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In this April 27, 2018, file photo, North Korean leader Kim Jong Un, left, and South Korean President Moon Jae-in cross the military demarcation line to the South side at the border village of Panmunjom in the Demilitarized Zone. North Korea on Thursday, Nov. 21, 2019, said Kim turned down an invitation by Moon to participate in a regional summit next week in the southern city of Busan and has blamed the South for a deep freeze in inter-Korean relations. (Korea Summit Press Pool via AP, File)

Kim Jong Un und Moon Jae In. Bild: AP

Nordkoreas Machthaber schlägt Einladung Südkoreas aus



Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat eine Einladung des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zur Teilnahme an einem Sondergipfel mit der südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) ausgeschlagen.

Nordkorea sei zwar dankbar für die Einladung, die Moon in einem persönlichen Brief am 5. November übermittelt habe, doch gebe es keinen «richtigen Grund» für Kim, in der nächsten Woche zu der Veranstaltung in der südkoreanischen Stadt Busan hinzufahren, vermeldeten die Staatsmedien am Donnerstag.

Der Regierung in Seoul wurde vorgeworfen, bei der Lösung innerkoreanischer Probleme von den USA abzuhängen und die Vereinbarungen Kims mit Moon bei ihren drei Gipfeltreffen nicht eingehalten zu haben.

Das Südkorea-Asean-Treffen findet von Montag bis Dienstag aus Anlass der 30-jährigen Partnerschaft beider Seiten statt. Seoul hatte gehofft, auch die derzeit stagnierenden innerkoreanischen Beziehungen wieder anstossen zu können, sollte Kim ebenfalls daran teilnehmen.

«Zu einem Zeitpunkt, da die in Panmunjom, Pjöngjang und am Paektu-Berg gemachten Versprechungen nicht umgesetzt wurden, wäre ein Treffen der Anführer Nord- und Südkoreas nicht mehr als eine Formalität», hiess es nun aus Pjöngjang.

Moon und Kim hatten sich im vergangenen Jahr zweimal im Grenzort Panmunjom und einmal im September in der nordkoreanischen Hauptstadt zu bilateralen Gipfeln getroffen. Von Pjöngjang aus machten sie auch einen Ausflug zum Paektu.

Beide Seiten erklärten unter anderem, dass eingefrorene Wirtschaftsprojekte beider Länder nach Möglichkeit wieder in Gang gebracht werden. Der Umsetzung stehen der ungelöste Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm sowie die internationalen Sanktionen gegen die kommunistische Führung Pjöngjangs im Weg. (sda/dpa)

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