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In this photo released by Press Information Department, Members of Kalash community greet Britain's Prince William, center, and his wife Kate to presents and traditional caps during their visit to Bumburate Valley, an area of Pakistan's northern Chitral district, Wednesday Oct. 16, 2019. (Press Information Department via AP)

Prinz William und Herzogin Kate bei ihrer Pakistan–Reise. Bild: AP

People-News

Wie werden die Royals beschützt? Ein Bodyguard erzählt

Anlässlich der Pakistan–Reise von Prinz William und seiner Frau berichtete ein ehemaliger Bodyguard über die Sicherheitsvorkehrungen, die für die Royals getroffen wurden.



Wie alle Menschen im Auge der Öffentlichkeit hat auch die Royal Family nicht nur Freunde – viele Menschen sind ihnen nicht gerade wohlgesonnen. Manche würden dabei sogar so weit gehen, dass sie bewusst die Sicherheit der Familie aufs Spiel setzen. Aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass alle Mitglieder auf Schritt und Tritt von Bodyguards begleitet werden.

Ausnahmezustand bei der Reise

Insbesondere bei der vergangenen Reise von William und Kate nach Pakistan waren diese ständig gefordert, denn Pakistan gilt mittlerweile aufgrund der Konflikte mit Indien um die Kashmir–Region als gefährliches Reiseziel.

Der ehemalige Bodyguard Simon Morgan berichtete dem Insider–Magazin, wie das Leben eines royalen Bodyguards aussieht.

Britain's Prince Charles, the Prince of Wales, holds up his fists as he talks with one of his bodyguards after visiting a gym boxing during his official trip to Cuba, in Havana, Cuba, Sunday, March 24, 2019. (AP Photo/Ramon Espinosa)

Prinz Charles spricht nach dem Besuch einer Muckibude mit einem seiner Bodyguard, Kuba, 24. März 2019. Bild: AP/AP

Gute Ausbildung und Beziehungen

Laut dem ehemaligen Sicherheitsmann gibt es zwei wichtige Aspekte in seinem Job – Training und Vertrauen.

Ersteres ist vor allem auf Seiten der Sicherheitskräfte zu finden, die eine umfangreiche Ausbildung durchlaufen, in der ihre Aufmerksamkeit geschult wird, so dass ihnen Details, die der normale Bürger nicht sieht, direkt ins Auge fallen. Diese Ausbildung haben die Royals aber nicht. Hier kommt das Vertrauen zum Tragen.

Ein Bodyguard und sein Geschützter müssen immer in der Lage sein, sich auch non–verbal zu verstehen, so dass im Falle eines Notfalls sicher gehandelt werden kann, ohne direkt Aufmerksamkeit zu erregen. Er sagt dazu:

«[...] am Ende ist die Hauptsache, dass der Beschützer und der Geschützte sich gegenseitig gut kennen. Es geht immer um dieses Vertrauen.»

Simon Morgan gegenüber Inside

Britain's Prince Harry, right, and Meghan, Duchess of Sussex sit with Fiji's Prime Minister Frank Bainimarama during an official ceremony in Nadi, Fiji, Thursday, Oct. 25, 2018. Britain's Prince Harry and his wife Meghan are on day 10 of their 16-day tour of Australia and the South Pacific.(AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Herzogin Meghan und Prinz Harry bei ihre Fiji–Reise. Bild: AP/AP

Erst vor einem Jahr wurde Herzogin Meghan scharf dafür kritisiert, dass sie eine Tour in Fiji abbrach, ohne, dass ein offizieller Grund für den vorschnellen Abbruch genannt wurde.

Morgan verteidigt die Herzogin und das Sicherheitspersonal allerdings, denn: Es wird einen Grund gegeben haben. Die Herzogin selbst hat dabei kein grosses Mitsprachrecht. Wenn einer der Sicherheitsmänner sagt, sie solle gehen, dann geht man.

Er sagt weiter über die Situation:

«Wenn man nicht den Gedankengang dahinter kennt, wird man auch nicht verstehen können, warum diese Entscheidung getroffen wurde. Die Medien kriegen nur das Resultat mit, nicht, was dazu führte, dass die Entscheidung getroffen wurde.»

Simon Morgan gegenüber Inside

Die Reise nach Pakistan ist glücklicherweise ohne grosse Vorfälle über die Bühne gegangen. Die Sicherheitskräfte hinter Kate und William haben gute Arbeit geleistet und werden weiter alles dafür geben, dass sie auch zu Hause vor allen Gefahren, die lauern könnten, geschützt werden. (ks)

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