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U.S. Soldiers stand while bulldozers clear rubble and debris at Ain al-Asad air base in Anbar, Iraq, Monday, Jan. 13, 2020. Ain al-Asad air base was struck by a barrage of Iranian missiles on Wednesday, in retaliation for the U.S. drone strike that killed atop Iranian commander, Gen. Qassem Soleimani, whose killing raised fears of a wider war in the Middle East. (AP Photo/Ali Abdul Hassan)

US-Soldaten auf der Al-Asad-Air-Base nahe Bagdad. (Archivbild) Bild: AP

Lage bleibt angespannt: Erneuter Raketenangriff auf Militärlager im Irak



Im Irak ist ein Militärlager, auf dem sich auch US-Truppen aufhalten, erneut mit Raketen angegriffen worden. Mehrere Raketen vom Typ Katjuscha seien auf das Lager Tadschi, rund 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad, abgefeuert worden.

Dies teilte das irakische Militär am Dienstagabend mit. Es habe aber keine Opfer gegeben. Ein Sprecher der US-geführten Anti-Terror-Mission gegen die Extremistenmiliz IS bestätigte, dass bei dem vergleichsweise kleinen Angriff keine Bündnistruppen zu Schaden gekommen seien. Zwei Iraker wurden allerdings nach Angaben aus Kreisen der Polizei und der Rettungskräfte verletzt.

In den vergangenen Wochen waren im Irak mehrfach Raketen in der Nähe von Stützpunkten eingeschlagen, an denen US-Truppen stationiert sind. Der Verdacht richtet sich meistens gegen schiitische Milizen, die mit dem Nachbarland Iran verbündet sind.

Sie wollen wie der Iran den Abzug der US-Truppen aus dem Land erreichen. Die Lage im Irak ist seit der Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch einen US-Luftangriff und einen Vergeltungsschlag des Irans gegen amerikanisch genutzte Militärstützpunkte sehr angespannt. (sda/dpa)

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