International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rätselraten über Kim Jong Uns Gesundheitszustand – China schickt offenbar Ärzteteam



FILE - In this Saturday, April 11, 2020, file photo provided by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un attends a politburo meeting of the ruling Workers' Party of Korea in Pyongyang. The South Korean government is looking into reports that North Korean leader Kim is in fragile condition after surgery. Officials from South Korea’s Unification Ministry and National Intelligence Service couldn’t immediately confirm the reports citing an anonymous U.S. official who said Kim was in “grave danger.” Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Kim Jong Un. Bild: AP

Ist er tot oder lebt er? Und wenn er lebt, wie geht es ihm? Der Gesundheitszustand von Nordkoreas Diktator mit Berner Vergangenheit Kim Jong Un gibt derzeit einiges zu reden. Vieles ist dabei unklar und die Quellenlage präsentiert sich mehr als unübersichtlich.

Auch die Nachrichtenagentur Reuters weiss nichts genaues über den Status zu berichten. Jedoch hat sie von einer chinesischen Delegation erfahren, welche in den abgeschotteten Nachbarstaat gereist ist. Der Delegation gehörten auch Ärzte an.

Die Gerüchte um einen schlechten Zustand von Kim Jong Un hat auch ein Bericht der in südkoreanischen Newssite Daily NK angeheizt, die von einer Herz-Operation gesprochen hat. Und der US-Nachrichtensender CNN hatte unter Berufung auf Erkenntnisse der Geheimdienste berichtet, dass sich Kim nach einer Herz-Operation in kritischem Zustand befinde.

In den sozialen Medien kursierende Bilder, die den Leichnam Kims zeigen und anscheinend von singapurischen Medien verbreitet wurden, sind wohl gefälscht.

Die Regierung in Südkorea reagierte skeptisch auf die Berichte. Gesicherte Erkenntnisse zur Lage in Nordkorea, das weitgehend von der Aussenwelt isoliert ist, gab es zunächst nicht. Kims Alter wird in Südkorea auf 36 Jahre geschätzt.

«Ich glaube, der Bericht war falsch», sagte auch US-Präsident Donald Trump am Donnerstag. Er habe gehört, dass sich der Bericht auf «alte Dokumente» stütze. «Wir haben ein gutes Verhältnis zu Nordkorea. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Kim Jong Un, und ich hoffe, dass es ihm gut geht», fügte Trump hinzu. (aeg)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Kim Jong Uns Gefolgsleute machen Notizen

Nordkoreas «Armee der Schönen» spielt auch Schunkelmusik

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

29
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meglo 26.04.2020 12:55
    Highlight Highlight Könnte es sein, dass ihm sein Freund Trump eine Flasche Desinfektionsmittel geschickt hat?
  • loquito 25.04.2020 18:08
    Highlight Highlight Man munkelt der Kim hat sich Desinfektionsmittel gesprizt...
  • honesty_is_the_key 25.04.2020 16:17
    Highlight Highlight Obwohl ich sehr wenig Empathie für einen Menschen wie Kim Jong Un habe, den Tod wünsche ich niemandem, auch ihm nicht.

    Ich wünsche mir allerdings dass die Medien (inklusive Watson, (die mich in der letzten Zeit besonder enttäuscht haben) besser recherchieren, weniger reisserisch agieren, differenzierter kommunizieren etc.
    • Pakart 25.04.2020 22:12
      Highlight Highlight @honesty: Ist leider wahr. Man erhält den Eindruck, das Niveau passe sich je länger desto mehr den immer mehr vorhandenen, von „Qualitätsmedien“ herkommenden Kommentarschreibenden an.
  • Ataraksia Eudaimonia 25.04.2020 14:41
    Highlight Highlight Leider kann sich in so einer Repressions-Gesellschaft kaum was über Nacht zum positiven wenden, selbst wenn ganze merkwürdige Sektenführung(>Kommunismus funktioniert leider wie Sekte) abgesetzt wird.
    Erstens, ihre Rollen würden ähnliche Profile besetzen, zweitens, die Freiheit kann gefährlich sein für Menschen die sie nicht kennen.
    Alptraum, so ein totalitäres Regime und seine Hinterlassenschaft (((
  • Füürtüfäli 25.04.2020 12:00
    Highlight Highlight Er soll doch einmal seinen Freund Donald fragen, der ist doch auch ein anerkannter Alternativmediziner... Vielleicht hat er ja einen Vorschlag was man ihm injizieren könnte.
    • rodolofo 25.04.2020 18:01
      Highlight Highlight Desinfektionsmittel als Zeichen der tiefen Freundschaft!
    • Lisbon 25.04.2020 18:27
      Highlight Highlight Luft
  • Dr Schiwago 25.04.2020 11:49
    Highlight Highlight Der hat bestimmt schon längst ins Gras gebissen
  • Calvin Whatison 25.04.2020 11:00
    Highlight Highlight Vielleicht ist er zwischenzeitlich geplatzt.
    • Abraham Colombo 25.04.2020 14:50
      Highlight Highlight Reisbombe
    • Calvin Whatison 25.04.2020 16:09
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • Lisbon 25.04.2020 10:44
    Highlight Highlight Wie gerne wäre ich jetzt ein chinesischer Arzt. Ein kleines Versehen kann immer passieren..
    • Frankygoes 25.04.2020 11:53
      Highlight Highlight Nach dem "Versehen" wärst Du aber wahrscheinlich nicht mehr so gerne ein chinesischer Arzt..
    • BetterTrap 25.04.2020 13:35
      Highlight Highlight Menschenrechte gelten halt nur für Westler, gäll?
    • moedesty 25.04.2020 16:36
      Highlight Highlight ja menschenrechte für diejenigen sie sich dranhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • patnuk 25.04.2020 10:39
    Highlight Highlight Am Ende des Artikel wird um Unterstützung gefragt, könnt ihr als Zahlungsmittel auch Twint integrieren?
    • Kampfsalami 25.04.2020 11:06
      Highlight Highlight Jop dann gibts auch von mir chli Batzeli.
    • Hüendli 25.04.2020 13:49
      Highlight Highlight OK, bin ich doch nicht der einzige mit dieser Anforderung - mein Kommentar im sowieso ziemlich versteckten Erläuterungsartikel wurde nicht freigeschaltet und auf Twitter reagiert Watson nicht (wenn man schon dem Bundesrat schlechte Kommunikation vorwirft, Glashaus und so).
      Ich wünschte mir zudem gleich einen Schweizer Zahlungsdienstleister, dann gerne auch per Kreditkarte.
  • Illuminati 25.04.2020 10:17
    Highlight Highlight "Kims Alter wird in Südkorea auf 36 Jahre geschätzt"
    Der ging doch in Bern zur Schule, also sollte sein Alter doch bekannt sein oder?
    Das wird spannend aber wohl nicht schön was dort jetzt dann passieren wird...
    • Lisbon 25.04.2020 10:44
      Highlight Highlight Ausweise lassen sich fälschen. Wäre nicht der erste Nordkoreaner, der mit falschen PapiereN in der Weltgeschichte umherfliegt (sage nur Flug 858). Er ging kaum mit seinen richtigen Angaben hier zur Schule.
    • Wurstbrot 25.04.2020 10:53
      Highlight Highlight Ja so um das rum wird er sein. Eines seiner ehemaligen Gspänli hat jedenfalls Jg. 1985.
    • Prometheuspur 25.04.2020 11:01
      Highlight Highlight Genau. Offenbar im Liebefeld-Steinhölzli Köniz, unter dem Namen "Un-pak"
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen

Wo die Wut die Leute auf die Strasse treibt: Massenproteste rund um den Globus

Bewegte Zeiten im Herbst 2019: Von Hongkong bis Ecuador gehen die Leute auf die Strasse und protestieren gegen ihre Regierungen. Oft geht es um soziale Fragen: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich in vielen Regionen der Welt immer mehr. Zugleich führen die sozialen Medien den Menschen immer mehr vor Augen, wie die Reichen leben – und bieten ihnen die Mittel, sich im Protest zu vernetzen.

Diese unvollständige Liste zeigt, wo es im Herbst 2019 rund um den Globus Massenproteste gab.

Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel