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epa08703002 (FILE) - US President Donald J. Trump pretends to fix his hair as he addresses the 45th annual Conservative Political Action Conference (CPAC) at the Gaylord National Resort & Convention Center in National Harbor, Maryland, USA, 23 February 2018 (reissued 28 September 2020). A report by the New York Times alleges that Trump paid 750 US dollars in federal income tax in 2016 and 2017.  EPA/JIM LO SCALZO *** Local Caption *** 54150934

Bild: keystone

Diese Grafiken und Zahlen aus Trumps Steuerenthüllungen musst du kennen

Seit Jahren hält US-Präsident Donald Trump Details zu seiner Steuererklärung geheim – doch gestern machte die «New York Times» neue Details publik.



Im ausführlichen Artikel der «New York Times» wird klar: Donald Trumps Steuererklärung lässt ihn nicht als erfolgreichen Unternehmer aussehen. Er beschreibt, dass viele seiner Firmen – darunter Hotels und Golf-Resorts – in den letzten Jahren tiefrote Zahlen schrieben.

Donald Trump reagierte auf den Artikel via Twitter und bezeichnete die Aussagen als «Fake News».

Einnahmen und Ausgaben seit 2000

Donald Trump machte anfangs der Nullerjahre sehr viel Geld mit der Fernsehsendung «The Apprentice», in welcher ein geeigneter Kandidat gesucht wurde, der mit einem mit 250'000 US-Dollar dotierten Einjahresvertrag in einem Unternehmen von Donald Trump belohnt wurde.

Das Einkommen aus der Sendung wurde versteuert, allerdings erhielt Trump in den letzten Jahren einen Grossteil der Summe zurück (mehr dazu unter Punkt 3).

Auffällig ist: Die Unternehmen von Donald Trump sorgen seit 2009 für massive Verluste.

Einnahmen und Ausgaben Donald Trumps 2000 bis 2018

Ein- und Ausgaben Donald Trump

Die Flächen über dem weissen Strich zeigen die Einnahmen, die Flächen darunter die Verluste. Bild: nyt/watson

Gezahlte Bundessteuern im ersten Präsidentschaftsjahr

Diese Zahl sorgte für besonders viel Aufregung in den USA: Donald Trump bezahlte 2016 und 2017 je 750 Dollar Einkommenssteuern auf Bundesebene – und dies, obwohl er der reichste Präsident der bisherigen US-Geschichte ist. Seine beiden Vorgänger Barack Obama und George W. Bush bezahlten jährlich regelmässig über 100'000 Dollar, teilweise auch deutlich mehr. So bezahlten die Obamas im Jahr 2009 fast 1,8 Millionen Dollar Einkommenssteuern auf Bundesebene.

Federal taxes paid, first year in office

Daten: Christopher Ingraham. Bild: watson.ch

9 wichtige Erkenntnisse

Die «New York Times» listet die wichtigsten Punkte aus den Steuerenthüllungen in einem Artikel auf. Wir haben hier die wichtigsten neun zusammengefasst. Detailliertere Infos gibt es hier (Englisch).

epa08553803 US President Donald J. Trump drives a golf cart at the Trump National Golf Club in Sterling, Virginia, USA, 18 July 2020.  EPA/JIM LO SCALZO

Trump verliert mit seinem Golfplatz in Miami extrem viel Geld. Bild: keystone

epa06425032 (FILE) - - A general view of Trump Tower in New York, New York, USA, 31 May 2016 (reissued 08 Hanuary 2018). A fire broke out on 08 January 2018 morning on the roof of Trump Tower.  EPA/JASON SZENES  EPA-EFE/JASON SZENES *** Local Caption *** 53371571

Bild: EPA/EPA

Was wir nicht wissen

Was aus dem Einblick der «New York Times» überraschenderweise nicht zu entnehmen ist, ist das Reinvermögen des US-Präsidenten. Das Magazin «Forbes» schätzte Trumps Vermögen auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar.

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44 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Füürtüfäli
28.09.2020 20:23registriert March 2019
Ein Aspekt fehlt welchen nicht nur die NYT thematisiert. Nämlich die durchaus berechtigte Frage, ob der miserable Geschäftsmann Trump nicht schlicht pleite ist. 🤷‍♀️
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chrissy_dieb
28.09.2020 21:10registriert January 2020
Donald Trump auf Twitter, 13. April 2012:
„@BarackObama who wants to raise all our taxes, only pays 20.5% on $790k salary.“
Doppelmoral vom feinsten. Janu, wenigstens ist er nicht Präsident von meinem Land.
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Jaklar
28.09.2020 20:52registriert September 2015
Und so einer schreit in die welt hinaus, er sei ein guter geschäftsman und dealmaker. Lachhaft.
Corona hat er vergeigt und zwar gewaltig.
Rassenunruhen..... versagt
Persönliches wirtschaften..... sehr schlecht. Pleite und hoch verschuldet.
Im nächsten jahr wird zudem die polizei und das gericht mit ihm zu tun haben.
Eine gescheiterte existenz.
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44

22 Touristen aus der Hölle, die Respekt vor gar nichts haben

Massentourismus und Lokalkultur vertragen sich per se nicht. Doch dann gibt es noch vereinzelte Vollidioten (und nein, für dieses Wort muss man sich in diesem Kontext nicht entschuldigen), welche diese Divergenz auf die Spitze treiben.

Das Phänomen ist definitiv kein Novum: Touristen kommen in Massen, reissen sich alles unter den Nagel, was als «authentisch» gilt, glauben für ein paar Tage (oder Stunden) wie locals zu leben, steigen in ihre Cars und hinterlassen eine malträtierte Lokalkultur, geschunden von ihrer Ignoranz.

Ein Beispiel hierfür lieferte letztens eine Influencerin, die sich in Bali mit heiligem Wasser bespritzen liess – ein Affront erster Güte für die lokale Bevölkerung. Auch in Europa fürchten sich immer …

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