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Peking, Tokio und Seoul unterstützen Atomgespräche mit Nordkorea



China, Japan und Südkorea haben ihre Unterstützung für die Atomgespräche zwischen den USA und Nordkorea zugesagt. Die Denuklearisierung Nordkoreas und ein «dauerhafter Frieden in Ostasien» seien ein gemeinsames Ziel der drei Länder.

Das sagte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang nach einem Gipfeltreffen mit den Staats- und Regierungschefs Südkoreas und Japans am Dienstag in Chengdu. Japan und Südkorea riefen zur zügigen Wiederaufnahme der festgefahrenen Atomverhandlungen auf.

epa08086247 An undated photo released by the official North Korean Central News Agency (KCNA) on 22 December 2019 shows North Korean leader Kim Jong-un (C) chairing the Third Enlarged Meeting of the Seventh Central Military Commission of the Workers' Party of Korea in Pyongyang, North Korea (issued 22 December 2019). According to local media reports, the meeting was held to discuss boosting Pyongyang's military capability, at a time of rising tension with the United States.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un droht mit einem «Weihnachtsgeschenk». Bild: EPA

«Es ist wichtig, dass wir die Gespräche zwischen den USA und Nordkorea über eine vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel in höchstem Masse unterstützen», betonte Japans Regierungschef Shinzo Abe in Chengdu.

Kim und Trump gefordert

Die Atomverhandlungen zwischen Pjöngjang und Washington liegen seit dem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump im Februar auf Eis. Nordkorea verlangte zuletzt Zugeständnisse bis zum Jahresende und drohte, andernfalls einen «neuen Weg» einzuschlagen und mit einem «Weihnachtsgeschenk» aufzuwarten.

Experten gehen davon aus, dass Nordkorea für den 25. Dezember das Abfeuern einer Interkontinental-Rakete plant. Schon in den vergangenen Wochen hatte Nordkorea wiederholt Raketen getestet und damit gegen Uno-Resolutionen verstossen.

Annäherung zwischen Abe und Moon Jae

Am Rande des Gipfels in Chengdu kamen Abe und der südkoreanische Präsident Moon Jae In zu ihrem ersten bilateralen Treffen seit mehr als einem Jahr zusammen. Die Beziehungen zwischen Tokio und Seoul werden seit Monaten von politischen Spannungen sowie einem erbitterten Handelsstreit überschattet. Hintergrund ist Japans brutale Kolonisierung Koreas von 1910 bis 1945.

Nach dem bilateralen Treffen traten Abe und Moon händeschüttelnd und lächelnd vor die Presse. Abe sagte vor Journalisten, das Verhältnis der beiden Nachbarstaaten sei nach wie vor «ernst», Das Treffen in Chengdu sei jedoch angesichts der regionalen Krisen bedeutsam. (sda/afp)

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