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President Donald Trump meets with China's President Xi Jinping during their bilateral meeting at the G20 Summit, Saturday, Dec. 1, 2018 in Buenos Aires, Argentina. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

US-Präsident Donald Trump traf sich mit Chinas Präsident Xi Jinping zum gemeinsamen Abendessen. Das Treffen verlief für beide Seiten erfolgreich. Bild: AP/AP

Anhebung der Strafzölle für 90 Tage ausgesetzt: USA und China finden Lösung – vorerst



US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben nach zweieinhalbstündigen Beratungen ihre Gespräche zum Welthandel in Buenos Aires erfolgreich beendet. Dies teilte das Weisse Haus am Samstag mit. Es soll zudem eine Annäherung gegeben haben.

Die USA und China erzielten eine vorläufige Einigung in ihrem seit Monaten laufenden Handelsstreit. Dies berichtete das chinesische Staatsfernsehen CGTN am Samstag nach dem Abendessen von US-Präsident Donald Trump mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping im Anschluss an den G20-Gipfel in Buenos Aires. Demnach sollen keine zusätzlichen Zölle nach dem 1. Januar erhoben und die Verhandlungen zwischen beiden Seiten fortgesetzt werden.

Sehr gute Gespräche

Nach Informationen der englischsprachigen chinesischen Zeitung «South China Morning Post» soll es am Ende des gemeinsamen Abendessens der beiden Staatsmänner sogar viel Applaus der Delegationsmitglieder gegeben haben. Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow sprach am Samstagabend im Anschluss des Treffens von einem «sehr guten» Gespräch.

Das Weisse Haus bestätigte später, dass eine angedrohte Anhebung bisheriger Strafzölle in Höhe von zehn Prozent auf 25 Prozent für 90 Tage ausgesetzt werde. Sollte es nach den nun angesetzten 90 Tagen keine Einigung geben, werde es zur Anhebung der Strafzölle kommen. Auch Chinas Aussenminister Wang Yi erklärte am Samstag, US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping seien übereingekommen, die Verhängung weiterer Sonderzölle auf Importe zu stoppen. China sagte laut Wang zu, seine Importe auszuweiten, «um schrittweise die Handelsungleichgewichte abzumildern». Beide Seiten wollten Verhandlungen mit dem Ziel aufnehmen, alle verhängten Sonderabgaben zu beseitigen.

Gut für China, die USA und die Welt

Trump und Xi waren am Rande des G20-Gipfels zusammengekommen, um im seit Monaten erbittert geführten Handelsstreit das Kriegsbeil zu begraben. Xi hatte zu Beginn der Gespräche von einer gemeinsamen Verantwortung der beiden grössten Volkswirtschaften für Wohlstand und Frieden in der Welt gesprochen. Die Begegnung sah er als gute Gelegenheit an, um Ideen auszutauschen.

Trump hatte sich optimistisch gezeigt, dass etwas erreicht werden könne, was «gut für China und gut für die Vereinigten Staaten» sein werde.

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds drückt der Handelskrieg bereits auf das Wachstum beider Länder. Die USA haben China mit Sonderzöllen auf Waren im Wert von insgesamt 250 Milliarden Dollar überzogen - China reagierte mit Vergeltungszöllen im Wert von 60 Milliarden Dollar. Als Minimalziel gilt, die von den USA angekündigte Erhöhung eines Teils der Zölle von bisher zehn auf dann 25 Prozent abzuwenden. (sda/dpa/afp/reu)

Neue Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China:

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • NocheineMeinung 02.12.2018 15:20
    Highlight Highlight Das Kriegsbeil ist doch nicht begraben; sie haben nur einen befristeten Wafenstillstand.
    Trump, der Gambler auf der einen Seite, Xi, der Stratege auf der anderen Seite. China wird seine Strategie konsequent weiterverfolgen und der unberechenbare Trump wird, falls er innenpolitisch unter Druck kommt, nach aussen weiter den (Halb)Starken spielen müssen. OMG!
  • Sauäschnörrli 02.12.2018 12:44
    Highlight Highlight Er bemüht sich also, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, den er selbst reinfuhr.
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  • Butzdi 02.12.2018 09:14
    Highlight Highlight Etwas provozieren und durchstieren, dann merken dass es schlecht für die eigene Witrschaft ist (was jeder Viertklässler voraussagen konnte), zurückkrebsen und sich als super Dealmaker bezeichnen. Das ist die Welt in der Trump lebt. Beängstigend.

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