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epa06382665 Rohingya women line up to receive aid at the Balukhali food distribution centre near Cox's Bazar in Bangladesh, 11 December 2017. More than 646,000 Rohingya refugees have crossed the boarder from Myanmar into Bangladesh, following the Myanmar army's August crackdown on Rohingya rebels in the state of Rakhine.  EPA/TRACEY NEARMY AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Rhhingya-Flüchtlinge an der Grenze zu Bangladesch.  Bild: EPA/AAP

Massenmord in Myanmar – Fast 7000 Rohingya innert eines Monats umgebracht



Mindestens 6700 Rohingya sind nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen innerhalb eines Monats in Myanmar umgebracht worden. Darunter waren mindestens 730 Kinder im Alter von weniger als fünf Jahren, wie die Organisation am Donnerstag mitteilte.

Die Zahlen beziehen sich demnach auf den Zeitraum vom 25. August bis zum 24. September dieses Jahres. Es handle sich um konservative Schätzungen auf Grundlage von Erhebungen in den Flüchtlingslagern in Bangladesch, hiess es. Die tatsächlichen Todeszahlen könnten sogar noch höher liegen.

640'000 Menschen geflohen

Seit dem 25. August flohen nach UNO-Angaben mehr als 640'000 Angehörige der muslimischen Minderheit aus Myanmars Bundesstaat Rakhine vor Gewalt durch Soldaten und Mobs in das Nachbarland.

Die Umfragen von Ärzte ohne Grenzen fanden den Angaben zufolge im November in 2434 Familien mit insgesamt mehr als 11'000 Mitgliedern in mehreren Flüchtlingslagern statt. Die Zahlen seien repräsentativ für rund 80 Prozent der seit Ende August in Bangladesch angekommenen Rohingya.

Dörfer in Burma brennen

Video: srf/SDA SRF

Nicht berücksichtigt seien allerdings die Familien, die es nicht in das Nachbarland geschafft hätten. Den weiterhin dort ankommenden Flüchtlingen zufolge dauert die Gewalt in Rakhine noch immer an.

Insgesamt starben im fraglichen Zeitraum nach den vorsichtigen Hochrechnungen mindestens 9000 Rohingya in Myanmar, davon rund 72 Prozent durch Gewalt. Darunter war mit knapp 70 Prozent die häufigste Todesursache Erschiessen. Fast neun Prozent der Toten, und knapp 15 Prozent derjenigen unter fünf Jahren, wurden den Angaben zufolge in ihren Häusern lebendig verbrannt. In 2,6 Prozent der Fälle führte sexuelle Gewalt zum Tod. (sda/dpa)

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