Fortschritt sollen gewinnen.
    Die wahren unrechten Regimes sollen nur quengeln
    • Tikvaw 14.08.2020 12:09
      Highlight Highlight Das Fortschrittliche Saudi-Arabien welche durchschnittlich jeden Tag einen Mann aufgrund von Homosexualität ins Gefängnis wirft und wenn er Pech hat, gefoltert, chemisch kastriert oder exekutiert wird?
    • Die_andere_Perspektive 14.08.2020 12:27
      Highlight Highlight Fragt sich weiches Regime unrecht ist. Das das nach dem 2wk in dieses Land kamen und die lokale Bevölkerung vertrieben hat um ihren gottesstaat auszurufen und die ehemaligen Bewohner in die unfruchtbaren teile des landes aufteilten und selbst die fruchtbaren teile beanspruchte oder die, die sich seither dagegen wehren?
    • Clife 14.08.2020 12:33
      Highlight Highlight Dann müssten die aktuellen Staatsoberhäupter Platz machen für gerechtere Oberhäupter. Sonst kann nicht von einem richtigen Schritt ausgegangen werden sondern von purem Eigennutzen. Menschenrechtsverletzer werden nicht von heute auf morgen plötzlich zu den freundlichsten Menschen der Welt
  • MarGo 14.08.2020 11:36
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Anne Applebaum ist einer renommierte Geschichtsprofessorin. Sie ist amerikanisch-polnische Doppelbürgerin und galt lange als solide Konservative. Ihr Ehemann war Aussenminister in der liberalen Regierung Polens. Sie selbst hat sich mit Büchern über die Grausamkeiten in der UdSSR unter Stalin einen Namen geschaffen.

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