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Wusste er, was auf dem USB-Stick war? Ex-US-Soldat in Moskau wegen Spionage vor Gericht



In Moskau beginnt am Montag der Spionage-Prozess gegen den ehemaligen US-Soldaten Paul Whelan. Der 49-Jährige war im Dezember 2018 vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB bei einem angeblichen «Spionage-Akt» gefasst worden.

Im Januar 2019 wurde er offiziell angeklagt. Nach Angaben seines Anwalts war Whelan unwissentlich im Besitz von russischen Staatsgeheimnissen.

epa07659633 US citizen suspected spy Paul Whelan prior to a hearing of his lawyers' appeal against his arrest term extension at the Moscow City Court in Moscow, Russia, 20 June 2019.  Paul Whelan, a citizen of the United States, Britain, Canada and Ireland, was detained on suspicion of spying by Russian Federal Security Service (FSB) at the end of December 2018 in Moscow. If found guilty he could be sentenced up to 20 years in jail, media reported.  EPA/YURI KOCHETKOV

Paul Whelan im Juni 2019 vor einem Moskauer Gericht. Bild: EPA/EPA

Whelan habe einen USB-Stick mit geheimen Dokumenten erhalten, aber vom Inhalt des Datenträgers keine Kenntnis gehabt, erklärte der Anwalt. Der ehemalige Soldat der US-Marine sei davon ausgegangen, dass sich auf dem Datenträger Urlaubsfotos befanden.

Im Falle einer Verurteilung drohen Whelan, der neben der US-Staatsbürgerschaft auch einen irischen und einen kanadischen Pass besitzt, bis zu 20 Jahre Haft. Laut seiner Familie hielt er sich zum Zeitpunkt seiner Festnahme zu einer Hochzeitsfeier in Russland auf. (sda/afp)

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