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Doch kein Baby im Tessin? Putin-Sprecher dementiert Baby-Gerüchte als Medien-Ente



Ein Sprecher des russischen Staatschefs Wladimir Putin hat am Freitag Gerüchte in mehreren europäischen Medien dementiert, wonach eine Geliebte des Präsidenten in einer Tessiner Privatklinik ein gemeinsames Kind zur Welt gebracht haben soll.

«Informationen, wonach Wladimir Putin ein Kind geboren wurde, sind nicht richtig», sagte Putin-Sprecher Dmitri Peskow der Russland-Ausgabe des Magazins «Forbes». Man sollte eine Belohnung für die «beste Medien-Ente» ausloben, scherzte der Sprecher.

Nachdem der üblicherweise allgegenwärtige Putin seit dem 5. März nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen wurde, waren in Russland in den vergangenen Tagen Spekulationen um den Gesundheitszustand des 62-Jährigen ins Kraut geschossen. Daraufhin hatte Peskow am Donnerstag betont, der Staatschef sei «absolut» gesund und habe einen Händedruck, der «dir die Hand bricht».

Am Freitag folgten dann die Baby-Gerüchte: Putins 32-jährige Geliebte Alina Kabajew habe ihm in der Klinik Sant'Anna in Lugano ein Kind geboren.

Putins Privatleben gilt als tabu

Putin ist in privaten Dingen äusserst zurückhaltend. In einer seltenen Ausnahme hatte er im Dezember verraten, dass er in festen Händen sei.

Bei seiner Jahres-Mediekonferenz erzählte der Kreml-Chef, «ein europäischer Freund, ein grosser Anführer» habe ihn gefragt, ob er jemanden liebe. Er habe dies bejaht - ebenso wie die Frage, ob seine Liebe auch erwidert werde. Im vergangenen April hatte der Kreml bestätigt, dass Putin nach 30 Jahren von seiner Ehefrau Ljudmila geschieden wurde.

Das Privatleben des Präsidenten gilt in Russland als tabu, in den Medien findet es quasi nicht statt. In einem seltenen Verstoss gegen das ungeschriebene Gesetz hatte eine Moskauer Zeitung vor rund sechs Jahren geschrieben, Putin sei mit der früheren Spitzenturnerin und heutigen Medienunternehmerin Alina Kabajewa liiert. Kurze Zeit später musste das Blatt schliessen. (aeg/sda/afp)

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