DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Flughafen auf Bali bleibt wegen Vulkanasche geschlossen



Tausende Touristen müssen sich weiter gedulden. Wegen eines drohenden Vulkanausbruchs auf der indonesischen Ferieninsel Bali bleibt der Flughafen den zweiten Tag in Folge geschlossen. 

Dies teilte der Betreiber am Dienstag mit. Auf den An- und Abflugrouten seien Vulkanasche-Wolken zu erwarten, was den Flugbetrieb gefährde.

epa06353484 Passengers watch the information board at Bali's International Airport in Bali, Indonesia, 27 November 2017. According to media reports, the Indonesian national board for disaster management raised the alert for the Mount Agung volcano to the highest status and closed the Ngurah Rai International Airport in Bali due to the ash cloud rising from the volcano.  EPA/GEDE SURYA

Hunderte Flüge mussten bereits gestrichen werden. Bild: EPA/EPA

Der Vulkan Agung stösst seit einigen Tagen eine Rauch- und Aschewolke aus, am Montag stieg die Wolke 3400 Meter hoch in den Himmel. Die Behörden riefen deshalb bereits die höchste Warnstufe aus. Die Sperrzone wurde von sieben auf zehn Kilometer im Umkreis des Vulkans erweitert. Die Regierung forderte rund 100'000 Anwohner auf, die Umgebung des Vulkans zu verlassen.

Der Vulkan Agung liegt 75 Kilometer vom beliebten Urlaubsort Kuta entfernt. Bali lockt jedes Jahr Millionen von Touristen aus aller Welt an.

1963 starben über 1000 Menschen

Beim bisher letzten Ausbruch des Vulkans Agung waren 1963 fast 1600 Menschen ums Leben gekommen. Im September war der Vulkan wieder aktiv geworden, schon damals wurde die höchste Warnstufe ausgerufen. Rund 140'000 Menschen im Umkreis des Vulkans wurden damals in Sicherheit gebracht. Ende Oktober hatte die Aktivität des Agung zwischenzeitlich wieder abgenommen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der gefälschte Tom Cruise: Darum sollten uns Deepfakes beunruhigen

Immer leichter zu fälschen, immer öfters anzutreffen: Deepfakes verbreiten sich im Internet. Weshalb das für uns gefährlich ist, in drei Punkten erklärt.

Er sieht aus wie Tom Cruise, doch ist er es nicht: Ein Video auf Twitter zeigt einen Mann mit dem Gesicht des US-Schauspielers, der hinfällt und über Gorbatschow spricht. Das Video ist ein sogenannter Deepfake, ein mit künstlicher Intelligenz (KI) hergestelltes Video und geht gerade viral.

Bislang galten Videos und Audioaufnahmen als Beweise für die Realität: Das, was wir mit eigenen Augen sehen, muss aber nicht länger der Wahrheit entsprechen. Deepfakes sehen aus wie realistische Aufnahmen: …

Artikel lesen
Link zum Artikel