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USW Jumbo US-Wahlen Donald Trump Joe Biden

Bild: imago/shutterstock/watson

«Er hat jeden angebrüllt»: Rückblick auf einen Monat Trump-Irrsinn

Seit dem Wahltag behauptet Donald Trump unaufhörlich, der Sieg sei ihm gestohlen worden. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Ein Rückblick auf einen verrückten Monat.



Die Gouverneure von Arizona und Wisconsin haben am Montag das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom 3. November beglaubigt. Nach knapp einem Monat sind damit alle umkämpften US-Bundesstaaten definitiv ausgezählt. Das Electoral College wird den Demokraten Joseph R. Biden am 14. Dezember zum 46. US-Präsidenten wählen.

Einer allerdings kann und will sich damit nicht abfinden: Amtsinhaber Donald Trump wütet auf Twitter ungehemmt über den angeblichen Wahlbetrug und beschimpft republikanische Gouverneure wie Doug Doucey in Arizona, die sich ihm widersetzen. Obwohl er den Weg für die Amtsübergabe frei gemacht hat, wird er die Niederlage wohl nie akzeptieren.

Video: watson/jah

Die USA erleben die irrste Präsidentenwahl ihrer Geschichte, was angesichts der Person Trump nicht erstaunt. Die vier Wochen seit der Wahlnacht waren reich an denkwürdigen Momenten, am Ende aber hielt das System stand. Ein Rückblick auf den letzten Monat, angereichert durch Episoden aus einer Recherche der «Washington Post»:

3. November

Die Wahlnacht beginnt frustrierend für die Demokraten. Donald Trump gewinnt überraschend klar in Florida und Ohio. In beiden Staaten hatte sich Joe Biden Siegeschancen ausgerechnet. Manche haben ein Déjà-Vu von 2016. Auch Donald Trump und seine Entourage glauben, dass der Präsident wie vor vier Jahren alle Prognosen Lügen strafen und gewinnen wird.

Dann die spektakuläre Wende: Ausgerechnet Fox News erklärt Biden zum Sieger in Arizona, wo seit 1948 nur einmal der demokratische Kandidat gewonnen hat (Bill Clinton 1996). Trump rastet aus. «Er hat jeden angebrüllt», erinnert sich ein Mitarbeiter. Seinen Schwiegersohn Jared Kushner fordert er auf, Fox-Besitzer Rupert Murdoch anzurufen.

4. November

Video: watson/leb

Kushner und andere Mitarbeiter versuchen, Fox News zum Rückzug der Siegesmeldung zu bewegen. Vergebens. Um 0.40 Uhr Ortszeit spricht Joe Biden in Wilmington (Delaware) zu seinen Anhängern. Er bleibt vorsichtig: «Wir glauben, dass wir auf dem Weg sind, diese Wahl zu gewinnen.» Um 2.20 Uhr tritt Trump im Weissen Haus vor die Mikrophone.

Der Republikaner spricht von «massivem Betrug an unserer Nation» und behauptet: «Wir waren dabei, diese Wahl zu gewinnen. Offen gesagt haben wir diese Wahl gewonnen.» Trump kündigt den Gang vor den Obersten Gerichtshof an, um die Auszählung der Stimmen stoppen zu lassen. Selbst Anhänger des Präsidenten zeigen sich irritiert.

In einigen Swing States ist das Ergebnis zu knapp für eine eindeutige Prognose, vor allem in Georgia, Michigan, North Carolina, Pennsylvania und Wisconsin. Trump findet das «sehr merkwürdig», wie er auf Twitter schreibt. Sein Vorsprung sei in einem Bundesstaat nach dem anderen «auf magische Weise verschwunden». Twitter versieht die Meldung mit einem Warnhinweis.

Im Verlauf des Mittwochs erklären die US-Medien Joe Biden zum Sieger in Michigan und Wisconsin. In beiden Staaten hatte Trump 2016 knapp gewonnen. Bei einem weiteren Auftritt gibt sich der Demokrat präsidial: «Um Fortschritte zu machen, müssen wir aufhören, unsere Gegner wie Feinde zu behandeln», sagt Biden. «Wir sind keine Feinde.»

5. November

MSNBC unterbricht Trumps-Rede

Video: watson

Trumps Anwälte reichen in Georgia und Pennsylvania Klage ein. Jene in Pennsylvania wird gutgeheissen. Es geht um die Zulassung von Wahlbeobachtern bei der Auszählung. Es wird der einzige juristische Erfolg für den Präsidenten bleiben. Trumps Bemühungen konzentrieren sich auf Georgia, wo Biden als erster Demokrat seit 1992 gewinnen könnte.

Unter Druck ist der für die Wahl zuständige Minister Brad Raffensperger, ein überzeugter Trump-Anhänger. Er wird von Anhängern des Präsidenten «bearbeitet». Auch der republikanische Gouverneur Brian Kemp gerät ins Visier. Trump fordert ihn telefonisch auf, mehr für ihn zu tun. «Stop the count!», twittert der Präsident in Grossbuchstaben.

Am Abend bezeichnet sich Trump an einer Pressekonferenz als Opfer von Wahlbetrug: «Wenn man die illegalen Stimmen zählt, dann können sie versuchen, uns die Wahl zu stehlen.» Mehrere Fernsehsender brechen die Übertragung ab, republikanische Politiker kritisieren den Präsidenten, seine Nichte Mary Trump bezeichnet ihn als Verlierer.

6. November

Die Auszählung kommt im Schneckentempo voran. In Georgia sind nur noch Stimmen im Grossraum Atlanta ausstehend, einer Hochburg der Demokraten. Joe Biden geht nach einer langen Nacht erstmals in Führung. Für den endgültigen Sieg fehlt ihm nur noch ein Bundesstaat. Im Lauf des Tages überholt er Donald Trump auch in Pennsylvania.

«Wir werden dieses Rennen mit einer klaren Mehrheit und der Nation hinter uns gewinnen», sagt Biden am späten Abend in Wilmington. Er betont aber zugleich, es sei noch kein Gewinner ausgerufen worden. Donald Trump warnt seinen Herausforderer auf Twitter davor, sich zum Sieger zu erklären: «Gerichtsverfahren beginnen gerade erst!»

7. November

Video: watson

Es ist soweit: CNN und in der Folge alle grossen US-Medien erklären Joe Biden zum Sieger in Pennsylvania und damit der Präsidentschaftswahl 2020. Der CNN-Kommentator und frühere Obama-Mitarbeiter Van Jones bricht vor laufender Kamera in Tränen aus. Donald Trump erreicht die Nachricht auf dem Golfplatz. Er weigert sich, den Befund anzuerkennen.

Sein Anwalt Rudy Giuliani veranstaltet auf dem Parkplatz einer Gärtnerei in Philadelphia zwischen einer Buchhandlung «für Erwachsene» und einem Krematorium eine bizarre Pressekonferenz. Er bezeichnet die Metropole von Pennsylvania als korrupt und lässt Wahlbeobachter aufmarschieren, die über angebliche Unregelmässigkeiten berichteten. Beweise kann er keine vorlegen.

Der gewählte Präsident Biden verspricht in seiner Siegesrede, er werde «genauso hart für alle arbeiten, die mich nicht gewählt haben». Seine Vizepräsidentin Kamala Harris greift in die Pathos-Schublade: «Als unsere Demokratie selbst auf dem Wahlzettel stand, die Seele Amerikas auf dem Spiel stand und die Welt zuschaute, habt ihr einen neuen Tag für Amerika eingeläutet.»

8. November

Diese Republikaner haben sich von Trump abgewandt

Der republikanische Senator und stramme Trump-Anhänger Lindsey Graham fordert den Präsidenten im Fernsehen auf, sich nicht geschlagen zu geben. Später behauptet Minister Brad Raffensperger in Georgia, Graham habe ihn angerufen und angeregt, Wahlzettel verschwinden zu lassen. Lindsey Graham bestreitet den Vorwurf vehement.

George W. Bush, der letzte noch lebende Ex-Präsident der Grand Old Party, gratuliert Joe Biden telefonisch zum Wahlsieg. US-Medien berichten, dass Donald Trumps Umfeld – allen voran Ehefrau Melania – ihn dazu bewegen will, das Unvermeidliche zu akzeptieren. Der Noch-Präsident aber beklagt sich auf Twitter weiterhin über den angeblichen Wahlbetrug.

9. November

Video: watson/jah

Der gewählte Präsident stellt seinen Expertenrat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vor. Emily Murphy, die Chefin der für die Amtsübergabe zuständigen Behörde, weigert sich, den entsprechenden Prozess einzuleiten und Bidens Übergangsteam das ihm zustehende Budget sowie den Zugang zu Ämtern und Informationen zu gewähren.

Donald Trump feuert Verteidigungsminister Mark Esper und ersetzt ihn durch einen loyalen Gefolgsmann. Trump war wütend auf ihn, weil er den Einsatz des Militärs gegen die «Black Lives Matter»-Proteste abgelehnt hatte. Justizminister William Barr erlaubt Staatsanwälten, Vorwürfe wegen angeblichen Wahlbetrugs zu untersuchen.

10. November

Aussenminister Mike Pompeo giesst an einer Pressekonferenz in Washington Öl ins Feuer: «Es wird einen reibungslosen Übergang zu einer zweiten Trump-Regierung geben.» Joe Biden kritisiert erstmals die fehlende Anerkennung seines Wahlsieges von Seiten der scheidenden Regierung: «Ich denke nur, offen gesagt, dass es beschämend ist.»

11. November

In Georgia kündigt der zuständige Minister Brad Raffensperger angesichts des knappen Resultats eine Neuauszählung der Stimmen von Hand an. Joe Biden verkündet seine erste wichtige Personalentscheidung: Sein langjähriger Vertrauter Ron Klain soll Stabschef im Weissen Haus werden. Trump erhebt auf Twitter weiterhin Betrugsvorwürfe.

13. November

President Donald Trump listens during an event on Operation Warp Speed in the Rose Garden of the White House, Friday, Nov. 13, 2020, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Trump lässt erstmals Zweifel an seinem Wahlsieg erkennen. Bild: keystone

Donald Trump telefoniert mit Rudy Giuliani. Dieser sagt, der Präsident könne nach wie vor gewinnen. Giuliani bezeichnet jene Berater, die das Gegenteil behaupten, als Lügner. Was er nicht weiss: Trump hat den Lautsprecher des Telefons eingeschaltet, die Berater hören mit. Es kommt gemäss der «Washington Post» zu einem heftigen Wortwechsel.

Nach über einer Woche tritt Trump wieder öffentlich auf. An einer Medienkonferenz zur Corona-Pandemie im Rosengarten des Weissen Hauses lässt er erstmals Zweifel an seinem angeblichen Wahlsieg erkennen. «Hoffentlich wird die – was immer in der Zukunft passiert, wer weiss, welche Regierung es sein wird, ich denke, das wird sich zeigen.»

14. November

President Donald Trump waves to supporters from his motorcade as people gather for a march Saturday, Nov. 14, 2020, in Washington. (AP Photo/Julio Cortez)

Trump winkt seinen Anhängern zu. Bild: keystone

Trump beauftragt Rudy Giuliani mit der Leitung der Klagen wegen angeblichen Wahlbetrugs. Andere Juristen seines Teams ziehen sich zurück, aus Sorge um ihren Ruf. Tausende Trump-Fans demonstrieren in Washington, um ihm den Rücken zu stärken. Der Noch-Präsident winkt ihnen auf dem Weg zum Golfen aus dem fahrenden Auto zu.

15. November

In einem Tweet schreibt Trump, Joe Biden habe «gewonnen, weil die Wahl manipuliert war». Er bezieht sich dabei auf eine Software der Firma Dominion, die angeblich Tausende Stimmen zum Demokraten «verschoben» habe. Später betont Trump, dies sei kein Eingeständnis. Biden habe «nur in den Augen der Fake-News-Medien gewonnen».

17. November

epa08827349 (FILE) - Director of the Homeland Security Department's Cybersecurity and Infrastructure Security Agency Christopher Krebs testifies before the Senate Judiciary Committee hearing on '5G: National Security Concerns, Intellectual Property Issues, and the Impact on Competition and Innovation' on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 14 May 2019 (reissued 18 November 2020). US President Donald Trump said on Twitter 18 November 2020 he has 'terminated' Director of the Homeland Security Department's Cybersecurity and Infrastructure Security Agency chief Christopher Krebs because of his 'highly inaccurate' remarks on the integrity of recent presidential election voting.  EPA/SHAWN THEW *** Local Caption *** 55191909

Christopher Krebs wird von Trump gefeuert. Bild: keystone

Trump feuert Christopher Krebs, den Leiter der Abteilung für Cybersicherheit im Heimatschutzministerium. Er hatte behauptet, die Wahl am 3. November sei «die sicherste in der amerikanischen Geschichte» gewesen. Die Bemühungen des Trump-Teams richten sich auf den Staat Michigan, wo Biden mit 150’000 Stimmen Vorsprung gewonnen hat.

Im Wayne County, dem grössten Wahlbezirk mit der Metropole Detroit, verweigern die republikanischen Mitglieder der Wahlkommission die Zertifizierung des Resultats. Nach heftigen Protesten geben sie nach. Die Anführer der Republikaner in den beiden Parlamentskammern von Michigan folgen einer Einladung Trumps ins Weisse Haus – aus Höflichkeit, wie sie betonen.

18. November

Präsident Donald Trump ordnet die Reduktion der US-Truppen in Afghanistan und Irak auf je 2500 Soldaten an und wird dafür kritisiert. Ausserdem beantragt er eine Nachzählung in zwei demokratisch dominierten Wahlbezirken von Wisconsin, nachdem er die dafür nötigen drei Millionen Dollar zusammengebettelt hat.

19. November

Former Mayor of New York Rudy Giuliani, left, listens to Sidney Powell, both lawyers for President Donald Trump, during a news conference at the Republican National Committee headquarters, Thursday Nov. 19, 2020, in Washington. (AP Photo/Jacquelyn Martin)
Sidney Powell,Rudy Giuliani

Rudy Giuliani und Sidney Powell erheben wilde Vorwürfe. Bild: keystone

An einer denkwürdigen Medienkonferenz kündigt Rudy Giuliani Klagen in mehreren Staaten an. Dabei läuft ihm eine Mischung aus Schweiss und Haartönung übers Gesicht. Seine Kollegin Sidney Powell behauptet, die Dominion-Software sei von Kommunisten manipuliert worden. Unter anderem beschuldigt sie den 2013 verstorbenen venezolanischen Staatschef Hugo Chavez.

Der Trump gegenüber sonst stets loyale Fox-Moderater Tucker Carlson fordert Powell auf, Beweise für die abstruse Theorie vorzulegen. Donald Trump reagiert wütend auf den schrillen Auftritt von Giuliani und Konsorten. Er habe ihn «wie einen Witz» aussehen lassen, klagt er laut einem Mitarbeiter.

20. November

Die Nachzählung in Georgia bestätigt den Sieg von Joe Biden. Zuvor waren Trumps Anwälte mit einer Klage vor Gericht abgeblitzt. Gleiches geschieht in Arizona und Pennsylvania. Dort schreibt der Richter, die Argumente von Trumps Anwälten hätten nicht einmal dafür gereicht, die Stimme «eines einzigen Wählers» für ungültig zu erklären.

23. November

Auch Michigan bestätigt offiziell den Sieg von Joe Biden. In einer live übertragenen Sitzung der zuständigen Wahlkommission stimmen die zwei Demokraten und einer der beiden Republikaner für die Beglaubigung. Ein republikanisches Mitglied enthält sich. Darauf gibt Trump nach. Er weist Emily Murphy an, die Amtsübergabe an Joe Biden einzuleiten.

24. November

Seine Niederlage aber will der Amtsinhaber weiterhin nicht eingestehen. Es habe sich um «die korrupteste Wahl in der politischen Geschichte Amerikas» gehandelt, behauptet er in einem mit einer Warnung versehenen Tweet. Das ändert nichts daran, dass auch Nevada und Pennsylvania den Erfolg von Joe Biden beglaubigen. Trump gehen die Optionen aus.

25. November

President Donald Trump pardons Corn, the national Thanksgiving turkey, in the Rose Garden of the White House, Tuesday, Nov. 24, 2020, in Washington, as first lady Melania Trump watches. (AP Photo/Susan Walsh)
Donald Trump,Melania Trump

Wohl zum letzten Mal begnadigt Donald Trump vor Thanksgiving einen Truthahn. Bild: keystone

In einer Ansprache zu Thanksgiving kritisiert Joe Biden den Amtsinhaber: «In Amerika haben wir vollwertige und faire und freie Wahlen. Und dann akzeptieren wir die Ergebnisse.» Donald Trump selbst plant für den gleichen Tag eine Medienkonferenz in Gettysburg (Pennsylvania), um erneut über Wahlbetrug zu lamentieren. Seine Berater können es ihm ausreden.

26. November

Am Feiertag telefoniert Trump laut «Washington Post» mit Beratern und fragt sie, ob er wirklich verloren habe. Nach einer Videokonferenz mit Soldaten im Ausland sichert er auf eine Reporterfrage zu, er werde das Weisse Haus verlassen, falls das Electoral College Joe Biden zum Präsidenten wählen sollte. Am Betrugsvorwurf hält er fest.

27. November

Ein von Donald Trump ernannter Bundesrichter weist die Berufung des Präsidenten gegen das erste Urteil in Pennsylvania mit deutlichen Worten zurück: «Eine Wahl unfair zu nennen, macht die Wahl nicht unfair. Klagen bedürfen spezifischer Vorwürfe und dann Beweisen. Hier haben wir weder noch.» Trump selbst denkt offenbar über eine Kandidatur 2024 nach.

29. November

Bild

Im ersten Fernsehinterview seit den Wahlen klagt Donald Trump auf Fox News zum x-ten Mal über Wahlbetrug. Gleichzeitig räumt er ein, dass es sehr schwer sei, seine Vorwürfe bis vor den Obersten Gerichtshof zu bringen. Er hatte dies in der Wahlnacht angekündigt, doch es ist wenig wahrscheinlich, dass sich der Supreme Court darauf einlassen wird.

1. Dezember

Justizminister William Barr, bislang ein treuer Gefolgsmann des Präsidenten, stellt fest: «Bis heute haben wir keinen Betrug in einem Ausmass gesehen, der zu einem anderen Wahlergebnis hätte führen können.» Rudy Giuiani schäumt: Barr scheine sich seine Meinung «ohne jegliche Kenntnis oder Untersuchung der substanziellen Unregelmässigkeiten und Beweise für systematischen Betrug» gebildet zu haben.

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