DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this June 4, 2010 photo, Kim Jong Nam, the eldest son of North Korean leader Kim Jong Il, waves after his first-ever interview with South Korean media in Macau, China. Kim Jong Nam says he opposes a hereditary transfer of power to a third generation of his family. His remarks come after North Korea unveiled his younger half brother, Kim Jong Un, as successor to their father in Pyongyang. Japan's TV Asahi showed Kim making the remarks in footage aired Tuesday from an interview in Beijing on Saturday, Oct. 9, 2010. (AP Photo/JoongAng Sunday via JoongAng Ilbo, Shin In-seop)  ** KOREA OUT **

Kim Jong Nam bei einem Besuch in Macau 2010. Bild: AP JoongAng Sunday via JoongAng Ilbo

Bericht: Kim Jong Uns Halbbruder mit vergifteten Nadeln ermordet



Kim Jong Nam, der Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, ist einem Mordanschlag zum Opfer gefallen. Dies berichten südkoreanische Medien am Dienstag. Der 45-Jährige soll am Montagmorgen auf dem Flughafen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur von zwei Frauen mit «vergifteten Nadeln» getötet worden sein.

Die Frauen, möglicherweise Agentinnen aus Nordkorea, sollen mit einem Taxi entkommen sein. Ein Sprecher des malaysischen Regierungschefs erklärte, dass ein namentlich nicht genannter Nordkoreaner auf dem Weg vom Flughafen ins Spital gestorben sei. Gemäss der BBC bestätigten südkoreanische und malaysische Quellen, dass es sich um Kim Jong Nam handelt. Sein Leichnam werde obduziert.

Kim Jong Un

Kim Jong Nam war der ältestes Sohn des 2011 verstorbenen Diktators Kim Jong Il. Er galt ursprünglich als dessen designierter Nachfolger, fiel jedoch in Ungnade, als er 2001 auf dem Flughafen von Tokio mit einem gefälschten Pass verhaftet wurde. Er habe versucht, Disneyland zu besuchen.

Bereits 2011 soll es in Macau einen Anschlag auf Kim Jong Nam gegeben haben. Nach der Hinrichtung seines Onkels Jae Song Thaek 2013 hat er sich laut den Medienberichten in Malaysia versteckt. Nun sieht es so aus, als ob der lange Arm seines jüngeren Bruders ihn doch noch zur Strecke gebracht hat. Die südkoreanische Regierung hat bislang noch nicht Stellung genommen.

Neulich beim Parteikongress in Nordkorea

Kim Jong Un hat seit Beginn seiner Herrschaft Ende 2011 eine Reihe von politischen Säuberungen durchgeführt, denen unter anderem sein Onkel und Mentor Jae Song Thaek zum Opfer fiel. Im Januar soll Kim den Minister für Staatssicherheit nach Korruptionsvorwürfen entlassen haben. Zudem seien mehrere Mitarbeiter des Ministeriums hingerichtet worden. (pbl)

Kim Jong Ils Todestag

Kim Jong Un besteigt den höchsten Berg Nordkoreas

Das könnte dich auch interessieren:

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Harry und Meghan packen aus

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Explosion auf Frachter vor Oman: Israel sieht iranische Verantwortung

Israel geht davon aus, dass der Iran für die Explosion auf dem Frachtschiff einer israelischen Firma im Golf von Oman verantwortlich ist. Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz sagte dem Sender Kan am Samstagabend: «Es gibt die Einschätzung, dass es die Iraner waren, aber das muss noch weiter geprüft werden.»

Die Seebeobachtungsstelle United Kingdom Maritime Trade Operations hatte am Freitag gemeldet, dass die Besatzung des Schiffs nach einer Explosion in Sicherheit sei. Nach Angaben …

Artikel lesen
Link zum Artikel